22.03.2019

Auf dem ESF 2019 könnt Ihr gegen das Team des brutkasten zocken

Der brutkasten tritt mit seinen besten Fifa-Spielern am 29. März beim Electronic Sports Festival an. Startups, die uns herausfordern wollen, bekommen 50 Prozent Rabatt auf die Anmeldung.
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(c) Fotolia/Gorodenkoff
kooperation

Wir sind nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch in sportlicher Hinsicht ein Top-Team. Und deshalb tritt der brutkasten beim Startup Cup an, der im Rahmen des Electronic Sports Festival (ESF) veranstaltet wird. Das gesamte Event findet von 28. Bis 30. März statt, der Business Cup wird am 29. März im Wiener Donau Zentrum (Wagramer Straße 79, 1220 Wien) veranstaltet.

Auch andere Unternehmen können sich für den Wettbewerb anmelden und im Rahmen des Startup Cup gegen unsere besten Gamer antreten. Ein Team besteht dabei aus fünf Spielern. Sie spielen FIFA 19 im 85er-Modus. Gespielt wird auf der Xbox One Spielekonsole im Einzelmodus. Jeder Spieler tritt also einzeln an und spielt mindestens 3 Partien gegen Kontrahenten aus anderen Unternehmen – unter anderem gegen uns.

Startups, die diese Herausforderung annehmen wollen, können sich auf dieser Website registrieren. Mit dem Gutscheincode BRUTK4ST3N erhalten sie 50 Prozent Rabatt.

Zocken für’s Teambuilding

Wir müssen Euch allerdings vorwarnen: Im Vorfeld des ESF haben wir im Rahmen eines After-Work-Events mehrere Qualifikationsspiele durchgeführt, bei denen wir die besten Spieler aus unserem Team ermittelt haben. Fünf Leute aus unserem Team werden antreten und Euch im Rahmen des Startup Cups ordentlich einheizen.

Der angenehme Nebeneffekt für uns während des Abends war aber auch: Wir hatten verdammt viel Spaß dabei. Zwischen den Spielen haben wir uns Pizza bestellt, Bier getrunken und persönliche Gespräche geführt. Während der Spiele hingegen mussten wir jeweils zusammenarbeiten, um die gegnerische Mannschaft aus der Meisterschaft zu kicken – kurzum: Wir sind dabei als Team enger zusammen gewachsen.

Wir wünschen Euch, dass Ihr vor und während des Festivals ähnlich schöne Erfahrungen macht. Und dass wir am 29. März in Euch würdige Gegner finden.

Disclaimer: Die ESF-Veranstalter Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll sind Teileigentümer des brutkasten.


==> Mehr über die Bedeutung von E-Sports für’s Teambuilding

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KI-Startups gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Siebt man jedoch jene aus, die sich über ein eigenes Large Language Model (LLM) trauen (und auch die Kompetenz dazu mitbringen) werden es plötzlich sehr wenige. Innerhalb Österreichs ist hier bislang das Linzer Startup NXAI rund um KI-Pionier Sepp Hochreiter zu nennen. Mit dessen Spinout Emmi AI, das zwar kein LLM, aber ein Foundational Model im Bereich Physical AI entwickelt hat, und dieses Jahr an Mistral aus Frankreich verkauft wurde, sollte ein zweites Linzer Unternehmen nicht ausgelassen werden. Und nun kommt ein drittes dazu.

Klarer Fokus auf Europa und digitale Souveränität

Auch Ablatic AI, ein Spinoff des LIT Open Innovation Center der Johannes Kepler Universität Linz, baut mit Talos ein eigenes LLM – und zwar mit klarem B2B-Fokus. Dass das Unternehmen rund um Florian Zimmermann und Julian Mauerkirchner dieses sehr rechenintensive Unterfangen stemmen kann, wird unter anderem über eine Kooperation mit AI Factory Austria AI:AT, wo man im Rahmen des EuroHPC-Programms europäische Hochleistungsrechenressourcen nutzt.

Doch wie wollen sich die Linzer gegen die übermächtige internationale Konkurrenz durchsetzen? Einmal mehr lautet die Antwort auf die Frage: digitale Souveränität. Talos sei bereits in seiner Architektur DSGVO- und AI-Act-konform; man decke den gesamten „Life Cycle“ des Produkts inklusive Hosting innerhalb Europas ab und falle so nicht unter den US-Cloud-Act. „Nicht das erste europäische KI-Modell. Das beste. Talos ist das fähigste, transparenteste und rechtssicherste Modell, das Europa jemals hervorgebracht hat, und wir haben es in Linz gebaut“, schreiben die Gründer durchaus selbstbewusst auf ihrer Website.

Kein Risikokapital

Der Plan ist dabei klar: den europäischen B2B-Markt erobern. Kernzielgruppe sind Unternehmen in regulierten Branchen wie Banken und Versicherungen sowie Softwareunternehmen. Schon in der aktuell noch laufenden Beta-Phase arbeitet Ablatic AI nach eigenen Angaben mit mehr als 100 Firmen zusammen. Schon Ende August soll der Marktstart erfolgen – dabei befindet sich das Unternehmen laut Impressum aktuell noch in Gründung.

Ob die großen Pläne aufgehen, bleibt freilich abzuwarten. Einen Teilaspekt könnte das Gründer-Duo früher oder später überdenken müssen. Man finanziere sich durch die EU, nicht durch Risikokapital, geben die beiden auf ihrer Website stolz an: „Wir bauen für Kunden, nicht für Investoren.“ Um mit den US-Riesen mit ihren bis zu elfstelligen Kapitalrunden konkurrieren zu können, könnte natürlich doch mehr externes Kapital notwendig werden.

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