10.11.2020

Erste Bank CEO Peter Bosek beim Abschied aus Österreich: „N26, Revolut oder Bitpanda werden nie eine ganze Bank sein“

Erste Bank Österreich CEO Peter Bosek gab bekannt, dass er nach 24 Jahren in der Erste-Gruppe, davon mehr als 13 Jahre in verschiedenen Managementpositionen, per 31. Dezember 2020 zurücktreten und aus dem Vorstand ausscheiden wird. Bosek wird die Position des CEO bei der Luminor Bank AS im Baltikum übernehmen. Im Gespräch mit dem brutkasten erklärt der Bankenexperte seine Beweggründe, spricht über die Digitalisierung in der Branche sowie über FinTechs und gibt spannende Einsichten, wie Banken im letzten Jahrzehnt auf aufstrebende Tech-Companies reagieren mussten.
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c) derbrutkasten - Erste Bank CEO Peter Bosek sucht nach 24 Jahren in Österreich nun im Baltikum neue Herausforderungen.

24 Jahre im Bankenwesen. Mit seinem beinahe Vierteljahrhundert an Erfahrung konnte kaum ein zweiter eine derartige Expertise aufbauen wie Peter Bosek, der in dieser Zeit die Erste Bank Group geprägt und durch diverse Phasen der Veränderung begleitet hat. Er galt als „Digitalisierungsturbo“ und war für „George“, die Online-Banking-App-Version der Erste Bank, verantwortlich. Nun sucht er sein Glück im Baltikum als CEO der Luminor Bank AS, die stark wachsen will und stellt sich neuen „Challenges“: „Dieses Wachsen und der Angriffsmodus ist etwas, das ich immer sehr gerne gemacht habe“, sagt er.

Der Zwang zur Digitalisierung

Doch bevor er mit Ende Dezember geht, schildert er seine Eindrücke der letzten Jahre und skizziert die Entwicklung, die Banken mit der steigenden Digitalisierung und dem Aufstreben von Tech-Companies vollzogen haben. Und auch dazu gezwungen wurden.

Von den Söhnen auf Facebook eingeführt

Es war das Jahr 2007, als eine App-Version des Netbankings vorgestellt wurde. Neuland für die heimische Szene. Und auch Social Media war damals nicht so selbstverständlich, wie es heute ist. „Ich hatte ein Interview und habe meine Söhne gebeten, mich kurz in Facebook einzuschulen, denn ich sollte vor Journalisten wissen, was ich tue“, sagt Bosek, dem damals schon bewusst war, wie wichtig es wird, das Thema Zahlungsverkehr strategisch zu besetzen. „Es war absehbar, dass Technologie begonnen hat, das Alltagsverhalten zu verändern. Es war eine Veränderung spürbar“, sagt er.

„Tech wird zu Big-Tech“

Diese Zeit stellte sich für die gesamte Bankenindustrie als eine Phase großer Herausforderungen dar. 2008 schlug die Finanzkrise zu, Tech-Companies wurden zu „Big-Tech“ und begannen das Kundenverhalten zu beeinflussen, was Banken plötzlich sehr ins Hintertreffen gebracht hat.

Das ganze Gespräch mit Peter Bosek zum Nachsehen

Bosek: „Banken technologisch nie Frontrunner“

„Banken waren technologisch nie der ‚Frontrunner‘, bei uns ging es sehr um das Thema Sicherheit. Banken sind immer um ein paar Jahre ‚hinten nach‘, doch wir wurden nochmal zurückgeworfen, weil wir im Krisenmodus waren“, erklärt der Manager, der trotz aller Problemfelder immer darauf pochte, auf dem Thema „drauf zu bleiben“.

Massentauglichkeit setzt ein

Bosek erkannte früh, dass technologische Entwicklungen die Technologie massentauglich gemacht hatten. Er wies bereits damals ein feines Gespür dafür auf, dass die ganze Thematik an Bedeutung gewinnen würde, konnte aber selbst nicht ahnen, wie stark dies ausgeprägt werden würde.

„Hätte ich damals gespürt, dass fünf Klicks schon zu viel sind, um bei Amazon zu kaufen…“, sagt er und betont, dass es für die Bankenbranche einen Adaptionszwang gab.

