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Die Startup-Community wünscht sich einen vom Staat, die Erste Group hat bereits einen aufgebaut: einen Private-Equity-Dachfonds bzw. Fund of Funds, also einen Fonds, der ausschließlich in andere Fonds investiert, die wiederum in Unternehmen investieren. 2022 hatte die Erste Asset Management diesen mit der Erste Group als Ankerinvestor aufgesetzt. Nun wurde das finale Closing bei einer Summe von 90 Millionen Euro verkündet.
Portfolio mit zwölf Venture-Capital-, Growth-Equity- und Buyout-Fonds
In der Zeit hat der Private-Equity-Dachfonds ein Portfolio von bislang zwölf Venture-Capital-, Growth-Equity- und Buyout-Fonds aufgebaut. „Diese konzentrieren sich auf wachstumsstarke Klein- und Mittelbetriebe in Zentraleuropa und dem DACH-Raum, und haben seit Fondsstart eine positive Entwicklung gezeigt“, heißt es in einer Aussendung. Als Investoren des Dachfonds seien „institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Banken, kirchliche Institutionen und Kunden aus dem Erste Bank Private Banking“ an Bord.
Mehr als 200 Investments durch Portfolio-Fonds
Insgesamt habe es bislang Investments in mehr als 200 einzelne Unternehmen gegeben. „Das Portfolio deckt mit Buyout-, Growth Equity- und Venture-Capital-Fonds verschiedene Unternehmensphasen ab. Die Portfolios, in die über den Dachfonds investiert wird, verteilen sich aktuell über die Vintage-Jahre 2019 bis 2023, in denen die ersten Investments getätigt wurden. Die Investments sind breit über die Kernregionen der Erste Group – Zentral- und Osteuropa – sowie den DACH-Raum, gestreut“, heißt es von Erste Asset Management.
Investiert werde in Unternehmen mit skalierbaren Geschäftsmodellen aus Branchen wie Industrie, Enterprise Software, Space Tech, Retail und Business Services. Bei frühphasigen Unternehmen stünden hingegen Branchen wie Healthcare, Künstliche Intelligenz (AI), Fin Tech, Software-as-a-Service (SaaS) sowie Deep Tech im Fokus.
Dachfonds „erfüllt einen wesentlichen Nutzen für die dahinterstehenden Unternehmen“
Mit dem Dachfonds erfülle man „einen wesentlichen Nutzen für die dahinterstehenden Unternehmen“, meint Ingo Bleier, Chief Corporates and Markets Officer der Erste Group: „Mit dem Investment setzen wir an der Basis der Wirtschaft an und unterstützen Unternehmen mit ausreichend Kapital bei ihrer Entwicklung. So stärken wir gleichzeitig lokale Ökosysteme, eine wesentliche Triebfeder für unternehmerische Initiativen, Innovationen und Wachstum.“





