11.04.2019

EU-Startups-Summit: Anfang Mai trifft sich in Barcelona die Startup-Elite

Am 2. und 3. Mai 2019 wird sich in Barcelona am EU-Startup-Summit das "Who is Who" der europäischen Startup-Szene ein "Stelldichein" geben. Der brutkasten schickt ein österreichisches Startup kostenlos zur Konferenz.
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EU-Startup-Summit
(c) EU-Startup-Summit

Gründer Thomas Ohr, dem der brutkasten vergangenen Sommer selbst einen Besuch abstattete, zog es aus Deutschland vor einigen Jahren nach Barcelona, von wo er mit eu-startups.com eine europäische Startup-News-Plattform aufzog, an der heute eigentlich kaum jemand vorbeikommt. Genau deswegen hat er wie kaum ein anderer einen Überblick und die entsprechenden Kontakte quer durch Europa. Insofern lag es nahe die Konferenz ins Leben zu rufen, die wir er selbst sagt, „die europäische Startupszene vereinen soll.“

Besucherzahl wird sich verdoppeln

Nach dem Debüt in München und drei Konferenzen in Berlin steigt der EU-Startups-Summit nun zum zweiten und insgesamt sechsten Mal in Barcelona. Die Besucherzahl wird sich im Vergleich zum Vorjahr auf 1.200 Gäste fast verdoppeln. Das Besondere dabei für Thomas Ohr: „Wie bunt die Mischung hier ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass nur 20 Prozent der Teilnehmer aus Spanien kommen. Die Quote aus dem Veranstalterland ist bei ähnlichen Events zumeist deutlich höher.“

Fixpunkt des Startup-Eventkalenders

Mittlerweile hat sich die Konferenz von Founder Thomas Ohr zu einem Fixpunkt des Startup Eventkalenders in Europa gemausert, nicht zuletzt aufgrund des beachtlichen Lineups an Speakern und Investoren vor Ort, die er einmal mehr an Land gezogen hat.

Florian Kandler, österreichischer Startup-Tausendsassa und u.a. Initiator des Startup-Reports in Österreich, kann das nur bestätigen: „Ich war dort als Moderator mit den beiden Unicorn-Gründern Valentin Stalf von N26 und Riccardo Zacconi von King.com auf der Bühne. Die Konferenz hat sehr schnell Meter gemacht und sie hatten vom Start weg bisher immer sehr hochkarätige Gäste und zukünftige Highflyer.“ Mit 149 Euro für Startup-Tickets zählt die Konferenz zu den günstigeren in Europa und bietet dafür also vergleichsweise viel.

Mehr als 70 Talks und über 100 VCs

Während dem zweitägigen Event steht neben über 70 Talks auf mehreren Bühnen vor allem das Networking (inkl. eigener Networking-App) von Startups, über 100 VCs und Investoren und internationalen Tech-Companies im Vordergrund. Des weiteren gibt es Fireside-Chats mit erfolgreichen Gründern, Workshops, bereits legendäre Afterparties und vor allem eine spannende Pitch-Competition von 15 Startups, die aus fast 1.000 Bewerbern ausgewählt wurden und um ein 75.000-Euro Preis-Package rittern.

Namhafte Gäste am EU-Startup-Summit

Zu den Gästen zählt dieses Jahr unter anderem Naren Shaam, der CEO des Deutschland-Senkrechtstartes GoEuro, neuerdings nach dem Rebranding Omio. Die Reise-App hat erst kürzlich 150 Millionen Euro an Investment für die weltweite Expansion an Land gezogen. Ebenfalls dabei: Till Faida, seines Zeichens CEO und Founder von Adblock Plus, dem weltweit populärsten Adblocker oder Airhelp-CEO Henrik Zillmer, der mit seinem Startup Weltmarktführer im Bereich Flugkompensationen ist schon mehr als 800 Millionen Euro für seine Kunden erkämpft hat. Interessant ist unter anderem auch Daniel Gebler, Co-founder von Picnic, dem am weltweit schnellsten wachsenden Online-Supermarkt oder Startup-Guide Gründerin Sissel Hansen.

brutkasten-Gewinnspiel

Der brutkasten schickt ein österreichisches Startup kostenlos zur Konferenz. Bewerbungen bitte an [email protected]. Wir wählen den Gewinner kommende Woche aus. Für alle anderen Brutkasten-Leser gibt es über eventbrite mit dem Promo-Code „BRUTKASTEN“ um 25 Prozent vergünstigte Tickets.


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Am 4. November 2026 lädt der Branchenverband invest.austria in den Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „Postcard or Powerhouse: The European Imperative“ versammelt das Event mehr als 500 Gäste, darunter Business Angels, Venture-Capital- und Private-Equity-Investor:innen sowie Family Offices aus Österreich, der DACH-Region und CEE.

Vor dem Hintergrund aktueller makroökonomischer Herausforderungen soll ein Weckruf an das Ökosystem formuliert werden: „Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir können nicht länger nur die malerische Postkarten-Kulisse der Welt sein, wir müssen zu einem echten wirtschaftlichen Powerhouse werden“, so Niki Futter, Präsident von invest.austria.

Europa soll seine Industriestärke ausspielen

Inhaltlich gliedert sich die Konferenz in drei Schwerpunkte: die Nutzung industrieller Kernkompetenzen, eine klare geopolitische und technologische Positionierung sowie die Beschleunigung von Kapitalflüssen. Im Fokus stehen neben Robotik und industrieller KI auch Investitionen in Souveränitäts- und Verteidigungstechnologien.

Wie sich universitäre Forschung zu einem marktführenden Deep-Tech-Unternehmen entwickeln lässt, skizziert Georg Kopetz, Co-Gründer und CEO von TTTech, in seiner Keynote. Kopetz forderte im brutkasten-Interview bereits eine stärkere Vernetzung europäischer Börsenplätze, um heimischen Tech-Akteuren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz ist prominent besetzt: Mit Dennis Just spricht ein Vertreter des europäischen KI-Unternehmens Mistral. Just sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Mistral übernahm das von ihm mitgegründete Linzer Startup Emmi AI (brutkasten berichtete).

„Unser Ziel ist es, Österreich und die CEE-Region noch stärker als attraktiven Investitions- und Innovationsstandort zu positionieren“, beschreibt Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die Mission der Konferenz.

Wo das Wachstumskapital herkommen soll

Neben der technologischen Ausrichtung steht die Mobilisierung von Wachstumskapital im Vordergrund. Dabei wird konkret die Rolle des geplanten österreichischen „Startup & Scale-Up Fund“ diskutiert. Ein eigenes Panel thematisiert, inwiefern Dachfonds als Brückenbauer die Finanzierungslücke zwischen Tech-Unternehmen und institutionellem Kapital schließen können.

Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, betont: „Ein leistungsfähiger Kapitalmarkt braucht mehr als nur die Finanzierung junger Startups. Von der ersten Wachstumsphase über die internationale Skalierung bis hin zu Unternehmensnachfolgen und erfolgreichen Exits spielt privates Kapital eine entscheidende Rolle. Genau diese Bandbreite wollen wir auf der invest.austria conference sichtbar machen.“

Details zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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