10.04.2019

Am 25.4. eröffnet offiziell der Tribe.Space in Wien

Der Tribe.Space ist ein neuer Co-Creation Space in Wien Neubau, der Unternehmen und Experten aus verschiedenen Themenbereichen vernetzt. Auch der brutkasten eröffnet dort ein eigenes Media Lab.
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Tribe.Space
kooperation

Rund 18 Monate hat die Reise gedauert, nach intensiven Umbau- und Renovierungsarbeiten steht der Anfang eines neuen Kapitels nun kurz bevor: Unter dem Motto „Tribe.Space – The Beginning“ wird am 25. April der Tribe.Space in der Kandlgasse 19 (1070 Wien) eröffnet.

brutkasten und UNO-Projekt mit eigenen Labs

Der neue Co-Creation Space soll ein Ort werden, an dem Führungskräfte, Wissenschaftler, Kreative, Coder, Corporates und Startups aufeinander treffen, um gemeinsam die Welt zu verändern. Auch der brutkasten ist dort mit einem Media Lab vertreten und wird den Space als Raum für zukünftige Projekte nutzen.

Das von der UN initiierte United Smart Cities program wird den Space ebenfalls für ein eigenes Lab nutzen. Ziel des United Smart Cities Labs ist die Entwicklung und Implementierung urbaner Nachhaltigkeitsprojekte, in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Mobilität, Energie und IOT in Städten weltweit. Im United Smart Cities Lab arbeiten internationale Unternehmen, Startups, Städte und Experten der UNO an Smart-City-Lösungen zusammen, um die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

„Städte sind, die Hubs der Zukunft und benötigen individuelle Lösungen zur Bewältigung ihrer Herausforderungen. Das Smart City Lab ermöglicht die Entwicklung dieser Lösungen“, sagt Kari Eik, Secretary General von OiER (Organization for International Economic Relations). Das Konzept des innovativen United Smart Cities Lab wird als Vorbild in andere Städte der Welt getragen und bildet ein globales Netzwerk, das die Entwicklung der Städte der Zukunft fördert. Lab Nummer 2 wird in Norwegen eröffnet und am 25. April live während der Eröffnung in Wien gelauncht. Die gemeinsam im United Smart Cities Lab entwickelten Lösungen werden durch eine digitale Plattform der globalen Community aus Smart Cities zur Verfügung gestellt.

Der Floorplan des Tribe-Space

 

(c) Tribe.Space

Der Zeitplan für die Eröffnung

▌10:00 – 16:00
▌OPEN HOUSE.

Die Mieter – vom Startup bis zum Corporate – präsentieren ihre Pläne für das Jahr 2019. Die Pläne des brutkasten werden um 15 Uhr präsentiert.

▌16:00 – 18:00
▌THE LAUNCH.

Keynotes, Speaker und Case Studies der Tribe.Labs, Tribe.Events & Tribe.Community werden präsentiert.

▌18:30 – open end
▌LAUNCH PARTY.

Beim abendlichen Networking wird es neben Food& Drinks auch noch ein paar Überraschungen geben.

Kostenlose Tickets für das Event sind unter diesem Link verfügbar. Hier geht’s zum Facebook- Event.

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(v. l.) AT-Styria-Vorsitzender Herbert Ritter, BrightFlare-CEO Markus Seme, GMAR-Präsidentin Ulrike Haslauer, DCCS-Geschäftsführer Thomas Edlinger, Joanneum Research-Geschäftsführer Heinz Mayer und AT Styria-Geschäftsführer Helmut Röck © Lukas Elsneg

Der Cluster AT Styria (Plattform Automatisierungstechnik Steiermark), ein branchenübergreifendes Netzwerk von 120 Unternehmen, die in der Automatisierungstechnik tätig sind, hat bei den „European Robotics and Automation Talks“ in Graz seinen Plan für eine Robotik-Testregion vorgestellt. Dort soll die nächste Robotergeneration unter realen Produktionsbedingungen bis zur industriellen Einsatzreife entwickelt werden.

Ziel: Industrielle Einsatzreife

Mit an Bord sind unter anderem Joanneum Research, TU Graz, FH Campus 02, Magna Steyr, der KI-Softwareanbieter DCCS und der Security-Spezialist BrightFlare. Über die „Area Süd“ werden Kärntner Partner eingebunden. Dazu kommen das slowenische Netzwerk SRIP Factories of the Future, das italienische DITEDI, mit dem im Juli 2026 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet wurde, sowie Bayern Innovativ.

Aus Sicht von AT-Styria-Vorsitzendem Herbert Ritter, der auch Vizepräsident der WKO Steiermark ist, wird KI-gestützte Robotik zur zentralen Standortfrage. „Wir wollen Kooperationen erzeugen, als Enabler wirken und dafür sorgen, dass neue Technologien schneller in den Betrieben ankommen“, sagt er.

18 Millionen Euro aus Horizon Europe

Das Konsortium bewirbt sich um das einzige europaweite Leitprojekt, das Horizon Europe für die industrielle Integration KI-gestützter Robotik vorsieht. Horizon Europe ist das Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union und läuft von 2021 bis 2027. Mit einem Budget von rund 95 Milliarden Euro ist es eines der größten Förderprogramme dieser Art weltweit. Gefördert werden Projekte, in denen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus mehreren Ländern zusammenarbeiten.

Die Ausschreibung öffnet im November 2026, dafür stehen rund 18 Millionen Euro bereit. Der Antrag soll im Frühjahr 2027 eingereicht werden, die Förderentscheidung fällt im Sommer. Bei einer Zusage könnte das Projekt 2028 starten.

Drei Pilotprojekte als Rückgrat

Geplant sind drei industrielle Pilotprojekte. Im ersten arbeiten humanoide Roboter an mehreren Arbeitsplätzen einer Fertigung, bedienen Maschinen und wechseln Werkstücke. Der zweite Pilot widmet sich der innerbetrieblichen Logistik mit autonomen mobilen Robotern. Im dritten übernehmen KI-Systeme Aufgaben in Qualitätskontrolle, Inspektion und Instandhaltung.

Heinz Mayer, Geschäftsführer von Joanneum Research, erklärt das Ziel: „Jeder Pilot setzt bei einem konkreten Engpass im Betrieb an. Am Ende steht eine klare wirtschaftliche und technische Bilanz: Welche Taktzeit erreicht das System, wie zuverlässig arbeitet es, welchen Integrationsaufwand verursacht es und wann rechnet sich die Investition? Genau diese Antworten brauchen Unternehmen, bevor sie eine neue Technologie in größerem Maßstab einsetzen.“

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