04.09.2018

EU Frühstück: Austausch von Politik und Wirtschaft über Fachkräftemangel, Bildung und Digitalisierung

Im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort fand heute erneut ein EU Frühstück zum Thema "Digitale Transformation leben" statt. Bundesministerin Margarete Schramböck unterhielt sich mit VertreterInnen aus Wirtschaft darüber, welche Probleme es hinsichtlich Bildung, Fachkräftemangel und KMU zu lösen gibt. Zudem stellte sie aktuelle Projekte der Bundesregierung in diesen Bereichen vor.
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Im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unterhielt sich Bundesministerin Margarete Schramböck mit VertreterInnen aus Wirtschaft darüber, welche Probleme es hinsichtlich digitale Transformation, Bildung, Fachkräftemangel und KMU in Österreich zu lösen gilt und stellte aktuelle Projekte vor.
(c) BMDW.

Margarete Schramböck, die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, hat heute erneut zum informellen Austausch zwischen Wirtschaft und Politik im Rahmen des „EU Frühstück“ eingeladen. Thematisch kreiste die Veranstaltung insbesondere um die Themen digitale Transformation und die entsprechenden Implikationen für Wirtschaft und Bildung. So lautete der offizielle Titel „Digitale Transformation leben: Herausforderungen, Chancen und Sensibilitäten.“ Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Pläne und Projekte in diesen Bereichen während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft vorzustellen. Stimmen aus der Wirtschaft hingegen sollten ein Forum erhalten um mitzuteilen, wo aus ihrer Sicht weiterer politischer Handlungsbedarf besteht.

EU Frühstück: Fachkräftemangel und Digitalisierung

Aus dem Publikum meldeten sich einige Stimmen zu Wort, die vor allem die Probleme des Fachkräftemangels (insbes. im IT-Bereich) und mangelnden digitalen Kompetenzen von MitarbeiterInnen – auch bei der älteren Generationen – ansprachen. Die Bundesministerin Margarete Schramböck ist sich des Handlungsbedarfs durchaus bewusst: „Wir brauchen nicht die zehnte Diskussion darüber, was wir alles tun sollten, sondern wir müssen jetzt an die Umsetzung gehen“, betonte sie. Sie verwies unter anderem auf die Realisierung eines Programmes, das die digitalen Kompetenzen von LehrerInnen verbessern und die Austattung der Schulen mit Hard- und Software sicherstellen soll.

Digitale Kompetenzen in der Bildung von Jung bis Alt

Doch nicht nur digitale Bildung im Schulalter ist wichtig. Auch Ausbildungsberufe und Studiengänge seien anzupassen. Im Falle der Ausbildung sei dies mit der Schaffung neuer Berufsbilder wie ApplikationsentwicklerIn (Coding) oder E-Commerce-Kauffrau/Kaufmann schon teilweise geschehen. Die ersten Ausschreibungen dieser Lehrstellen hätten sehr große Resonanz gefunden. „Langfristig wünsche ich mir eine Modularität der Bildung“, so Schramböck. Es müsse jungen Menschen einfacher gemacht werden, nach der Matura eine Ausbildung zu machen, einige Jahre zu Arbeiten und noch ein Studium anzuschließen. Hierbei müsse auch das duale Prinzip berücksichtigen finden. Mit der Dualen Akademie in Oberösterreich läuft hierzu bereits ein Pilotprojekt.

Darüber hinaus gründete ein Zusammenschluss von VertreterInnen aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Verwaltung den Pakt für digitale Kompetenz. Dieser soll zum Beispiel mit Programmen wie Fit4Internet für „digitale Allgemeinbildung“ in allen Altersschichten sorgen. Analog zur Einstufung der Sprachniveaus von A1 bis C2 spricht sich Schramböck auch für eine Einstufung der digitalen Kompetenzen ein.

Digitales Amt und Unterstützung für KMU

Neben dem Fachkräftemangel, dem man vor allem mit einem abgeändertes (Aus-)Bildungssystem begegnen möchte, ist eines der größten Probleme der (zu spät erfolgte) Beschäftigung der KMU mit dem Thema Digitalisierung. Lange Zeit als etwas abgetan, das sie gar nicht betrifft, realisieren nun immer mehr kleine und mittelständische Betriebe, dass sie für die Digitalisierung nicht gut aufgestellt sind. Hier stehen den KMU die BeraterInnen der Digitalisierungagentur, die ihre Arbeit bereits aufgenommen hat, beratend zur Seite.

Ein weiterer Schwerpunkt der Bundesregierung liegt auf der digitale Verwaltung und E-Government. Schon nächstes Jahr sollen diverse Services in einer Mobilen App an den Start gehen. Damit möchte man Verwaltungsprozesse ins digitale Zeitalter heben. Umfassen soll dies beispielsweise die Beantragung von Wahlkarten, Registrierung von Geburten und vieles mehr.

Bundesministerin Margarete Schramböck im Interview auf dem Forum Alpbach

Forum Alpbach: Bundesministerin Margarete Schramböck im Interview

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Gepostet von DerBrutkasten am Sonntag, 2. September 2018

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Beim WeAreDevelopers World Congress 2025. (c) Warda Network

Die Plattform WeAreDevelopers und die WKÖ Außenwirtschaft Austria haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, österreichischen Gründer:innen den Weg in den US-amerikanischen Technologiemarkt zu erleichtern. Im Rahmen des sogenannten „Startup Landing Zone“-Programms der Kampagne „GoUSA Silicon Valley 2026″ werden zwölf heimische Startups für einen vollständig unterstützten Markteintritt in der San Francisco Bay Area ausgewählt.

Zugang zu VCs und internationalen Tech-Bühnen

Das Programm richtet sich gezielt an Startups, die skalieren wollen, und vermittelt direkte Kontakte zu Venture Capitalists, Business Angels und zentralen Akteur:innen des Silicon Valley-Ökosystems. Ein wesentlicher Bestandteil der Reise, die im September 2026 stattfindet, ist die Präsenz der Startups auf drei der einflussreichsten Tech-Veranstaltungen der Welt. Die Teilnehmer:innen erhalten exklusiven Zugang zum WeAreDevelopers World Congress North America (23. bis 25. September 2026 in San José), zur San Francisco Tech Week sowie zur TechCrunch Disrupt.

Darüber hinaus umfasst das Angebot für die ausgewählten Gründerteams hochkarätige Keynotes, praxisorientierte Workshops & individuelle Coaching- und Mentoring-Sessions.

Laut Michael Dobersberger, dem österreichischen Wirtschaftsdelegierten in San Francisco, soll das Programm heimische Entrepreneur:innen dabei fordern, größer zu denken, schneller zu agieren und sich auf internationaler Bühne wettbewerbsfähig zu positionieren.

Acht Plätze verbleiben für heimische Tech-Gründer:innen

Für WeAreDevelopers, die ihr Flaggschiff-Event in diesem Jahr erstmals nach Nordamerika bringen, ist der Zeitpunkt kein Zufall. Co-Founder Benjamin Ruschin betont, dass man sicherstellen wolle, dass die nächste große Innovation nicht unbemerkt bleibt, nur weil sie in Österreich gestartet ist. Die Kooperation soll Gründer:innen einen kosteneffizienten und strukturierten Zugang in diesen stark umkämpften Markt bieten.

Von den zwölf verfügbaren Plätzen im Programm sind derzeit bereits vier an Startups vergeben. Interessierte Tech-Gründer:innen haben die Möglichkeit, sich für einen der acht verbleibenden Plätze zu bewerben. Die Einreichung erfolgt über die Veranstaltungsseite der WKÖ.


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit WeAreDevelopers




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