30.04.2025
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Entrepreneurship Night: 4 Finalisten-Startups sorgen für Inspiration

Das Motto der diesjährigen Entrepreneurship Night der Uni Wien am 6. Mai lautet "Inspiration". Und nicht nur die vier Finalisten-Startups für den dort vergebenen "Univie Entrepreneurship Award" versprechen reichlich davon zu liefern.
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Bei der Entrepreneurship Night 2025 der Uni Wien erwartet die Gäste ein inspirierendes Programm | (c) derknopfdruecker.com
Bei der Entrepreneurship Night 2025 der Uni Wien erwartet die Gäste ein inspirierendes Programm | (c) derknopfdruecker.com

Sie steht nicht nur am Anfang fast jeder unternehmerischen Reise – verliert man sie irgendwann, bleibt auch die Weiterentwicklung auf der Strecke. Setzt man sie allerdings erfolgreich ein, um Großes zu schaffen, kann man auch andere damit anstecken: die Inspiration. Sie ist daher auch das Motto der Entrepreneurship Night 2025 der Uni Wien am 6. Mai.

Christa Schnabl | (c) derknopfdruecker.com

„Unsere Universität versteht sich als zentrale Drehscheibe für Gründungsgeist: Wir vernetzen Studierende, Alumni und Wissenschaftler:innen mit Mentor:innen, Förderprogrammen und Impulsen – und beflügeln so Innovationskraft und Unternehmer:innentum“, sagt Christa Schnabl, Vizerektorin für Studium und Lehre.

Entrepreneurship Night: Ein Abend voller Inspiration

Bei der Entrepreneurship Night soll genau das gezeigt werden. So bietet die Veranstaltung etwa eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Wie generieren wir Inspiration und was brauchen Gründer:innen dafür?“, eine Masterclass zum Thema „Startup First Steps: Von der Idee zum validierten Geschäftsmodell“, Impulse und Austausch zu Themen wie Branding und Storytelling und einen „Marktplatz“ mit 18 Aussteller:innen.

Verleihung des Univie Entrepreneurship Awards als Highlight

Ronald Maier | (c) derknopfdruecker.com

Das Highlight der Entrepreneurship Night ist aber – wie auch in den Vorjahren – die Verleihung des Univie Entrepreneurship Awards. Drei Startups aus Uni-Wien-Alumni und ein Team aus momentan Studierenden sind im Finale. „Wir sind beeindruckt von der Qualität und Relevanz der Einreichungen für den Entrepreneurship Award. Sie spiegeln den Pioniergeist unserer Alumni und Studierenden wider und unterstreichen die Bedeutung der Universität Wien als Quelle für Innovation“, kommentiert Ronald Maier, Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer.

Hannelore Veit | (c) derknopfdruecker.com

Und für die bekannte Moderatorin Hannelore Veit, ihres Zeichens Alumnipräsidentin der Uni Wien, ist klar: „Es ist großartig zu sehen, wie stark der Community-Spirit unter unseren Alumni lebt – dieses Zugehörigkeitsgefühl und der Unternehmergeist, den die Universität Wien in die Welt trägt, machen wirklich stolz.“ Veit wird auch am 6. Mai als Moderatorin durch den gesamten Abend führen und die Verleihung des Univie Entrepreneurship Awards moderieren.

brutkasten vergibt Publikums-Award

Vor Ort findet zudem in Kooperation mit brutkasten ein Publikumsvoting statt. Das Sieger-Team kann sich über brutkasten-Mediavolumen freuen.

Das sind die vier Finalisten-Startups

FlowCube

Geht es nach dem Team rund um Maria Anzengruber, soll der FlowCube zum weltweiten Standardwerkzeug in Life-Science-Laboren werden. Er soll nämlich ein Kernproblem der Arzneimittelentwicklung lösen: die mangelnde Übertragbarkeit statischer Labortests auf den dynamischen menschlichen Körper. Das Gerät ermöglicht Zellinteraktionen in einer fließenden Umgebung, was die Qualität und Zuverlässigkeit experimenteller Daten signifikant erhöhen und eine präzisere Auswahl von Wirkstoffformulierungen ermöglichen soll.

Das wiederum soll die Menge an Tierversuchen reduzieren und die Forschung effizienter und damit kostengünstiger machen. Doch auch der FlowCube selbst soll in der Anschaffung günstig sein. „Es gibt für diesen Zweck keine leistbaren Geräte am Markt. Deswegen haben wir ein eigenes System entwickelt“, sagt dazu Anzengruber. Ein funktionierender Prototyp ist bereits vorhanden, ein Patent wurde eingereicht.

Cancer Biotherapy

Silvia Weiss und Laura Bocanegra Gomez liefern mit „Cancer Biotherapy“ einen neuen Ansatz im Kampf gegen Krebs. Das BioTech-Startup nutzt einen einzelligen Mikroorganismus, der sich gezielt im Tumorgewebe anreichert und gesunde Zellen verschont. Die Gründerinnen bezeichnen das als „Mikro-Roboter-Prinzip“. In präklinischen Studien bei Mäusen ist es damit in Kombination mit niedrig dosierter Chemotherapie bereits gelungen, Darmkrebs komplett zu eliminieren – ohne erkennbare Nebenwirkungen. „Wir glauben, dass Krebspatient:innen eine Behandlung verdienen, die nicht schlimmer ist, als die Krankheit selbst“, sagt Bocanegra Gomez.

