11.04.2023

Elon Musk kontert Mietrückstände mit „Re-Branding“

Auch einer der reichsten Männer der Welt kämpft mit Mietrückständen. Elon Musk streitet seit Monaten mit SRI Nine Market Square LLC, die das Twitter-Hauptquartier vermieten.
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Elon Musk Tesla autonomes Fahren LiDAR
Elon Musk | (c) United States Air Force via Wikimedia Commons

Elon Musk hat wieder einmal seine Verhaltensauffälligkeit unter Beweis gestellt. Der Multi-Milliardär hat am Wochenende das „W“ am Firmensitz von Twitter aus dem Logo des Social-Media-Konzerns entfernen lassen.

Musk streitet mit Vermieter

Von seinem Vermieter bekam Musk daraufhin einen Rüffel. Das „W“ im Logo dürfe nicht abgenommen werden, sei ihm verordnet worden, schrieb Musk selbst auf Twitter. Er löste das Problem kurzerhand damit, dass er das „W“ weiß übermalen ließ. Auf Twitter schrieb Musk, dass das „Problem gelöst“ sei.

Der Streit mit dem Vermieter ist für Musk jedenfalls nicht neu. Bereits bei der Übernahme des Social-Media-Konzerns hatte der verhaltensauffällige Milliardär angekündigt, das Headquarter in San Francisco in eine Obdachlosenunterkunft umzuwandeln – dazu ist es nicht gekommen.

Mietrückstände bei Elon Musk

Der Ankündigung ließ Musk aber keine Taten folgen, der Tweet, der das Vorhaben ankündigte, ist mittlerweile gelöscht. Mittlerweile gibt es aber andere Probleme zwischen dem Tech-CEO und dem Immobilienunternehmen SRI Nine Market Square LLC.

Denn neben dem „W“ im Firmenlogo fehlen dem Vermieter für die Monate Dezember 2022 und Januar 2023 laut San Francisco Business Times auch rund 3,4 Millionen Dollar an Miete von Twitter. Das neue Logo „Titter“ könnte Musk daher als bewusste Provokation nutzen. Denn „Titter“ steht im englischen auch „nervöses, affektiertes oder teilweise unterdrücktes Lachen„. Der Unternehmer William LeGate, der das veränderte Logo bemerkte, nannte Musks „Re-branding“ jedenfalls einen „Akt beeindruckender Reife“.

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BodyWision
© zVg - Kasra Seirafi (l.) und André Seirafi.

„Niemand geht öfter zum Arzt als der Österreicher oder die Österreicherin.“ Auf diese Erkenntnisse kam die „Agenda Austria“ in einem im April 2026 veröffentlichten Bericht. Demnach verzeichnete Österreich im Jahr 2023 die meisten Arztkontakte pro Kopf im europäischen Vergleich (aktuellere vergleichbare Daten liegen noch nicht vor). Mit dreizehn Kontakten jährlich liegt Österreich damit vor der Slowakei und Deutschland.

Als Folge davon entstehen für jeden Menschen immer mehr Daten: Laborwerte, Befunde, Arztbriefe, Diagnosen, Medikamente, Spitalsberichte und vieles mehr. Das Problem dabei sei nicht der Mangel an Informationen, sondern ihre fehlende Verbindung, mein man beim Wiener Startup BodyWision. Gesundheitsdaten liegen verstreut in Arztpraxen, Spitalssystemen, E-Mails, Papierordnern und Portalen. Gleichzeitig sind Befunde für viele Menschen schwer verständlich und ohne Zusammenhang kaum einzuordnen. Das Unternehmen möchte dies mit seiner App-Plattform ändern.

BodyWision inklusive AI-Health-Coach

Die Anwendung soll Menschen dabei helfen, Befunde und medizinische Dokumente per Scan oder Upload sicher zu verwahren, besser zu verstehen und für Arztbesuche, Vorsorge und ein gesünderes Leben nutzbar zu machen. BodyWision verbindet dabei einen privaten digitalen Gesundheitssafe mit einem persönlichen AI Health Coach — mit Fokus auf Datenschutz, Datensouveränität und europäische Infrastruktur, wie es heißt.

„Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, wie AI und neue Technologien Menschen dabei unterstützen können, selbstbestimmt mit ihrer Gesundheit umzugehen“, sagt Kasra Seirafi, Co-Founder von BodyWision. „Wenn Menschen ihre verstreuten Gesundheitsdaten wirklich nutzen können, dann verändert das alles. Denn mit BodyWision verwahre und verstehe ich nicht nur meine Befunde. Ich bekomme individuelle Orientierung für Vorsorge und Health-Checkups, kann Fragen stellen und mich auf Arztgespräche vorbereiten. Im Gegensatz zu Google oder ChatGPT werden Antworten und Orientierungshilfen personalisiert auf Basis meiner aktuellen Gesundheitsdaten erstellt.“

Keinen Arzt ersetzen

Dabei ersetzt BodyWision keine Ärzte, vielmehr will die Plattform die Verbindung zwischen Patient:innen und Ärzt:innen stärken. Eine „Patient Summary“ kann auf Knopfdruck erstellt und mit Ärzt:innen geteilt werden. Diese strukturierte Zusammenfassung inklusive Vorbefunde wird eigenen Angaben zufolge dynamisch generiert und individuell auf den nächsten Arztbesuch zugeschnitten.

„Ärzt:innen haben oft sehr wenig Zeit, müssen aber komplexe Informationen schnell erfassen“, sagt André Seirafi, ebenfalls Co-Founder von BodyWision. „Wenn Patient:innen mit BodyWision besser vorbereitet sind, können wichtige Informationen schneller verfügbar sein. So kann sich die gemeinsame Behandlungszeit stärker auf das Wesentliche konzentrieren.“

BodyWision als europäische Alternative?

Allgemein versteht sich BodyWision als europäische Alternative zu gängigen US-Plattformen – sie soll Menschen ermöglichen, ihre Gesundheitsdaten sinnvoll zu nutzen, ohne die Kontrolle darüber zu verlieren: „Für uns war vom ersten Tag an klar, Gesundheitsdaten gehören den Menschen, nicht Plattformen oder Konzernen“, so André Seirafi weiter. „Unser Anspruch ist es, eine kompromisslos datensouveräne Sicherheitsarchitektur für die persönliche Nutzung von Gesundheitsdaten zu entwickeln.“

Bei BodyWision werden deshalb Befunde und Dokumente in einer persönlichen Health-Wallet verschlüsselt und lokal geschützt. Persönliche Gesundheitsdaten werden nicht verkauft, nicht zu Werbezwecken weitergegeben und nicht für das Training allgemeiner AI-Modelle verwendet, so der Claim.

Ab Juli beginnt die erste Early-Access-Phase. Registrierte Nutzer:innen können BodyWision als frühe Version testen. Perspektivisch ist ein Abo-Modell geplant.

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