04.04.2022

Elon Musk kauft für knapp 2,9 Milliarden Dollar 9,2 Prozent von Twitter

Wie nun bekannt wurde kaufte Tesla-Gründer Elon Musk rund 73,5 Millionen (73.486.938) Twitter-Shares.
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Elon Musk xAI
Elon Musk (c) JD Lasica

Nun ergibt es Sinn. Elon Musk hat in letzter Zeit durch diverse Fragen über die Möglichkeit der freien Kommunikation auf Twitter für Aufsehen gesorgt und im letzten Monat über freie Meinungsäußerung und die Social-Media-Plattform geschrieben.

„Die Redefreiheit ist für eine funktionierende Demokratie unerlässlich. Glauben Sie, dass Twitter diesen Grundsatz strikt einhält?“, stellte er am 25. März seinen Followern die Frage. Der Space-X-Founder brachte damit die Zensur-Policy von Twitter auf das Tableau.

Musk jetzt größter Twitter-Anteilseigner

Nun hat er 2,9 Milliarden US-Dollar für 9,2 Prozent für 73.486.938 Shares bezahlt, wie aus dem Bericht der „United States Securities and Exchange Commission“ hervorgeht. Musk wird damit zum größten Anteilseigner des Kurznachrichten-Dienstes. Die Twitter-Aktie stieg um 26 Prozent auf 49,50 US-Dollar, nachdem das Unternehmen die Beteiligung von Musk bekannt gegeben hatte.

Der Milliardär selbst hat sich bis dato zu diesem Deal nicht geäußert, mit seinen letzten Tweets griff er nur den Berliner Club „Berghain“ an, indem er meinte: „They wrote PEACE on the wall at Berghain! I refused enter“ und hat mit folgender Erklärung nachgelegt: „Peace. Peace? I hate the word. Those who do care about peace (myself aspirationally included) don’t need to hear it. And those who don’t care about peace? Well …“.

„Berlin rocks“

Daraufhin gab es Aufregung und ein paar Erklärungsversuche seiner Follower, etwa, dass „Peace, Love & Unity das Gründungsmotto des Techno-Kultes“ sei. Andere wiederum griffen die Tirade auf, um über die Symbolik und Heuchelei des Wortes „Peace“ zu diskutieren. Sein aktuellster Tweet erörtert auch mit keiner Silbe den Einstieg, sondern beinhaltet bloß zwei Worte: „Berlin rocks“.

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© Envato/Rawpixel - Beispielfoto.

Die Elevatry GmbH hat eine Pre-Seed-Finanzierung über 3 Mio. Euro abgeschlossen. An der Runde beteiligen sich Bayern Kapital, die Unternehmensberatung H&Z sowie mehrere Business Angels, darunter Jan Henner-Theißen, Martin Berr-Sorokin, Mike Simon, Markus Ehrle, Andreas Junck und Alexander Bruehl.

Elevatry und Companions

Der strategische Einkauf beeinflusse Kosten, Qualität, Resilienz und Compliance des gesamten Einkaufsvolumens maßgeblich, doch in der Praxis reiche die Kapazität von Einkaufsteams oft nur, um einen Teil der Lieferanten und Warengruppen aktiv zu managen, heißt es von Elevatry. Somit bleibe dem Unternehmen zufolge ein großer Teil des möglichen Hebels ungenutzt. Ein Großteil der Arbeitszeit im strategischen Einkauf skaliere bisher nicht, denn sie fließe in analytische und anspruchsvolle Arbeit. Hier setzt das Startup an.

Hinter dem Unternehmen stehen drei Gründer. Heiko Schwarz (CEO) bringt rund 25 Jahre Erfahrung im strategischen Einkauf und in Procurement-Software mit; zuvor gründete er riskmethods, das von Sphera übernommen wurde. Christian Ruck (Chief Product Officer & Operations) war Associate Partner bei McKinsey und COO des Procurement-SaaS-Anbieters Orpheus, der an McKinsey verkauft wurde. Tizian Ruck verantwortet als AI Lead die technische Entwicklung der Plattform.

Die Companions der Plattform, u. a. Category Strategist, Negotiation Coach sowie Risk & Integrity Manager, übernehmen die analytischen Arbeiten, Recherchen sowie Szenariobewertungen entlang des gesamten Source-to-Contract-Prozesses. Das reicht von der Bedarfsanalyse über Sourcing-Strategie, Ausschreibung und Lieferantenauswahl bis zu Sollkostenanalyse, Verhandlung, Vertrag und Erfolgscontrolling.

System of Initiative

Elevatry versteht sich als „System of Initiative“ statt als „System of Record“. Die Plattform plant proaktiv, priorisiert nach Impact in Euro und bereitet Vorschläge vor, heißt es. Entschieden wird im Team. Autonomiegrade, Freigaben und Datenhoheit konfigurieren die Kunden selbst, auf einer offenen Multi-LLM-Architektur.

„Strategischer Einkauf ist einer der größten Ergebnishebel im Unternehmen. Gezogen wird er bisher nur dort, wo die Kapazität reicht und entsprechendes Wissen verfügbar ist“, sagt Schwarz, CEO von Elevatry. „Unsere Companions übernehmen komplexe Denkarbeiten und führen Aufgaben auf höchstem Niveau aus. So können Einkaufsteams die Methodik ihrer besten Category Manager auf jede Warengruppe anwenden. Unsere Investoren bringen Kapital, exklusive Einkaufsexpertise und Marktzugang zusammen. Ab jetzt beweisen wir den Impact beim Kunden.“

Und Monika Steger, Geschäftsführerin Bayern Kapital, ergänzt: „Elevatry verbindet ein sehr erfahrenes Gründerteam mit einer klaren Vision für die Zukunft des strategischen Einkaufs. Die KI-native Plattform adressiert einen erheblichen Effizienz- und Wertschöpfungshebel in Unternehmen und schafft durch die intelligente Nutzung von Einkaufswissen und -daten einen unmittelbar nachvollziehbaren Kundennutzen. Gleichzeitig agiert das Unternehmen in einem attraktiven, stark wachsenden Markt für KI-gestützte Procurement-Software.“

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