15.07.2021

Enery: 2 Jahre altes Wiener Unternehmen kauft 36 Solarkraftwerke in Tschechien

Nach einem neunstelligen Investment vor zwei Monaten expandiert das junge Wiener Unternehmen Enery im Kernmarkt CEE weiter.
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Die Enery-Gründer Richard König und Lukas Nemec
Die Enery-Gründer Richard König und Lukas Nemec | (c) Enery/Thomas Peintinger

Eine stolze Milliarde Euro Budget hatte das nicht einmal zwei Jahre alte Wiener Unternehmen Enery nach eigenen Angaben nach einer nicht näher bezifferten neunstelligen Kapitalrunde durch den Fonds der „Drei-Meere-Initiative“ im Mai – der brutkasten berichtete. Sein Ziel, zum größten Betreiber von Photovoltaikanlagen in Zentraleuropa zu werden, verfolgt Enery nicht nur über die Errichtung neuer Anlagen gemeinsam mit dem Partner und großen Anteilseigner RP Global, sondern vor allem auch über eine offensive Zukaufs-Strategie.

Enery bereits größter Eigentümer von Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Österreich und Osteuropa

Nachdem bereits vor einem Jahr der größte Solarpark Bulgariens erworben wurde, folgte nach mehreren „kleineren“ Zukäufen in der Zwischenzeit nun ein weiterer großer Deal. Enery erwirbt mit „Energy 21“ das drittgrößte in Betrieb befindliche PV-Portfolio in der Tschechischen Republik, bestehend aus 36 Photovoltaik-Kraftwerken mit einer installierten Gesamtleistung von 71 Megawatt. Verkäufer ist der China Central and Eastern Europe Investment Co-Operation Funds. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Schon bislang hatte das Wiener Unternehmen Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21 Megawatt in Tschechien in Betrieb. Nun sei man mit 45 in Betrieb befindlichen Anlagen bereits der größte Eigentümer von Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Österreich und Osteuropa.

„Wir hätten uns bei der Gründung vor 21 Monaten nicht erträumen können, dass wir heute Eigentümer von 45 Solarparks und einer sehr attraktiven Development Pipeline in Österreich und vielen Ländern Osteuropas sein werden. Unser junges dynamisches Team und unsere Mitgesellschafter*innen haben uns ein schnelles und qualitativ sehr hochwertiges Wachstum ermöglicht“, kommentieren die Gründer in einer Aussendung. „Neben dem Wachstum haben wir es auch geschafft, unsere Projekte in puncto Nachhaltigkeit mit Bienenwiesen, elektrischem Fuhrpark, Sozialprojekten in den Gemeinden und 60 neuen Arbeitsplätzen auch nachhaltiger und regionaler aufzustellen, und wir werden diesen Weg als ‚purpose-driven company‘ auch in Zukunft konsequent weitergehen“.

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Vorsitz im Board of Advisory von refurbed, Jan Kemper © Amélie Losier

Der Finanz- und Tech-Manager Jan Kemper rückt an die Spitze des Advisory Boards von refurbed. Er ist bereits seit Anfang 2025 Mitglied des Gremiums und übernimmt nun den Vorsitz von Delphine Mousseau. Die bisherige Vorsitzende bleibt dem Beirat als reguläres Mitglied erhalten. In ihrer Amtszeit verzeichnete das Wiener Unternehmen eine Verfünffachung des Umsatzes.

C-Level-Erfahrung

Kemper bringt Erfahrung aus diversen C-Level-Positionen mit. Er war in der Vergangenheit unter anderem als CFO bei ProSiebenSat.1, Zalando, Omio und der Neobank N26 tätig. Bei Zalando begleitete er das Unternehmen bis zum Börsengang.

Außerdem ist der gebürtige Nordrhein-Westfale in weiteren Board-Positionen aktiv, etwa als Beiratsvorsitzender der Marktforschungsplattform Appinio oder bei der Sportbekleidungsmarke Ryzon, wo er auch als Investor aktiv ist. Diese Expertise soll nun dem Marktplatz für generalüberholte Produkte zugutekommen.

Strategische Weichenstellung

Refurbed verzeichnete laut eigenen Angaben zuletzt ein kumuliertes Gross Merchandise Volume (GMV) von über drei Milliarden Euro, bedient mehr als fünf Millionen Kund:innen in 24 europäischen Märkten und erreichte 2025 die EBITDA-Profitabilität.

Für Co-Founder und CEO Peter Windischhofer ist die Personalie eine logische Konsequenz für die Skalierung: „Seine Erfahrung beim Aufbau von Marktführern sowie seine Fähigkeit, Unternehmen durch komplexe Wachstumsphasen zu begleiten, machen ihn zu einem idealen Partner für unsere nächste Entwicklungsstufe.“

Kemper selbst sieht seine primäre Aufgabe in der Strukturierung der anstehenden Expansionsschritte. Mit zunehmender Unternehmensgröße würden eine gute Governance und die Qualität strategischer Entscheidungen zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. „Refurbed hat sich das Recht erarbeitet, größer zu denken“, erklärt der neue Beiratsvorsitzende im Hinblick auf das nächste Wachstumskapitel des Scaleups.

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