23.11.2022

Elon Musk „verlor“ 2022 schon 100 Milliarden Dollar – und hat vielleicht mehr Geld denn je

Der "reichste Mann der Welt" hat dieses Jahr laut Bloomberg mehr Vermögen verloren, als irgendein anderer Milliardär. Doch Vermögen ≠ Geld.
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Elon Musk Tesla autonomes Fahren LiDAR
Elon Musk | (c) United States Air Force via Wikimedia Commons

Im Bloomberg Milliardärs-Index steht ein auch sonst omnipräsenter Name immer noch ganz oben: Elon Musk. Der Tesla-Chef (nicht Gründer), SpaceX-, Boring Company- und Neuralink-Gründer hat laut dem Ranking ein Vermögen von rund 170 Milliarden US-Dollar. Dass er damit noch immer auf Platz eins im Ranking steht, ist beachtlich. Denn in der Spalte „YTD Change“, also jener zur Veränderung des Vermögens bislang in diesem Jahr, stehen unglaubliche minus 100 Milliarden US-Dollar. Das ist der mit gewissem Abstand größte (absolute) Vermögensverlust, den ein Milliardär 2022 laut Bloomberg hinnehmen musste. Amazon-Gründer Jeff Bezos ist mit minus 75 Milliarden auch nicht schlecht im Negativ-Rennen.

Vermögensverlust durch schwache Aktienkurse

Der entscheidende Grund für Elon Musks massiven Vermögensverlust ist schnell erklärt: Die Aktien seiner Unternehmen hatten erhebliche Kurseinbußen – zuletzt noch verstärkt durch Unsicherheiten der Anleger:innen rund um die augenscheinlich chaotische Twitter-Übernahme. Allein die Tesla-Aktie brach dieses Jahr um mehr als 50 Prozent ein und fiel damit auf das Niveau von Herbst 2020 zurück.

Auf der Hype-Welle an die Spitze des Milliardärs-Index

Doch dieser genannte entscheidende Grund für den massiven Vermögensverlust laut Bloomberg zeigt einmal mehr, wie hypothetisch die Berechnung des Milliardärs-Index ist. Die lange Zeit gehypte Tesla-Aktie ist in den vergangenen Jahren in absurde Höhen geschossen, die durch die Wirtschaftsleistung des Unternehmens in keiner Weise erklärbar waren. Tesla wurde der mit Abstand wertvollste Autokonzern der Welt, obwohl die großen etablierten Konkurrenten ein Vielfaches des Absatzes vorweisen können. Der Tesla-Kurs war eine (durchaus berechtigte) Wette auf die Zukunft des Konzerns. Dass irgendwann eine Kursbereinigung kommt, war schon lange absehbar und in der aktuellen Krise logisch – auch ganz ohne Twitter-Kasperltheater.

Elon Musks Kontostand

Und obwohl sich Musks virtuelles Vermögen in Form von gehypten Aktien so stark reduzierte, könnte sein Kontostand nun höher denn je sein. Bekanntlich verkaufte der Milliardär dieses Jahr immer wieder Tesla-Aktienpakete mit Milliardenvolumen – zuletzt vor zwei Wochen. Den Großteil des Geldes brauchte er zwar für die Twitter-Übernahme, aber vielleicht behielt er sich ja auch einen netten Polster. Natürlich kennen wir alle Elon Musks Kontostand nicht, aber man merke: Vermögen ≠ Geld.

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Johannes Braith, Co-Founder und CEO von Storebox | © brutkasten
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Das Wiener Selfstorage- und Logistik-Sclaeup Storebox baut seine B2B-Sparte – mit der Versandlösung Drop-off – weiter aus. Konkret durch Studienkreis, eine Tochtergesellschaft von GoStudent, als neuen Kunden. Nach einer Pilotphase werden aktuell über 100 Sendungen pro Woche von Storebox abgewickelt.

Storebox-Ziel: Versandprozesse vereinfachen

Mit Drop-off können Pakete nach der Online-Buchung direkt an einem der urbanen Standorte rund um die Uhr abgegeben werden. „Unser Ziel ist es, Versandprozesse radikal zu vereinfachen. Unternehmen sollen flexibel skalieren können, ohne eigene Logistikstrukturen aufbauen zu müssen“, erklärt Johannes Braith, CEO und Co-Founder von Storebox.

Und Marc Ellmer, Head of Purchasing & Real Estate bei Studienkreis, ergänzt: „Mit Storebox haben wir eine Lösung gefunden, die sich nahtlos in unsere Prozesse integriert und uns die notwendige Flexibilität im Versand gibt. Besonders die einfache Abwicklung ist für uns entscheidend.“

Auch weitere Startups Kunden

In der erwähnten Pilotphase wurden mehr als 600 Sendungen über das Storebox-Netzwerk abgewickelt. Nach dem vollständigen Onboarding von Studienkreis rechnet das Unternehmen mit weiter steigendem Versandvolumen.

Laut Storebox wird die Drop-off-Lösung inzwischen von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen genutzt, um Versandprozesse flexibler zu organisieren. Neben Studienkreis zählen dazu unter anderem HelloBello und Journi.

Storebox: Ausbau der Lösung im Fokus

Die Anwendungsfälle reichen dabei von E-Commerce über Bildungsanbieter bis hin zu international tätigen Scaleups. „Viele Anbieter kämpfen mit hohen Kosten und organisatorischer Komplexität. Mit dem Drop-off-Service lösen wir dieses Problem. Unser Angebot ist die Antwort für Unternehmen, die eine agile, schnelle Abwicklung ohne eigene Logistikinfrastruktur suchen und bietet damit eine leistungsstarke Alternative zu traditionellen Postdiensten“, sagt Braith.

In den kommenden Monaten plant Storebox, die Drop-off-Lösung weiter auszubauen und zusätzliche Kund:innen an das Netzwerk anzubinden. Ziel ist es, die bestehende Infrastruktur noch stärker als Plattform für urbane Logistiklösungen zu etablieren und den „Zugang zu effizientem Versand für Unternehmen jeder Größe“ zu vereinfachen.

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