06.04.2021

Eloop: Vierter Token Sale war innerhalb von nur 19 Minuten ausverkauft

Das Wiener Carsharing-Startup Eloop hat am Dienstag um 16 Uhr seinen mittlerweile vierten Token Sale gestartet. Innerhalb von nur 19 Minuten konnte das Startup 100.000 Token der hauseigenen Kryptowährung, kurz „EOT“, verkaufen.
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Eloop
(c) Michael Aichberger

Die Token Sales des Wiener Carsharing-Startup Eloop erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Nachdem Ende März der dritte Token Sale mit 170.000 Token erfolgreich über die Bühne ging, startete das Startup heute Dienstag den mittlerweile vierten Token Sale mit 100.000 Token.

Mit dem Initial Coin Offering (ICO) finanziert das Startup aktuell seine Fahrzeugflotte. Im Gegenzug werden die Nutzer an den Umsätzen der rein elektrischen Charsharing-Flotte von Eloop beteiligt. Bis Sommer sollen so 250 Teslas auf Wiens Straßen gebracht werden – der brutkasten berichtete.

EOTs in Rekordzeit verkauft

Breits die letzten zwei Token Sales von Eloop waren innerhalb von nur wenigen Stunden ausverkauft. Diesmal ging es sogar noch schneller: Wie Eloop Co-Founder Leroy Hofer gegenüber dem brutkasten bestätigt, gingen innerhalb von nur 19 Minuten alle 100.000 Token über den virtuellen Ladentisch. Dies entspricht einem Tesla.

Für die nächsten Wochen sind laut Hofer größere Badges bereits in der Pipeline. Ein genaues Datum ist allerdings noch nicht festgelegt. Zudem steht noch in den Sternen, zu welchen Konditionen die EOTs angeboten werden. Bei den letzten vier Batches entsprach ein EOT exakt 1,10 Euro.

Die Aufteilung des Gewinns erfolgt aktuell automatisiert 50 zu 50 zwischen den Token Holdern und Eloop. Zudem steht den Token-Holdern ein eignes Dashboard in Echtzeit zur Verfügung. Eloop verwendet laut eigenen Angaben den 50-prozentigen Cut des operativen Gewinns dazu, um das Angebot weiterzuentwickeln und um Personal- und Marketingausgaben zu decken.

Deutschland-Expansion und weitere Token-Sales geplant

Neben dem aktuellen Ausbau der Fahrzeug-Flotte in Wien plant Eloop für 2021 seine Deutschland-Expansion. Aktuell stehen die Städte München, Hamburg und Berlin auf der Shortlist des Startups. Erst Anfang März diesen Jahres nannte Hofer „Ende 2021“ als realistischen Zeithorizont für den Deutschland-Rollout.


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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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