18.11.2021

Employee Experience Champions: brutkasten startet mit Partnern Award für Top-Arbeitgeber

Die Initiatoren des Employee Experience Summit launchen gemeinsam eine neue Auszeichnung für Unternehmen, die beste Mitarbeitererfahrungen bieten, und zeichnen Arbeitgeber:innen einmal jährlich als Employee Experience Champions aus. Die Awards werden Anfang Oktober 2022 an die Sieger in neun Kategorien verliehen.
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Employee Experience
© Unsplash
kooperation

Drei Vorreiter und Pioniere zum Thema Employee Experience in Österreich – Dejan Jovicevic (Gründer und CEO der brutkasten, Innovationsmedium), Gudrun Keindl (LSZ, Event- und Konferenzveranstalter) und Maximilian Lammer – bieten ab sofort ein neues Siegel für Arbeitgeber:innen an. Dabei steht einzig das strategische Zukunftsthema “Employee Experience” im Fokus. “Wir möchten mehr Bewusstsein schaffen für dieses so entscheidende Thema und gleichzeitig den Champions eine verdiente Bühne bieten”, erklärt Dejan Jovicevic. Ausgehend vom Format des Employee Experience Summits ist der Gedanke gereift, für “Employee Experience” eine eigene Auszeichnung zu entwickeln und beste Arbeitgeber sichtbar zu machen.

Mitarbeiter:innen entscheiden

Der Award folgt klar dem Motto “Mensch im Mittelpunkt”. Das bedeutet, dass das Votum der Mitarbeitenden die Grundlage für die Bewertung eines Unternehmens ist. Mittels online unterstützter Befragungstechnik wird die Employee Experience in den drei Dimensionen – physisch, digital, kulturell – abgefragt. “Jedes Unternehmen erhält auf Basis des Ergebnisses einen konkreten Status zu Employee Experience, einen Vergleichswert im österreichischen Zusammenhang sowie in der Branche, und passende Empfehlungen für eine Optimierung”, beschreibt Maximilian Lammer die Auswertungen und praktischen Anknüpfungspunkte für Firmen. “Wir bieten nicht nur Ranking und Auszeichnung, sondern auch Optionen für Maßnahmen und Aktivitäten zur aktiven Verbesserung.”

Auszeichnung in neun Kategorien

Im Herbst 2022 werden die ersten Employee Experience Champions offiziell geehrt und im Rahmen einer Gala ausgezeichnet. Die Awards werden dazu in insgesamt neun Branchen-Kategorien vergeben: Dienstleistung, Handel, Tourismus, Financial Services, Gesundheit & Soziales, Transport & Logistik, Industrie, Public Sector und IT, Medien & Telekom. Natürlich wird auch ein Gesamtsieger über alle Branchen gekürt. “Employee Experience ist ein wichtiges Thema für Unternehmen jeder Größe und aus allen Branchen. Viele Unternehmen sind bereits attraktive Arbeitgeber, wir wollen mit diesem Award die unwiderstehlichen Arbeitgeber belohnen”, sagt Gudrun Keindl, “Unternehmen brauchen ein neues Unterscheidungsmerkmal und Employee Experience ist der beste Gradmesser dazu”.

So kannst du an „Employee Experience Champions“ teilnehmen

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen mit Sitz in Österreich am Award teilnehmen. Die Grundlage für die Bewertung ist die Befragung der Mitarbeitenden der Firma. Die Befragung wird online durchgeführt. Jedes teilnehmende Unternehmen erhält einen eigenen Report, sowie entsprechende Empfehlungen, Branchenrankings und österreichweite Vergleichswerte. Außerdem sind die Teilnahme an der Gala und dem Employee Experience Summit 2022 inkludiert, sowie umfassende Berichterstattung durch unsere Medienpartner. Die Auszeichnung ist ein Jahr gültig und soll für Arbeitgeber Marketing verwendet werden.

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Die Adspresso-Geschäftsführer (v.r.) Daniel Muftić und Marcus Schnellinger © Adspresso

Rund 30 Stunden aktive Arbeitszeit fallen laut Adspresso bei der Besetzung einer offenen Stelle an. Diesen Aufwand will das Welser Startup auf unter eineinhalb Stunden senken, also um 95 Prozent. Erreichen wollen die Gründer Daniel Muftić und Marcus Schnellinger das mit TalentBlend, einer KI-Plattform für die Fachkräftegewinnung. Ein erstes Modul ist nun als Prototyp bei einem Testkunden im Einsatz.

Vom Agenturgeschäft zur Software

Hinter TalentBlend steht ein Verfahren, das Adspresso bisher als Agenturleistung manuell umsetzt. Unternehmen werben dabei Fachkräfte über Active Sourcing, Werbeanzeigen auf Meta, TikTok, Google und LinkedIn sowie ein kurzes Bewerbungs-Quiz an. Telefonisch werden die Kandidat:innen anschließend vorqualifiziert. Angesprochen werden sollen vor allem wechselbereite Fachkräfte, die nicht aktiv auf Jobbörsen suchen. Als Zielgruppe nennt Adspresso Industrie und Mittelstand. Ihr Know-how bringen Muftić und Schnellinger aus früheren Marketing- und Recruiting-Jobs bei Resch&Frisch und BRP-Rotax mit.

Ein Modul live, zwei in Entwicklung

Die Software besteht aus drei Bausteinen. Am weitesten ist die sogenannte „Creative Engine“. Sie soll aus der Stellenausschreibung sowie Foto- und Videomaterial des Betriebs automatisiert die Werbemittel einer Kampagne erstellen, inklusive CI-Vorgaben und arbeitsrechtlichen Anforderungen. „Was früher Tage an Abstimmung und Gestaltung gebraucht hat, entsteht heute aus Stellenausschreibung und Bildmaterial in einem automatisierten Ablauf“, sagt Schnellinger. Beim Testkunden, einem Industriebetrieb, verkürzt sich die Kampagnenerstellung laut Adspresso bisher um rund 40 Prozent.

Ein zweites Modul, eine Voice AI, soll innerhalb einer Minute nach Bewerbungseingang ein strukturiertes Erstgespräch führen. Fragen zu Alter, Herkunft oder Gesundheit sollen dabei technisch ausgeschlossen sein. Ein erster Prototyp konnte die Vorqualifizierung laut dem Unternehmen jedoch noch nicht verlässlich übernehmen. „Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir noch einmal in die Grundlagenarbeit gehen müssen“, so Schnellinger. Ebenfalls in Entwicklung ist ein Dashboard, das Kandidat:innen nach Qualifikation aufbereiten soll.

Niedriger sechsstelliger Betrag gesucht

Finanziert wurden die bisherigen Prototypen aus dem laufenden Agenturgeschäft. Dessen Monatsumsatz liegt laut Adspresso bei rund 25.000 Euro. Für die weitere Entwicklung, insbesondere der Voice AI, benötigt das Startup nun zusätzliche Mittel. Kalkuliert wird mit einer niedrigen sechsstelligen Summe, Gespräche mit Förderstellen und Kapitalgebern laufen nach Angaben der Gründer bereits. Langfristig soll TalentBlend zu einem eigenständigen SaaS-Produkt werden, das Betriebe selbst bedienen können. Einen Termin für den Marktstart nennt Adspresso noch nicht, dieser hänge vom Verlauf der Finanzierung ab.

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