17.03.2026
DEEP TECH

European Deep Tech Report 2026: 4 Österreicher unter „Top 30 Most Influential People“

Am 24. März geht der neueste European Deep Tech Report online und bietet eine tiefgehende Analyse der Trends, Kapitalflüsse und Schlüsselbranchen, die Europas Innovationslandschaft prägen. Bereits vorab genannt wurden die "Top 30 Most Influential People" in Europa. Darunter sind vier prominente Österreicher gelistet.
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Hauser, Steinberger, Klinger, Riegler
© Prototype Capital/Haris Dervisevic/brutkasten/LinkedIn/amadeuscapital - Hermann Hauser (l.o.) Peter Steinberger (r.o.), Andreas Riegler (l.u.) und Andreas Klinger.

Der European Deep Tech Report ist ein jährlich erscheinender Branchenbericht, der die Entwicklung der europäischen Deep-Tech-Szene analysiert. Herausgegeben wird er von Lakestar, Walden Catalyst Ventures und der Datenplattform Dealroom.

European Deep Tech Report seit 2021

Der Report erscheint seit den frühen 2020er-Jahren (der erste Vorläufer wurde 2021 mit der Plattform Sifted unter dem Namen „Year of the Deep Tech“ veröffentlicht) und gilt seither als eine der wichtigsten Datengrundlagen für Investor:innen, Startups und politische Entscheidungsträger in Europa.

Inhaltlich liefert er jährlich einen datenbasierten Überblick über zentrale Trends, Kapitalflüsse und Schlüsseltechnologien – von Künstlicher Intelligenz über Energy Tech bis hin zu Space und Quantencomputing – und zeigt, wie sich Europas Innovationsökosystem im globalen Wettbewerb entwickelt.

Vier Österreicher dabei

Veröffentlicht wird er dieses Jahr am 24. März, doch bereits jetzt kennt man die im Report gelisteten Top 30 der einflussreichsten Persönlichkeiten, die aktuell Europas Deep-Tech-Ökosystem prägen. Darunter befinden sich gleich vier Österreicher: Peter Steinberger, Andreas Klinger, Hermann Hauser und Andreas Riegler.

Für Andreas Klinger war es bereits die zweite Auszeichnung binnen kurzer Zeit: Ende Februar wurde sein Fonds Prototype im „The State of European Micro-Funds“-Ranking von Harry Stebbings (20VC) als zweitbester Micro-Fund Europas gelistet – siehe hier.

Investment-Pioneer und Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich Hermann Hauser hat bereits 1997 seine VC-Gesellschaft Amadeus Capital gegründet, 2016 das von ihm mitgegründeten Chip-Unternehmens ARM um 31,4 Milliarden US-Dollar an die japanische SoftBank verkauft und jüngst einen Milliarden-Exit mit dem britische Quanten-Startup Oxford Ionics für 1,1 Milliarden US-Dollar an das US-Unternehmen IonQ vollbracht.

Fonds und Klauen

Founder und General Partner des „Early Stage Venture Capital Fund“ APEX Ventures Andreas Riegler ist Board Member des deutschen Space-Logistikers Atmos Space Cargo und u. a. Investor bei OroraTech, dem deutschen Space Biotech Yuri oder dem Wiener Radiologie-Startup Contextflow. Zudem hat er gemeinsam mit Hauser 2023 einen 80 Millionen Euro schweren Fonds gelauncht (Amadeus Apex Technology Fund).

Und Peter Steinberger hat es mit OpenClaw nicht bloß in internationale Medien geschafft, sondern ein Jobangebot bei OpenAI angenommen, das sogar von Founder Sam Altman verkündet wurde. Der Co-Founder von PSPDFKit (gemeinsam mit Martin Schürrer) holte 2021 ein 100-Millionen-Euro-Investment aus den USA, gab damals seine Vollzeit-Rolle auf, behielt aber Anteile. Aktuell kooperiert man mit NVIDIA – NemoClaw für OpenClaw – in Sicherheitsfragen für den KI-Agenten.

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Aviloo startet Batterie-Garantie © Aviloo

Nach dem Einstieg der Investmentholding Armira Growth und der Invest AG stehen beim Batteriediagnose-Scaleup Aviloo aus Wiener Neudorf die Zeichen auf Wachstum. Im Zuge der 30-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde kauften die neuen Geldgeber den frühen Investor European Innovation Council Fund (EIC) aus – brutkasten berichtete. Das 2018 gegründete Unternehmen schärft seine strategischen Prozesse nach dem Abschluss nochmals nach.

Strukturwandel und neues Personal

Das frische Kapital hat im Unternehmen tiefgreifende organisatorische Veränderungen bewirkt. CEO Marcus Berger spricht im brutkasten-Interview von einem „enormen Professionalitätsschub“. Das veränderte Mindset der Führungsriege schlage sich bereits in konkreten Expansionsschritten nieder: Allein im Juni stellte das Startup 20 neue Mitarbeitende ein. Fünf davon besetzen Positionen in den USA. Zudem befindet sich ein neues Büro in China im Aufbau und das Team arbeitet an der Entwicklung neuer Hardware.

Dabei profitiere das Scaleup nicht nur vom Investmentvolumen. „Armira bringt nicht nur Geld, sondern insbesondere auch Know-how“, erklärt Berger. Der Fonds stelle dem Team externe Industrie-Expert:innen zur Seite, um das Wachstum in Bereichen wie Marketing und Vertrieb strategisch zu begleiten. Der Wandel im Startup sei dabei tiefgreifend: „Das ist so ein bisschen von der österreichischen Bundesliga in die Champions League. Dann musst du anders trainieren, anders aufstehen, andere Taktik fahren“, ordnet der CEO ein.

„Man wolle es jetzt richtig wissen“, erzählt Berger weiter. Es wäre bei Aviloo immer schon aufregend gewesen, aber die jetzige Zeit zähle mitunter zu den spannendsten und intensivsten.

Neues Produkt: Batterie-Garantie

Ein Teil dieser neuen Produktstrategie ist eine kostenlose Batterie-Garantie, die im Juli nach einer ersten Phase in Schweden und Frankreich im DACH-Raum sowie in weiteren europäischen Märkten anläuft. Fällt der Gesundheitszustand (State of Health) der Batterie innerhalb eines Jahres oder nach 20.000 Kilometern unter ein individuell berechnetes Limit, zahlt das Unternehmen 3.000 Euro sowie die Testkosten an die Käufer:innen aus.

Die Summe orientiere sich laut Berger an den realen Kosten eines potenziellen Schadens, da ein Modultausch „ungefähr bei diesen 3.000 Euro“ liege. Über 12 Monate hinweg habe man intern Berechnungen und Risikoanalysen durchgeführt und das Risiko schlussendlich an prominente, internationale „Versicherungspartner weitergetragen“ und Partnerschaften geschlossen.

Strategischer Hebel und Abgrenzung von Konkurrenz

Mit dem neuen Produkt möchte man sich bewusst vom bestehenden Markt abgrenzen. „Damit sind wir nach wie vor die Einzigen und wir bauen diese Führungsrolle am Markt weiter aus“, ordnet Berger die Entwicklungen ein.

Während Mitbewerber meist nur fahrzeugeigene Daten auslesen und ausdrucken, ermittelt Aviloo den Batteriezustand über eigene Berechnungen. Mit der Garantie geht das Unternehmen nun den nächsten Schritt und koppelt die Diagnose an ein finanzielles Versprechen. „Wir behaupten nicht nur etwas, sondern wir stehen auch zu diesem Versprechen“, betont Berger.

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