04.06.2022

Das ist das Erotik-Startup von Elon Musks Schwester

Die jüngere Schwester des reichsten Mannes der Welt hat 2017 ein Erotik-Streaming-Dienst für die Verfilmung von Liebesromanen und von erotischem Fan-Fiction gegründet.
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Elon Musks Beteiligung an Erotik-Startup unbekannt. (c) isitsharp via Getty Images und JD Lasica. Montage: brutkasten
Elon Musks Beteiligung an Erotik-Startup unbekannt. (c) isitsharp via Getty Images und JD Lasica. Montage: brutkasten

Elon Musk schafft es wieder einmal in die Schlagzeilen -und dieses Mal hat der Tech-Billionär weder eine weitere Social-Media-Plattform, noch ein Bergbauunternehmen erworben. Genauer gesagt geht es nicht um Elon selbst, denn seine Schwester, Tosca Musk, stiehlt ihm mit ihrem Erotik-Streaming-Dienst “ Passionflix” die Bühne. 

Tosca Musks Erotik-Streaming-Service um nur 6 Dollar pro Monat

Das Streaming-Service von Musks jüngerer Schwester widmet sich an Verfilmungen von Liebesromanen sowie von erotisches Fan-Fiction. Von “Zehenkitzel” bis hin zu “leicht prickelnd”, auf Passionflix können Kund:innen eine Vielzahl von Inhalten durchsuchen. Der Barometer für “Naughtiness” zeigt an, wie erotisch der Inhalt – den es für nur sechs US-Dollar pro Monat zum Abonnieren gibt – je nach Lust und Laune sein darf. 

Das Geschäft der Musk-Schwester scheint Früchte zu tragen. Alleine in 2021 sei die Zahl der Abonnenten im Vergleich zum Vorjahr um 73 Prozent gestiegen, berichten die New York Times und Futurism. Gegründet hat die 47-Jährige ihren online-Dienst im Jahr 2017. Obwohl die Abonnenten-Zahlen streng geheim seien, verrät Passionflix, dass die erste Finanzierungsrunde 22 Millionen US-Dollar schwer war. 

Elon Musks Beteiligung an Erotik-Startup Passionflix unbekannt

Ob ihr Bruder Elon Musk in ihr Unternehmen investiert hat, möchte die Schwester des Tesla-CEOs dennoch nicht verraten. „Wenn ich sage, dass er ein Investor ist, dann würden alle sagen: ‚Oh, sie hat ihren Bruder dazu gebracht, dafür zu bezahlen'“, sagte Tosca Musk gegenüber der New York Times.

„Und wenn ich sage, dass er nicht investiert hat, dann sagen alle: ‚Er unterstützt sie nicht'“, erklärt die Passionflix-CEO weiter. Allerdings berichtet NYT, dass es auf Passionflix nicht so heiß hergehen würde. Der Inhalt selbst nähere sich selten, wenn überhaupt, der Soft-Core-Schwelle. 

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Mit Ignite Ventures ist die WU eine von fünf Hochschulen, die im Rahmen von Modul 1 der Spin-off Initiative eigene Beteiligungsstrukturen aufgebaut haben. | (c) BOAnet_LC

Österreichs Hochschulen sollen als Quelle neuer Unternehmen an Schlagkraft gewinnen. Im Rahmen von Modul 1 der Spin-off Initiative unterstützt das Austria Wirtschaftsservice (aws) dafür ausgewählte Hochschulen mit einer Anschubförderung von insgesamt 1,5 Millionen Euro beim Auf- und Ausbau professioneller Ausgründungs- und Beteiligungsstrukturen, die internationalen Standards entsprechen.

Finanziert wird die Förderung aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Fonds Zukunft Österreich), die Projektlaufzeit beträgt rund drei Jahre. Ziel ist es, akademische Spin-offs frühzeitig auf Gründungs- und Skalierungstauglichkeit vorzubereiten und damit jene strukturelle Lücke zu schließen, die Österreich im internationalen Vergleich seit Jahren aufweist.

Was die einzelnen Häuser vorweisen

Die BOKU University begleitet mit der hundertprozentigen Tochter Connective Base GmbH Spin-offs und Startups aus dem universitären Umfeld vom ersten Prototyp bis zum Exit. Im ersten Jahr wurden gemeinsam mit internationalen Expert:innen die rechtlichen und strukturellen Grundlagen für einen professionellen und raschen Ausgründungs- und Investmentprozess geschaffen. Erste Beteiligungen und Spin-offs befinden sich laut Aussendung bereits in Umsetzung.

An der JKU wurde im September 2025 die JKU Technology Transfer GmbH (TTG) gegründet. Als Teil des House of Research and Innovation (HoRI) entwickelt sie Schutzrechts- und Verwertungsstrategien, initiiert Kooperationen mit Unternehmen und begleitet Forschende auf dem Weg zum Spin-off.

Das 2024 gegründete MedLifeLab der Medizinischen Universität Innsbruck begleitet Wissenschaftler:innen und Gründer:innen in den Bereichen Life Sciences, MedTech und BioTech von der Idee bis zur marktreifen Lösung, von Technologietransfer und IP-Management bis zu Unternehmensgründung und Finanzierung. Über Bildungsangebote und Community Building soll ein Ökosystem entstehen, das Tirol regional und international vernetzt.

Die TU Wien hat mit NOCTUA Science Ventures gemeinsam mit Speedinvest einen eigenen Spin-off-VC-Fonds aufgebaut. Er soll mehr als 40 österreichische Spin-offs finanzieren und bis Ende 2026 ein Zielvolumen von bis zu 25 Mio. Euro erreichen. Bis dato wurden über 200 österreichische Spin-offs gesichtet und evaluiert. Über die technischen Hochschulen der TU Austria als Gesellschafter und Partner soll eine tiefe Verankerung in den Universitäten sichergestellt werden.

WU Ignite Ventures setzt bereits am sogenannten „Ignite Moment“ an. Gründer:innen erhalten bis zu 50.000 Euro Pre-Seed-Kapital in zwei Tranchen über ein gründerfreundliches SAFE-Instrument, dazu Zugang zum WU-Netzwerk und eine Alumni-Co-Investment-Plattform. Drei Investments wurden bereits getätigt, zudem startete gemeinsam mit VC-Partnern ein VC Analyst Program für WU-Studierende.

Tipp der Redaktion

brutkasten hat sich dem Thema akademische Ausgründungen im vergangenen Jahr in der Serie From Science to Business gewidmet und dabei beleuchtet, wie aus Forschung heraus Unternehmen entstehen und welche Strukturen es dafür braucht.

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