02.05.2017

Entrepreneurship Avenue LAB #4: Bereit für die Investorensuche

Am 3. Mai geht das vorletzte LAB der aktuellen Entrepreneurship Avenue auf der Angewandten in Wien über die Bühne. Diesmal werden die Teilnehmer beim Pitch-Training fit für die Investrorensuche gemacht.
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(c) Entrepreneurship Avenue
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Anfang April hat die aktuelle Entrepreneurship Avenue gestartet. In den bisherigen LABs wurden Ideen generiert und formierten sich Teams,  die sich anschließend ausführliches Feedback von den Mentoren holten. Die Business-Modelle sind also bereits auf Schiene. Der nächste Schritt ist daher nur logisch: Jetzt müssen Investoren her. Nun, ganz so schnell geht es dann doch nicht, denn die Investorensuche will gut vorbereitet sein. Dafür gibt es in der Entrepreneurship Avenue das LAB #4 am 3. Mai.

+++ Entrepreneurship Avenue: Im LAB #3 gibt’s ausführliches Feedback +++

Pitching-Tipps von Cronin und Mentoren

Eine erste Einführung, eine Keynote mit dem Titel „The Perfect Pitch“, gibt es von Daniel Cronin. Österreichs Startup-Event-Moderator Nummer Eins weiß wohl sehr gut, wovon er spricht: Kaum ein größerer Pitching-Contest hierzulande kommt ohne ihn aus. Nach der Keynote wird es für die rund 40 Teams ernst. Beim Demo-Pitch zeigen sie, was sie bereits draufhaben. Danach gibt das bewährte Mentoren-Team individuelles Feedback und wertvolle Tipps.

Nur die besten dürfen bei der Conference pitchen

Am Ende des Mentorings sollen die Teams dann bereit für die nächste Herausforderung sein: Beim Demo Day am 8. Mai geht es im Pitch-Contest um die Pitch-Startplätze bei der Entrepreneurship Avenue Conference vier Tage später. Dort können sich die Teams nicht nur den Pitch Award 2017 holen, es sitzen auch einige potenzielle Investoren im Publikum.

+++ Inspiration und Support: Die Entrepreneurship Avenue startet wieder +++


Agenda LAB #4:

  • 17:30  Start of Registration
  • Keynote „The Perfect Pitch“ by Daniel Cronin
  • Demo Pitch
  • Individual Pitch Mentoring Sessions
  • Snacks, Drinks & Networking
  • 21:45 Closing

Hard Facts:

  • Wann? Mittwoch, 3. Mai 17:30 – 21:45
  • Wo? Die Angewandte, Seminarraum A/B, Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien
  • Hier geht’s zum Facebook Event
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Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
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Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

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