Bosek: „Selbstverliebte Komplexität der Banken“

Der Bank-Experte ahnte bereits, dass das Onlineverhalten von großen Tech-Unternehmen weiterentwickelt werden würde. Jedes neue iPhone habe eine Verhaltungsänderung zur Folge, wie er sagt: „Banken kommen traditionell in eine teilweise selbstverliebte Komplexität hinein. Doch wir waren dann plötzlich aufgefordert, auf den Screen eines iPhones zu kommen. Das ist eine große Challenge, aber wir werden heute immer besser. Auch wenn wir noch nicht dort sind, wo wir hingehören. Aber wir sind eine der Banken, die den Weg erkannt haben.“

Und plötzlich waren FinTechs da

Neben den technologischen Möglichkeiten, die im Laufe der Jahre immer und stetig gewachsen sind und die ganze Branche zur Anpassung gezwungen haben, gab es noch eine andere Entwicklung, die Einfluss auf den Bankenalltag genommen hat: Das Auftauchen von FinTechs.

Bosek: „Sensationell, was sie geschafft haben“

„Jene haben Themenbereiche besetzt, die wir gar nicht oder nicht professionell genug besetzt haben“, sagt Bosek. „Zwar hat keiner eine komplette Bank hingestellt, aber es gab sinnvolle Entwicklungen. Unternehmen wie N26, Revolut oder Bitpanda werden nie eine ganze Bank sein, aber es ist sensationell, was sie geschafft haben.“

Koop als Antwort auf Disruptoren

Mit neuen „Playern“ am Spielbrett stellte sich für viele Beteiligten die Frage, wie man mit den potentiellen Disruptoren der Szene umgehen soll. Bosek selbst hatte nie daran geglaubt, dass es Sinn mache, wenn Banken FinTechs kaufen – die Startup-Mentalität würde eine große Bank erdrücken. Für ihn war Kooperation die richtige Antwort.

Zusammenarbeit mit IBM und Microsoft

„Gegen die großen Tech-Companies kann ich nur auf eine Art punkten. Mit den traditionellen IT-Firmen kooperieren, etwa mit IBM, Microsoft, Cisco, die auch ein paar Jahre gebraucht haben, sich zurück zu kämpfen. Sie haben ja auch teilweise ihre Geschäftsmodelle komplett gedreht, weil es Amazon vorgemacht hat. Stichwort: Cloud-Business. Amazon hat ja nicht nur Banking oder den Handel verändert, sondern die gesamte IT-Welt“, so Bosek.

FinTechs von der Seite

Zudem sagt der Finanz-Experte, dass Banken heute eine ganz andere Rolle als vor 20 Jahren zufallen. Damals reichte ein stabiles Betriebssystem, heute braucht es eine Schnittstelle zum Kunden. „Um mit einer Amazon-Welt mithalten zu können, musst du mit IBM, Oracle und anderen zusammenarbeiten“, weiß Bosek: „Die FinTechs spielen von der Seite zu. Wenn wir dort ein Service sehen, das wir nicht anbieten, dann ist Kooperation die Lösung“.

Dann kam George

2015 kam George. Bosek dazu: „Wir mussten etwas Neues ausprobieren, anders nach vorne schauen. Ich hatte die Möglichkeit bekommen, daran zu arbeiten. Unsere Stärke war die Diversität des Teams. Heute finden das alle ‚cool‘, damals jedoch hat keiner die Notwendigkeit gesehen. Innovation ist viel Überzeugungsarbeit. Heute hat George viele Väter des Erfolgs, am Anfang waren wir eine kleine verschworene Truppe.“

N26 und Revolut mit smarten Modellen

Bosek sieht FinTechs nicht als unmittelbare Konkurrenz, wie er sagt. „N26 und Revolut haben ein anderes Geschäftsmodell als Vollbanken. Sie werden im ‚Longrun‘ mit weniger Kapital auskommen. Und verteilen ganz wenig Kredite selbst, sondern eher mittels Kooperation. Wie auch viele andere Produkte. Vom Kapitaleinsatz her ist es wahrscheinlich ein sehr smartes Modell, weil ich viel ‚income‘ habe. Aber es ist nie deren Zugang, eine Komplettbank darzustellen. FinTechs sind eine produktgetriebene Veranstaltung, während wir eine zweckgetriebene sind. Wir haben automatisch einen persönlichen Beratungsanteil dabei. Und in Zukunft einen digitalen, den wir automatisieren müssen.“

Bosek sieht in der Vergabe von Krediten einen volkswirtschaftlichen Zweck, der Banken zukommt. „Ohne Kredite hat man keine Investitionen tätigen, die man fürs Wachstum braucht“, sagt er.

