02.02.2021

Eliah Sahil: Yoga-Lehrer stellt Naturkosmetik-Startup bei „2min2mio“ vor

Das Startup von Silvio Perpmer namens Eliah Sahil stellt Naturkosmetika her und setzt dabei auf ein "Zero-Waste"-Konzept. Der Gründer, der bereits in den 1990er Jahren ein Unternehmen gegründet hat, hofft darauf mit seinen tierversuchsfreien Produkten einen Investor von sich zu überzeugen.
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Eliah Sahil, Perpmer
(c) Perpmer/FB - Eliah Sahil-Gründer Silvio Perpmer.

Silvio Perpmer ist Yogalehrer und Gründer von Planet Pure, einem Unternehmen das in den 90er Jahren entstanden ist und umweltschonende Öko-Putzmittel herstellt. Mit seinem neuen Startup Eliah Sahil, das nach seinem Sohn benannt ist, setzt er auf biologische und nachhaltige Kosmetik- und Körperpflegeprodukte aus Österreich. Sein bio-zertifiziertes, tierversuchsfreies und veganes Duschpulver ist in vier verschiedenen Ausführungen für Frauen, Männer, Kinder und als Sensitiv-Variante für Allergiker erhältlich.

Natur als Vorbild bei Eliah Sahil

Für den Gründer ist Umweltbewusstsein in seinem Leben stark verankert. Mit Eliah Sahil erschuf er deswegen eine Kosmetik-Marke, die sich die Natur zum Vorbild nimmt und alle Rohstoffe in reiner Form weiterverarbeitet.

Waschnusssamenöl und Heilerde

Die Produkte kommen komplett ohne chemisch veränderte Inhaltsstoffe und reizende Tenside aus. Essenzen aus Kräutern, Blüten und Mineralien werden schonend gewonnen und sorgsam weiterverarbeitet. Damit soll gewährleistet werden, dass reichhaltige Wirkstoffe, wie etwa Rosen- oder Waschnusssamenöl, Heilerde oder Ginseng, die volle Wirkkraft entfalten. Die Rohstoffe werden aus kontrolliert biologischem Anbau gewonnen. Um diesen zu gewährleisten, arbeitet Perpmer eng mit indischen Landwirten zusammen. Zudem ist jedes Produkt im Sortiment vegan und frei von Tierversuchen.

Eliah Sahil ohne Einmalverpackung

Eliah Sahil bedient sich zusätzlich eines plastikfreien Verpackungskonzept, was bedeutet, dass jedes Produkt ganz ohne Einmal-Verpackungen auskommt. Dank einem innovativen Nachfüllprogramms können die Pulvershampoo-Behälter wiederverwendet werden. Perpmer verzichtet auch auf handelsübliche Etiketten und setzt stattdessen auf Steinmehletiketten. Diese benötigen in der Herstellung 80 Prozent weniger Wasser. Bisher befinden sich bei Elia Sahil rund 30 Produkte im Sortiment. Ein Investor soll dabei helfen die Marke noch bekannter und größer zu machen, so die Hoffnung des Gründer. Zu sehen heute abends bei „2 Minuten 2 Millionen“.

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datum.coffee
Das Gründerteam von datum.coffee: Christoph Konheisner (links) und Nikolaus Potapow (rechts). Foto: datum.coffee

Es gibt Dinge, die im Jahr 2026 einfach zusammengehören: das Rennrad und der Espresso danach. Beide sind vom Nischenhobby zum Lifestyle-Statement aufgestiegen, beide haben ihre eigene Fachsprache und Preisklassen nach oben offen. Doch während das Rennrad losfährt, sobald man aufsteigt, ist guter Kaffee zu Hause bisher eine Wissenschaft für sich. Specialty Coffee boomt, aber in der eigenen Küche bleibt oft nur die Wahl zwischen komplexen Siebträgermaschinen mit unzähligen Einstellungen und Vollautomaten, die geschmacklich enttäuschen. Genau hier setzt das Innsbrucker Startup datum.coffee an.

