19.06.2023

Entdecke eine neue Dimension des Lesens durch AI

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© Rollz International / Pexels

„Der Spagat zwischen Karriere und der Betreuung von Angehörigen betrifft in Österreich derzeit rund 400.000 Erwerbstätige“, erklärt Mitgründer von because we care Andreas Gruber. Bis zum Jahr 2050 soll fast jede fünfte erwerbstätige Person eine Pflegeverantwortung übernehmen müssen, fügt er hinzu. Um diesen wachsenden Druck auf Mitarbeitende und Unternehmen abzufedern, positioniert sich „because we care“ als digitale Informationsplattform für Arbeitgeber:innen.

Das Kernprodukt mit bald 200.000 Zugriffsberechtigten hilft pflegenden Angestellten dabei, sich im hochkomplexen heimischen Pflegesystem zurechtzufinden, Anträge zu stellen und entlastende Schritte einzuleiten. Es gehe laut Gruber darum, sich mit Angehörigen auf das Alter vorzubereiten, „lange bevor jemand zu Hause die Treppe runtergefallen ist“. Ursprünglich unter dem Dach der Organisation „Austria Assisted Living“ angesiedelt, agiert die Plattform seit Ende 2024 als eigenständige GmbH, um den wachsenden Markt gezielter zu adressieren.

Branchenübergreifende Nutzungsrate von zehn Prozent

Wie Gründer Andreas Gruber im Gespräch erklärt, verzeichne man bei den teilnehmenden Unternehmen branchenübergreifend eine stabile Nutzungsrate von etwa zehn Prozent. Dies sei für ihn ein klares Indiz, dass das oft unter der Oberfläche schwelende Thema Angehörigenpflege in der Arbeitswelt „voll präsent“ sei. Bislang lag der Fokus der Plattform vor allem auf Lotsenfunktionen für akut Betroffene.

Im September erweitert das gebootstrappte Startup das Angebot jedoch um ein Modul zur mentalen Prophylaxe. Dieses wurde gemeinsam mit Fachleuten aus Psychologie und Mentaltraining entwickelt und richtet sich gezielt an die gesamte Belegschaft. Ziel ist es, rechtzeitig Strategien gegen psychische Belastungen im Arbeits- und Pflegealltag zu vermitteln.

Umbau der Pflegevermittlung

Neben der inhaltlichen Erweiterung steht das Startup vor einem nächsten großen Schritt: Im Oktober soll das System „because we match“ nach aktueller Testphase mit einem großen Salzburger Pilotkunden live gehen. Dieses adressiert einen zentralen Flaschenhals im System, wie Gruber erklärt: die oft wochenlange Suche nach verfügbaren Pflegediensten. Laut dem Gründer vergehen im Schnitt 60 Tage, bis eine Regelversorgung greift – eine Zeitspanne, in der Angehörige unzähligen Anbietern nachtelefonieren müssen. „Wir drehen dieses System jetzt um“, erklärt er im Interview.

Künftig sollen Suchende eine zentrale, rund um die Uhr erreichbare Hotline anrufen können. Dort erfasst ein KI-Voice-Agent den konkreten pflegerischen Bedarf strukturiert und filtert emotionale Bedürfnisse von harten fachlichen Anforderungen. Pflegedienstleister:innen in der jeweiligen Region sehen diese anonymisierten Gesuche auf der Plattform und können sich anschließend bei den Suchenden vorstellen und ihre Leistungen anbieten.

Sprachgesteuertes CRM für das Back-Office

Gleichzeitig sollen die Leistungserbringer von einer digitalen Entlastung im Hintergrund profitieren. Die Software soll im Idealfall für die mobilen Pflegekräfte als sprachgesteuertes CRM-System fungieren. Einsätze lassen sich direkt per Spracheingabe festhalten, während intelligente Voicemails eingehende Anrufe filtern und priorisieren.

Dieser technische Ansatz soll bürokratische Hürden drastisch reduzieren, den Dienstleister:innen das ungeliebte Backoffice abnehmen und „effizienteres Arbeiten näher am Menschen ermöglichen“. Der Hebel dieser Effizienzsteigerung ist laut Gruber beträchtlich: „Wenn wir jeder Pflegefachkraft 30 oder 40 Minuten Orga am Tag abnehmen, geht sich ein Klient mehr aus.“

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Der Inhalt dieses Artikels ist für dich als Innovationsmanager:in relevant, da du durch das AI-Feature in der Lage bist, fesselnde Kernaussagen aus journalistischen Artikeln zu extrahieren und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dies ermöglicht es dir, den gesellschaftspolitischen Puls zu spüren, wirtschaftliche Wellen zu verstehen und zukünftige Innovationen besser vorherzusagen. Du kannst die Auswirkungen des Inhalts auf die Gesellschaft und die Wirtschaft analysieren und somit fundierte Entscheidungen bei der Gestaltung von Innovationen treffen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in bietet der Inhalt dieses Artikels die Möglichkeit, mittels der AI-Kontextualisierung von brutkasten das Bigger Picture zu erkennen und neue Perspektiven zu entdecken. Dadurch erhalten Sie Einblicke in gesellschaftspolitische Entwicklungen, wirtschaftliche Zusammenhänge und zukünftige Innovationen. Mit der Unterstützung der Künstlichen Intelligenz können Sie Ihr Verständnis der digitalen Wirtschaft, Startups und Innovationen vertiefen und dadurch fundierte Investitionsentscheidungen treffen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Das Bigger Picture dieses Artikels liegt in der Möglichkeit, durch das AI-Feature von brutkasten eine neue Dimension des Lesens zu entdecken. Indem Leser:innen fesselnde Kernaussagen extrahieren und sich auf das Wesentliche konzentrieren können, eröffnen sich unendliche Möglichkeiten. Das AI-Feature enthüllt das große Bild und zeigt neue Perspektiven auf, um die Auswirkungen des Inhalts auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und einzelne Akteure wie Innovationsmanager:innen, Investoren:innen und Politiker:innen besser zu verstehen. Mit der Kraft der Künstlichen Intelligenz werden die Leser:innen zu ultimativen Kenner:innen der digitalen Wirtschaft, Startups und Innovationen.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Die relevantesten Personen in diesem Artikel sind:
  • Visionär:innen
  • Vordenker:innen
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