Beeindruckende Kundenakquise

Einen weiteren Unterschied zu FinTechs erkennt der Experte im Zugang zur Marktbearbeitung. Die Geschwindigkeit, mit der etwa N26 oder Revolut neue Länder oder ganze Kontinente hinzufügen, ringt ihm Bewunderung ab, wie er sagt.

Kaum US-Startups in Europa

„George ist mittlerweile in sechs Ländern verfügbar. Es ist regulatorisch nicht so einfach, da es Unterschiede von Land zu Land gibt“, sagt Bosek: „Dies ist auch ein Grund, warum wenige US-Startups nach Europa kommen. Sie sagen, ‚wir tun uns eure unterschiedlichen Märkte nicht an‘.“

Die Gefahr in der Wahrnehmung unterzugehen

Eine Gefahr, die Bosek für seine Branche sieht, liegt im Branding. Er warnt davor, in Zukunft aufzupassen, wie man mit seiner „Brand“ in die öffentliche Wahrnehmung gelangt: „Jedes Mal zahlen und du siehst Apple“, sagt er und weist darauf hin, dass es eine europäische Initiative gibt, die daran arbeitet, den US-Amerikanern den Zahlungsverkehr zu entreißen und einen europäischen zu implementieren. Doch:“Aus meiner Sicht ist dieser Zug komplett abgefahren“, glaubt er.

Bosek: „Eigenkapitalkultur von Startups verbessert, aber…“

Überhaupt sieht Bosek den Beginn einer Phase der Konsolidierung von Banken und ruft nach mehr Kapitalsammelstellen in Europa. Er erkennt zudem, dass sich die Eigenkapitalkultur für Startups in den letzten fünf bis sieben Jahren deutlich verbessert hat, jedoch mangele es an Vehikeln für die Anschlussfinanzierung. „Die zweite Runde geht noch irgendwie, doch dann fehlt es an der Venture-/Private Equity-Kultur in Europa. In den USA sind Universitäten rege Geldgeber am Markt, die gut investieren. Würde das jemand bei uns versuchen, so würde man ihn des Amtes entheben“, sagt er.

Österreich mit guter Resilienz

Österreich habe, so Bosek, insgesamt einen Startvorteil, weil das Land kleinteilig und divers sei. Das kreiere Resilienz. „Wir haben eine relativ stabile Arbeitsmarktsituation, doch es braucht Eigenkapital“, sagt er.

Der Ruf nach Eigenkapitalmaßnahmen

Drei Dinge, so der Experte weiter, würden eine Wirtschaft ankurbeln: Privater Konsum, Investitionen und Export. „Privater Konsum ist zurückhaltender als vor der Krise. Die Menschen sind vorsichtig. Den Export können wir wenig beeinflussen, aber Investitionen kann ich finanzieren, wenn genug Eigenkapital da ist. Daher sind im nächsten Schritt Eigenkapitalmaßnahmen notwendig, damit Unternehmen überhaupt die Basis haben, Kredite aufzunehmen und zu investieren. Momentan geht es bei Vielen darum, Schulden zurückzuzahlen, damit sie wieder Luft haben“, sagt Bosek.