„Wir machen Kaffee in Siebträgerqualität, aber ohne, dass du 1.000 Einstellungen machen musst, jedes Mal, wenn du die Kaffeebohne wechselst“, bringt es Mitgründer Nikolaus Potapow auf den Punkt. Gemeinsam mit Christoph Konheisner hat er 2025 datum.coffee gegründet. Kennengelernt haben sich die beiden Industriedesigner vor rund zehn Jahren an einer HTL. Seither kamen sie vom Thema nicht mehr los. Nach Jahren bei Haushaltsgeräte- und Kaffeemaschinenherstellern beschlossen sie vor zweieinhalb Jahren, die Sache grundlegend neu anzugehen.

Foto statt Fummelei

Kern des Konzepts ist ein offenes Kaffee-Ökosystem aus Espressomaschine, Mühle und digitaler Rezeptplattform. Nutzer:innen fotografieren die Verpackung ihrer Kaffeebohnen, den Rest erledigt das System. Die passenden Parameter (Mahlgrad, Brühdruck, Temperatur, Kaffeemenge, Flow) sind als Rezept auf der Plattform hinterlegt und werden per Bluetooth auf die Geräte gespielt. So sitzt laut den Gründern schon der erste Espresso. Mühle und Maschine kommunizieren dabei miteinander und optimieren die Extraktion in Echtzeit.

(c) datum.coffee

Die Rezepte stammen einerseits von Partner-Röstereien, andererseits aus der Community. Siebträgerqualität heißt für das Team: gleicher Siebdurchmesser, gleicher Druck, gleiche Temperatur wie bei klassischen Maschinen. Über offene Schnittstellen sollen sich künftig auch andere Hersteller einklinken. So positioniert sich datum.coffee als universelle Schnittstelle zwischen Röstereien, Kaffeeliebhaber:innen und ihren Maschinen.

Mit High-End-Boliden wie einer La Marzocco will man bewusst nicht konkurrieren. Die Zielgruppe sind vielmehr jene, die sich bisher nicht an eine Siebträgermaschine herangetraut haben, ohne die Nerds auszuschließen: Wer will, kann dank verbauter Sensoren jeden Parameter selbst justieren.

Aufgeteilt haben sich die beiden Gründer entlang ihrer Stärken: Konheisner verantwortet die technische Entwicklung, Potapow Marketing und Kommunikation. „Design entsteht viel im gemeinsamen Austausch“, betont Konheisner. Vom Standort Innsbruck zeigt er sich überzeugt. Das Ökosystem sei „klein und fein“, man kenne rasch jede:n im Netzwerk. Aktuell laufen Community-Aufbau und Social-Media-Kampagnen parallel zur Produktentwicklung.

Prototypen, Patente und ein YouTube-Ritterschlag

Datum.coffee steckt noch in der Entwicklung, ist aber weiter als viele Hardware-Startups: Aktuell läuft die dritte, voll funktionsfähige Prototypen-Generation, bereits mit Röstereien und Kund:innen erprobt. Vier Patentanmeldungen sowie Marken- und Design-IP von den USA bis Singapur sichern die Idee ab. Partner-Röstereien in Österreich und Deutschland sind an Bord, Förderungen von über 200.000 Euro (aus dem Boost.Up!-Programm von Startup Tirol sowie einer größeren Landesförderung gemeinsam mit der Universität Innsbruck und Maschinenbau Grissemann Kufstein) fließen in die serienreife Entwicklung.

Auch Fachpublikum wurde bereits aufmerksam: Der Basler Kaffee-YouTube-Kanal „Kaffeemacher“, einer der reichweitenstärksten im deutschsprachigen Raum, kürte datum.coffee nach Angaben des Startups zum „Highlight der World of Coffee Brüssel 2026“. Zudem planen die Gründer für Ende 2026 eine Kickstarter-Kampagne. Preislich zielt das Bundle aus Maschine und Mühle im Vorverkauf auf 1.000 bis 1.500 Euro, also dort, wo Einsteiger-Siebträger und Mittelklasse-Vollautomaten liegen. Woher der Name? „Es ist Zeit für Veränderung in der Kaffeewelt“, sagt Potapow.

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