22.10.2020

Tesla Modell 3 und VW ID-3: Eloop startet Kooperation mit Drei

Das Wiener Carsharing-Startup Eloop startet eine Kooperation mit dem Mobilfunker Drei, der dessen Flotte um E-Autos mit "3" im Namen aufstockt.
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Drei: Drei CCO Rudolf Schrefl, ELOOP CEO Nico Prugger und ELOOP COO Maximilian Schalkhammer
(c) Drei: Drei CCO Rudolf Schrefl, ELOOP CEO Nico Prugger und ELOOP COO Maximilian Schalkhammer

Üblicherweise sucht man Autos nicht nach dem Namen aus. In einer heute verkündeten Kooperation zwischen dem Wiener Blockchain-Green-Carsharing-Startup Eloop und Drei entsteht jedoch zumindest der Eindruck, dass genau das passiert ist. Denn der Mobilfunker erweitert die Eloop-Flotte zunächst um einen Tesla Modell 3 und will später noch weitere davon, sowie Exemplare des neuen VW ID-3 nachschießen. Die Ziffer „3“ erfreut sich im E-Auto-Bereich eben gerade großer Beliebtheit.

Drei-CCO: „Mit Eloop haben wir den perfekten Partner gefunden“

„Für den Stadtverkehr sind die neuen E-Autos in Verbindung mit Carsharing ideal. Das Smartphone spielt dabei eine zentrale Rolle – vom Buchen und Öffnen des Fahrzeugs über das Laden an der Ladestation bis hin zur Abrechnung. Mit Eloop haben wir nun einen perfekten Partner gefunden, der als Pionier in der E-Mobilität bereits ein erfolgreiches Carsharing-System in Österreich etabliert hat“, kommentiert Rudolf Schrefl, Chief Commercial Officer von Drei.

Zunächst startete heute der erwähnt Tesla seinen Betrieb. Er ist der erste seiner Marke, der in Österreich Minutenweise gemietet werden kann. Weitere Tesla-Carsharing Modelle, Eloop-Vorteile für Drei Energie Kunden und die Bezahlung des Eloop Premium-Abos um 8,90 Euro pro Monat per Drei Handyrechnung seien in der nächsten Phase der neuen Partnerschaft geplant, heißt es in einer Aussendung.

Tesla und VW folgen auf BMW, Smart und Renault

Das Blockchain-Mobility-Startup führt derzeit gerade einen Token Sale durch. Im August 2019 gestartet waren bislang BMW i3s, Smart EQ und Renault Zoe in der Flotte vertreten. Das Carsharing-Modell funktioniert nach dem Free Float-Prinzip. Die Fahrzeuge können vom User überall abgestellt (und gebucht) und jederzeit kostenfrei geladen werden.

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Hansi Hansmann auf der Main Stage des Female Future Festivals 2026. © brutkasten

Unter dem Motto „The Power of Connection“ versammelten sich am 22. Oktober rund 2.000 Teilnehmende in der Wiener Ottakringer Eventlocation. Das von den Schwestern Verena Eugster und Patricia Zupan-Eugster gegründete Female Future Festival widmete sich Themen wie Leadership, künstlicher Intelligenz und Finanzkompetenz. Neben Fachpanels zu Verhandlungsstrategien oder finanzieller Gesundheit war auch Business Angel Hansi Hansmann als Keynotespeaker auf der Bühne zu sehen.

„…, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“

Im Gespräch mit brutkasten nannte Hansmann seine Motivation für den Besuch: „Ich habe zwei kleine Töchter und ich möchte gerne, dass meine Töchter später im Leben irgendwann alles das machen können, was sie machen wollen, ohne dass ihr Geschlecht sie daran hindert.“ „Ich bin ein ganz, ganz großer Fan davon, dass es mehr Unternehmerinnen und mehr Investorinnen gibt. Überhaupt mehr Frauen an der Macht, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“, ergänzt er zu seinen Beweggründen.

Was seine Beteiligungen angeht, sieht der Investor und ehemalige Manager in Sachen Geschlechterverteilung ein klares Muster: „Ich habe in alles investiert: in rein männliche Teams natürlich viel mehr, aber auch rein weibliche und gemischte Teams. Am besten performen gemischte Teams aus meiner Erfahrung.“

Der Hebel gemischter Teams

Den Vorteil gemischter Teams sieht Hansmann im Zusammenspiel unterschiedlicher Stärken: Es gebe „unterschiedliche Eigenschaften und Skills zwischen Frauen und Männern, und die Mischung macht’s aus“.

Als Beispiel nennt er den Markteintritt: „Ein reines Männerteam geht mit dem Produkt raus, wenn es fertig ist. Nach dem Motto ’das können wir mal rausschieben in den Markt, probieren wir mal, schauen wir mal, ob es ankommt.’ Beim reinen Frauenteam, da muss das Produkt perfekt sein. Und das dauert natürlich fünf Monate länger, bis die auf den Markt gehen, und damit vergeht Zeit.“ Für ihn gilt: „Das gemischte Team, wo sozusagen alle Stimmen zu Wort kommen, ist das Ideale.“

Deutlicher Finanzierungs-Gap in H1/2026

Doch obwohl die Teamkonstellation am besten zu performen scheint, bestehen nach wie vor große Ungleichheiten in Sachen Startup-Finanzierung. Erst kürzlich zeigte der Female Start-up Funding Index H1/2026 von EY Österreich, Female Founders und Fund F das Ausmaß. Im ersten Halbjahr flossen 472 Mio. Euro Risikokapital in österreichische Startups, ein Plus von 329 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rein männliche Teams erhielten davon 94,9 Prozent, gemischte Teams 4,8 Prozent und rein weibliche Teams 0,3 Prozent. Der Frauenanteil unter den analysierten Gründer:innen lag bei rund 13 Prozent. „Frauen dürfen gründen. Finanziert werden Männer“, brachte es Lisa-Marie Fassl, Managing Partner von Fund F, in der damaligen Aussendung auf den Punkt.

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Tesla Modell 3 und VW ID-3: Eloop startet Kooperation mit Drei

  • In einer heute verkündeten Kooperation zwischen dem Wiener Blockchain-Green-Carsharing-Startup Eloop und Drei entsteht jedoch der Eindruck, dass die Autos, um die es geht, nach dem Namen ausgesucht wurden.
  • Denn der Mobilfunker erweitert die Eloop-Flotte zunächst um einen Tesla Modell 3 und will später noch weitere davon, sowie Exemplare des neuen VW ID-3 nachschießen.
  • Die Ziffer „3“ erfreut sich im E-Auto-Bereich eben gerade großer Beliebtheit.
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