Mountain-View Data: Ex-Ministerin Köstinger legt Geschäftsführung bei FinTech zurück
Ex-Tourismus- und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hat im September 2022 die Geschäftsführung des Kärntner FinTech Mountain-View Data übernommen. Mit Ende März wird sie die Position zurücklegen und strategische Beraterin der Baha-Gruppe, zu der auch Mountain-View Data gehört.
Nach nur wenigen Monaten als Geschäftsführerin des Kärntner FinTech-Unternehmens Mountain-View Data übernimmt Elisabeth Köstinger einen neuen Job. Mit 1. April soll sie strategische Beraterin der international operierenden Baha-Gruppe rund um den österreichischen Unternehmer Christian Baha werden. Zur Firmengruppe gehören neben Mountain View Data auch der international agierende Anbieter von Börse- und Finanzdaten baha – the information company.
Elisabeth Köstinger „erweitert“ Aufgabenbereich
Köstinger wird mit der Übernahme ihrer neuen Konzernfunktion die Position der Geschäftsführerin von Mountain-View Data Ende März zurücklegen, wie es in einer Aussendung am Dienstag heißt. Gründe für das Zurücklegen der Geschäftsführung werden allerdings nicht genannt. Dazu heißt es lediglich, dass sie ihren „Aufgabenbereich erweitern“ wird, da sie neben „baha – the information company“ auch nach wie vor für Mountain-View Data tätig sein wird.
Erst kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass sich auch Ex-Finanzminister Blümel nach nicht einmal einem ganzen Jahr als CEO von Superfund zurückzieht. Superfund gehört ebenfalls zur Unternehmensgruppe von Christian Baha. Im Zuge des Rückzuges hieß es, dass Blümel „weiterhin als Berater für die Gruppe zur Verfügung steht“.
Mountain-View Data: Spezialist für ESG
Mountain-View Data soll weiter von den bisherigen Co-Geschäftsführern geleitetet werden. Das Unternehmen mit Sitz im Kärntner Diex gilt als Spezialist für ESG und analysiert laut eigenen Angaben die Entwicklung von über 60.000 Investmentfonds. Zu den Kunden gehören über 150 Institutionen wie internationale Banken, Versicherungskonzerne, Pensionsfonds, staatliche Einrichtungen, Fondsgesellschaften sowie Stiftungen in Europa und den USA. Mountain-View Data wurde im Jahr 1994 gegründet und beschäftigt aktuell rund 50 Mitarbeiter:innen in Kärnten und in Wien.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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