Ein Patent wurde bereits eingereicht. Die Verträglichkeit mit dem menschlichen Immunsystem wurde im Labor erfolgreich nachgewiesen. Nun arbeitet das Team intensiv daran, den Ansatz in die Klinik zu bringen. Großes Potenzial als „Gamechanger“ sehen die Gründerinnen etwa bei Blasenkrebs, wo aktuelle Behandlungen oft starke Nebenwirkungen haben.

bespark*bio

Die Herstellung von modernen Biopharmazeutika, wie sie zur Behandlung von Krebs oder seltenen Krankheiten eingesetzt werden, ist extrem teuer und komplex, was letztlich den Zugang für Patient:innen stark einschränkt. Hier setzt das 2023 gegründete Startup bespark*bio rund um Monika Mangold an. Datengesteuerte Modellierung auf Basis künstlicher Intelligenz, digitaler Zwillinge und weiterer Modelle soll die Bioprozessentwicklung deutlich vereinfachen.

So soll der experimentelle Aufwand um bis zu 50 Prozent reduziert werden, heißt es von bespark*bio. Das wiederum soll nicht nur die Entwicklungszeiten beschleunigen, sondern damit auch signifikant Kosten und Risiko senken. Das Startup ist bereits am Markt und bietet Biotech- und Pharmaunternehmen sowohl eigene Dienstleistungen als auch ein Lizenz-Modell an.

Re:Customize

Das Team von Re:Customize rund um Uni-Wien-Student Jacob Rieder hat sich dem Kampf gegen die riesigen Mengen an Textilmüll in der Modeindustrie verschrieben. Das Startup nutzt eine KI-basierte Lösung, um Second-Hand-Kleidung besser weiterzuverwerten. „Unsere Technologie setzt in der Sortierung an. Sie digitalisiert, klassifiziert und sortiert Warenbestände, um den Wiederverkauf zu vereinfachen und Wiederaufbereitung zu ermöglichen“, erklärt Rieder.

Das Startup setzt einerseits auf den Einsatz seiner Technologie direkt in Second-Hand-Läden. Hierzu fand beispielsweise eine Kooperation mit HUMANA Österreich statt – mit einer gemeinsamen Upcycling-Kollektion und einem Pop-Up-Event in einem der Shops. Andererseits soll das System auch im E-Commerce-Bereich eingesetzt werden. Langfristig will Re:Customize das Problem von unverkaufter Ware und Retouren bei großen Handelsunternehmen lösen.


Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Wirtschaftsagentur Wien, der Austria Wirtschaftsservice GmbH und brutkasten durchgeführt.

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(c) Metaloop - Die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker (r.) und Alexander Schlick.

Es schien, eine der heimischen Scaleup-Erfolgsstorys zu werden: Vor zwei Jahren sprachen die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick noch von achtstelligen Umsätzen und starkem Wachstum – brutkasten berichtete. Nun gab es aber einen deutlichen Dämpfer: Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) vermeldet, dass die Metaloop Europe GmbH ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Vom zuständigen Landesgericht wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet.

Metaloop: 163 Gläubiger

Die Passiva betragen laut AKV rund 11,08 Millionen Euro (163 Gläubiger) – aktuell sind zehn Mitarbeitende beschäftigt, Gehälter wurden bis inklusive Mai ausbezahlt.

„Nach einer verlustreichen Aufbauphase mit steigenden Umsätzen erreichte das Unternehmen Anfang 2026 den Break-even und arbeitet seither aufgrund einer Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte sowie effizienterer Strukturen leicht profitabel. Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern“, liest man beim AKV.

Und weiter. „Trotz positiver operativer Entwicklung reichen die Mittel gemäß eigener Angaben jedoch nicht aus, um anstehende Kreditrückzahlungen zu bedienen. Mangels weiterer Finanzierung besteht daher keine positive Fortbestehensprognose. Laut der uns vorliegenden Unterlagen bewertet die Schuldnerin ihre Aktiva mit rund 10,2 Millionen Euro.“

Fortführung geplant

Das Unternehmen soll fortgeführt und über einen Sanierungsplan entschuldet werden. Dabei sollen die Insolvenzgläubiger eine Quote von 20 Prozent erhalten, die innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans ausbezahlt werden soll. Finanziert werden soll dies zunächst durch den Abbau von Lagerbeständen und das Eintreiben offener Forderungen sowie später aus den laufenden Geschäftserträgen.

Der Sanierungsplan wird vor der Abstimmung noch konkretisiert bzw. angepasst, während der Alpenländische Kreditorenverband seine Umsetzbarkeit prüft und dabei auch bewertet, ob der Zahlungsvorschlag – der nur dem gesetzlichen Minimum entspricht – noch verbessert werden kann.


Eine Anfrage an die beiden Gründer zu den Hintergründen wurde vonseiten des brutkasten gestellt.

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