Bosek :“Wien macht das gut“

Bosek lobt den Weg der Stadt Wien in dieser Sache, die „bloß“ befristet in Unternehmen einsteigt: „Kein Unternehmer möchte mich dabei haben, der ihm jeden Tag die Welt erklärt“, sagt Bosek und empfiehlt, sich jetzt Maßnahmen zu überlegen: „Wien macht das gut, sonst hätte ich Angst um das Stadtbild, wenn man sich vorstellt, dass 30 Prozent der kleinen Geschäfte zusperren könnten. Das fände ich eine Katastrophe.“

Baltikum als spannendster Teil Europas

Nun und nach über zwei Jahrzehnten braucht Bosek den nächsten Schritt, wie er betont. „Es ist eine Challenge. Ein Land, das ich nicht kenne, ein Markt, den ich nicht kenne, eine Sprache, die ich nicht kenne. Die Region ist hochgradig digitalisiert, da kann ich etwas lernen. Insgesamt halte ich das Baltikum für den spannendsten Teil in Europa in Hinblick auf digitale Entwicklung.“

Vom Gymnasium ins Studium

Für Bosek ist der Abschied aus Österreich ein Schritt raus aus einer Komfortzone. Und viel Arbeit, wie er sagt: „Ich habe die Erste-Bank-Matura geschafft, nun folgt ein Baltikum-Auslandssemester.“

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A1 Group CEO Alejandro Plater und A1 Group CTO Alexander Kuchar | (c) A1 Group
A1 Group CEO Alejandro Plater und A1 Group CTO Alexander Kuchar | (c) A1 Group

„Als sich das Internet durchgesetzt hat, gab es ‚Greenfield-Unternehmen‘ wie Google, die keine Legacy hatten und etablierte Unternehmen wie Microsoft, die sich transformieren mussten. Jetzt sind wir in der gleichen Situation. Während OpenAI, Anthropic und Co. etwas komplett Neues aufbauen, müssen die bestehenden Player, wie etwa auch wir, die Transformation schaffen“, sagt Alejandro Plater, CEO der A1 Group, am Rande des A1 ICT Summit. Und er fügt an: „Microsoft ist diese Transformation damals sehr gut gelungen. Wir wollen wie Microsoft sein.“

ICT als entscheidender Wachstumsmarkt

Mehr noch als um die Herausforderungen, die KI innerhalb des Konzerns mit sich bringt, geht es für die Gruppe dabei darum, dem Markt zu liefern, was gebraucht wird. Das große Schlagwort lautet ICT mit umfassenden Cloud- und KI-basierten Angeboten für Unternehmen. Von 2021 auf 2025 wuchs der Gruppenumsatz in dem Bereich von 285 auf 573 Millionen Euro – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 19 Prozent. Was das mit dem KI-Boom zu tun hat, bringt Plater auf den Punkt: „Wir sind groß und haben die Möglichkeiten, schnell auf alle Entwicklungen zu reagieren. Viele Unternehmen sind klein und haben diese Möglichkeiten nicht. Das ist eine große Chance für uns.“

„Souveränität heißt für uns in erster Linie: Du hast die Wahl.“

Eine Rolle spielt dabei natürlich auch das aktuell große Thema Digitale Souveränität. „Souveränität heißt für uns in erster Linie: Du hast die Wahl. Es gibt mehrere Alternativen und du kannst entscheiden“, erklärt Alexander Kuchar, CTO der A1 Group. Das trifft vor allem auf den Cloud-Bereich zu, wo man mit der Tochter Exoscale ein eigenes Angebot mit Data-Centern an zahlreichen europäischen Standorten hat, gleichzeitig aber auch Angebote der US-Hyperscaler vertreibt. „Es kommt hier immer auf die konkreten Kundenbedürfnisse an, welche Variante die sinnvollste ist“, sagt der CTO.

In Sachen KI setzt A1 dagegen primär auf Open-Source-Modelle, also einen genuin souveränen Ansatz. Dass diese technologisch nicht mit den Frontier-LLMs der US-Giganten mithalten können, sieht Kuchar wenig problematisch. Die Entwicklung verlaufe verschoben, aber parallel. „Was die Frontier-Modelle heute können, werden die Open-Source-Modelle in kurzer Zeit können“, so der CTO. Entscheidend seien die tatsächlichen Bedürfnisse der Unternehmenskunden – und hier spiele etwa auch die Abwägung zwischen Performance und Kosten eine große Rolle. Die Wahl falle daher oft bewusst auf schwächere Modelle, die den spezifischen Zweck aber – günstiger – erfüllen.

