02.12.2025
PERSONALIE

Energie-AG-Managerin wird Vorstandsmitglied bei Green Energy Lab

Die Forschungsinitiative für nachhaltige Energielösungen Green Energy Lab erhält mit Oberösterreicherin Julia Weberberger ein neues Mitglied im Vorstand.
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Julia Weberberger wird neues Vorstandsmitglied von Green Energy Lab in der Funktion Obfrau-Stellvertreterin. © Privat

Mit der Oberösterreicherin Julia Weberberger holt Green Energy Lab ein neues Mitglied in den Vorstand. Der gemeinnützige Verein bündelt seit Jahren Kräfte aus angewandter Forschung, Wirtschaft und Verwaltung und vernetzt dafür mehr als 350 Institutionen. Im Mittelpunkt stehen Projekte zur Entwicklung und Integration erneuerbarer Energie- und Wärmelösungen an der Schnittstelle zwischen Technologie und Markt.

Forschung als „entscheidender Hebel“

Weberberger übernimmt ab sofort die Funktion der Obfrau-Stellvertreterin und arbeitet damit eng mit Vorstandssprecherin und Obfrau Andrea Edelmann zusammen (brutkasten berichtete). Sie leitet die Konzernstrategie der Energie AG Oberösterreich und bringt Erfahrung aus Strategieentwicklung, Change-Management und agiler Organisationsentwicklung mit. In ihrem Unternehmen verantwortet sie zudem das Nachhaltigkeitsmanagement.

„Wir müssen den Herausforderungen der Zukunft proaktiv begegnen. Forschung an technologischen Lösungen für eine erneuerbare Energiezukunft ist ein entscheidender Hebel und genau hier setzt das Green Energy Lab an“, sagt Weberberger zu ihrem neuen Aufgabenbereich.

Beitritt der Energie AG OÖ

Ihr Einstieg in den Vorstand steht im Zusammenhang mit dem Beitritt der Energie AG Oberösterreich zum Green Energy Lab. „Wir begrüßen den Beitritt der Energie AG Oberösterreich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Julia Weberberger im Vorstand von Green Energy Lab. Damit wird unser gemeinsames Engagement für eine nachhaltige Energiezukunft weiter gestärkt”, kommentiert Obfrau Edelmann.

Der Verein wurde 2018 von Wien Energie, EVN, Energie Steiermark und Burgenland Energie gegründet. Die Energie AG Oberösterreich verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, zentrale Bereiche des Energieflusses – von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zur Verwertung – klimafreundlicher zu gestalten.

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RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

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