24.05.2022

8 Mio. Euro für Elucidate: RBI steigt bei Anti-Finanzkriminalität-Startup ein

Elucidate aus Berlin will mit seiner Plattform für Risikomanagement Banken helfen, der steigenden Finanzkriminalität wirksam zu begegnen.
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Elucidate-Mitgründer und CEO Shane Riedel
Elucidate-Mitgründer und CEO Shane Riedel | (c) Elucidate

Schon in der Corona-Pandemie sei die Finanzkriminalität insgesamt in die Höhe geschnellt. Und „der Ukraine-Russland-Konflikt und die Komplexität, mit der sich Banken bei der Umsetzung der jüngsten Sanktionen konfrontiert sahen, hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Risiko der Finanzkriminalität ist, dem Banken ausgesetzt sein können, wenn ihnen die richtigen Werkzeuge fehlen“, meint Shane Riedel, Mitgründer und CEO des Berliner Startups Elucidate.

Elucidate: „Weltweit erstes reguliertes Risikoscoring-System für Finanzkriminalität“

Er plädiert für einen „globalen Neustart im Umgang mit Finanzkriminalität“. Dazu soll Technologie wie jene seines Startups genutzt werden. Elucidate hat eine Plattform für das Risikomanagement von Finanzkriminalität entwickelt. Durch den Einsatz von Datenanalyse und -modellierung habe man das weltweit erste regulierte Risikoscoring-System für Finanzkriminalität entwickelt, heißt es vom Startup. Man gebe Finanzinstituten die Möglichkeit, das Risiko von Finanzkriminalität durch Automatisierung zu identifizieren und zu messen. Seit der Gründung im Jahr 2018 habe man bereits mehr als 20.000 Organisationen bewertet.

Elevator Ventures von RBI und Apex unter internationalem Investoren-Mix

Zu den Kunden zählt auch die Raiffeisen Bank International (RBI). Über ihren Corporate VC Elevator Ventures stieg sie nun im Rahmen einer acht Millionen Euro-Finanzierungsrunde unter dem Lead des US-VC AV8 Ventures auch bei Elucidate ein. Mit Bestandsinvestor Apex Ventures ist noch ein weiterer heimischer Fonds unter einer ganzen Reihe internationaler Kapitalgeber in der aktuellen Runde. „Elucidate bereichert unsere internen Analysen mit zusätzlichen externen datenbasierten Auswertungen. Das hebt die Diskussion mit unseren Kunden auf ein neues, qualitativ und quantitativ verbessertes Niveau und macht unseren Compliance-Rahmen noch robuster“, kommentiert Valerie Brunner, Group Head of Institutional Clients bei der RBI.

„Finanzwelt verlangt gerade in dieser Zeit nach technischen Lösungen“

Gründer Riedel erklärt: „Diese Finanzierung bestätigt die wichtige Arbeit, die wir leisten, stärkt unsere Position auf dem Markt und zeigt, dass die Finanzwelt gerade in dieser Zeit der geopolitischen Instabilität nach innovativen technischen Lösungen zur Bewältigung systemischer Herausforderungen verlangt“. Das Kapital wolle man nutzen, um die Position der Plattform zu festigen, die Umsätze, das operative Geschäft und die Data-Science-Teams in Europa und den USA auszubauen sowie um ein kürzlich eingeführtes Produkt zur Preisgestaltung für Finanzkriminalität zu erweitern.

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Neos und epicenter.works orten Datenschutz-Skandal rund um Härtefallfonds
(c) Adobe Stock - kwarkot

In einem Interview mit brutkasten im Februar dieses Jahres hob die Wiener Digitalstadträtin Barbara Novak (SPÖ) den Standort Wien für eine „AI Gigafactory“ noch hervor. Die Abwärme der Server sollte dabei direkt in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden, so das Konzept. „Bei einer AI Gigafactory fällt sehr viel Abwärme an, mit der bis zu 200.000 Haushalte versorgt werden könnten. Das wäre ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und stellt eine klassische Win-win-Situation dar“, so Novak im Interview.

Brief von Digitalstadträtin an EU

Die Auflagen der Förderung seien von Seiten der EU nun aber dahingehend geändert worden, dass das Projekt an keinen bestimmten Standort bzw. an keine definierten Auflagen gebunden werden dürfe, berichtet die Tageszeitung Kurier. Ein zentrales Element der Wiener Bewerbung beinhaltet jedoch die erwähnte Anknüpfung der Gigafactory an das Fernwärmenetz (brutkasten berichtete). Laut Kurier wird in einem offiziellen Brief der Digitalstadträtin an die EU nun dazu aufgerufen, die Auflagen für die Förderung nochmal zu überdenken.

„Einkaufsgemeinschaften“ nicht passend für Stadt Wien

Das Finanzierungsmodell für das 5-Milliarden-Euro-Projekt sah ursprünglich vor, dass zwei Drittel der Mittel von privaten Investoren und ein Drittel gemeinschaftlich von der Stadt Wien, dem Bund sowie der EU aufgebracht werden. Aktuelle Bestrebungen in Brüssel sehen nun jedoch die Bildung von standortungebundenen „Einkaufsgemeinschaften“ vor. Für Wien würde dies bedeuten, dass das Projekt nicht mehr zwingend an die geplante Abwärme-Integration in das Fernwärmenetz gekoppelt werden dürfte. Da diese Koppelung jedoch eine Grundvoraussetzung der Wiener Bewerbung ist, wird eine Beteiligung unter den geänderten Bedingungen derzeit hinterfragt.

Fünf Gigafactories geplant

Bis zum Jahr 2028 plant die Europäische Union den Baubeginn von bis zu fünf neuen „AI-Gigafactories“. Diese hochmodernen Rechenzentren sollen speziell auf die enormen Anforderungen zugeschnitten werden, die das Training und der laufende Betrieb fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz mit sich bringen. Dabei legt die EU besonderen Wert auf strengste Maßstäbe in den Bereichen Datensicherheit, IT-Schutz und Energieeffizienz.

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