Strategie: Leute vor Ort

CEO Plater sieht das Thema aus der Vogelperspektive: „Es geht nicht primär um die Technologie. Es geht um das Leadership in den Unternehmen.“ Entscheidend sei, wie die Technologie operativ ankomme und es gelinge, die ganze Organisation mitzunehmen. A1 setzt dabei auf Präsenz in seinen Märkten. „Es ist überraschend, wie unterschiedlich unsere Märkte sind. Wenn ein US-Player kommt, und den Unternehmen erklären will, wie sie ihr Business zu führen haben, wird das nicht funktionieren“, sagt Alexander Kuchar. Und Plater ergänzt: „Das ist unsere Strategie: Wir haben Leute vor Ort, die die Sprache sprechen. Wir haben Callcenter und Techniker, die zu einem kommen. Bei den Hyperscalern erreichst du niemanden.“

Dass die besagten Callcenter schon in absehbarer Zeit nicht mehr mit Menschen, sondern mit KI-Agenten besetzt sein werden, ist für den CEO gleichzeitig eine Selbstverständlichkeit: „Die KI passt sich sogar an den spezifischen Dialekt der Anrufenden an. Menschen können es damit nicht aufnehmen“, meint er. Und ob aber Kund:innen nicht dennoch mit echten Menschen sprechen wollen? „Man wird nicht erkennen, dass es eine KI ist“, so Plater, „bloß, wenn die Regulatorik vorschreibt, das schon bei Gesprächsbeginn kenntlich zu machen.“

Generell sei die Regulatorik auch etwas, das ihn beschäftige, sagt der CEO, konkret die Unterschiede zwischen den Ländern bzw. den Großregionen: „So viel ist klar: Die weniger regulierten bewegen sich schneller – im Positiven wie im Negativen – und die stärker regulierten bewegen sich langsamer – im Positiven wie im Negativen.“

„Je weniger Systeme, Tools und Prozesse man hat, desto einfacher ist es zu kontrollieren.“

Ein großes damit verbundenes Thema ist die Sicherheit. „Wir arbeiten mit mehreren Strategien daran, die Cyber-Security stetig zu verbessern“, sagt dazu Plater. Erstens versuche man etwa, wo es gehe, zu vereinfachen. „Je weniger Systeme, Tools und Prozesse man hat und je simpler alles ist, desto einfacher ist es zu kontrollieren.“ Zweitens habe man eigene Teams, die ständig die neuesten Entwicklungen im Auge behielten und solche, die konstant Angriffe auf das eigene System simulieren, um Lücken zu finden. Auch hier sieht der CEO eine große Chance für die A1 Group, die CTO Kuchar benennt: „Wir bieten hier maßgeschneiderte Lösungen für KMU.“

Und wie sieht es mit den zuletzt vielfach kolportierten globalen Bedrohungsszenarien durch KI aus, die bis zur befürchteten Auslöschung der Menschheit gehen? „Ich bin nicht sehr fatalistisch bei dem Thema“, sagt Plater. Man müsse solche Szenarien schon in Perspektive setzen. „Was sind die tatsächlichen Möglichkeiten, die so drastisch sein könnten? Das ist für mich eher Science Fiction. Aber wer weiß, vielleicht irre ich mich.“

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AI Summaries

Erste Bank CEO Peter Bosek beim Abschied aus Österreich: „N26, Revolut oder Bitpanda werden nie eine ganze Bank sein“

  • 19Mit seinem beinahe Vierteljahrhundert an Erfahrung konnte kaum ein zweiter eine derartige Expertise aufbauen, wie Peter Bosek, der in dieser Zeit die Erste Bank Group geprägt und durch diverse Phasen der Veränderung begleitet hat.
  • Er galt als „Digitalisierungsturbo“ und war für „George“, der Online-Banking-App-Version der Erste Bank, verantwortlich.
  • Amazon hat ja nicht nur Banking oder den Handel verändert, sondern die gesamte IT-Welt“, so Bosek.
  • Nun lässt er über zwei Dekaden Dekaden sein und sucht sein Glück im Baltikum als CEO der Luminor Bank AS.

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