02.01.2026
ROTANA

ElephantSkin: Salzburger Handschuh-Startup holt weitere große Hotelgruppe als Kunden

Rotana aus den Vereinigten Arabischen Emiraten betreibt mehr als 100 Standorte in 26 Städten. Nun werden die Mehrweg-Handschuhe von ElephantSkin gruppenweit genutzt.
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Raphael Reifeltshammer (CEO) und Mario Greis (General Manager) | Foto: ElephantSkin

Mehrweg statt Einweg – dieses Nachhaltigkeits-Modell setzt das Salzburger Startup ElephantSkin bereits seit Jahren erfolgreich bei Handschuhen um. Die unterschiedlichen waschbaren Handschuh-Modelle des Unternehmens sollen die selben Hygiene-Eigenschaften wie Einweg-Handschuhe bieten, sind dabei aber atmungsaktiv. Damit konnte man bereits eine ganze Reihe namhafter Referenzkunden überzeugen.

Domino’s und Accor bereits ElephantSkin-Referenzkunden

So setzt etwa die Restaurant-Kette Domino’s Pizza weltweit auf die Handschuhe (brutkasten berichtete), ebenso wie die Hotelgruppe Accor (brutkasten berichtete). Besonders aktiv ist ElephantSkin im nahen Osten, wo man schon bislang etwa die Abu Dhabi National Hotels zu den Kunden zählte (brutkasten berichtete).

Rotana mit mehr als 100 Hotels als neuer Kunde

Nun kommt mit Rotana aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ein weiteres großes Hospitality-Unternehmen aus der Region hinzu. Die Kette betreibt mehr als 100 Standorte in 26 Städten und ist über den arabischen Raum hinaus etwa auch in der demokratischen Republik Kongo, der Türkei, Russland oder Bosnien-Herzegowina vertreten. Die Handschuh-Lösung von ElephantSkin wird nun gruppenweit genutzt.

„Die Einführung unserer wiederverwendbaren Handschuhtechnologie im gesamten Portfolio von Rotana zeigt, wie Hotelbetreiber hohe Hygienestandards einhalten und gleichzeitig den Plastikverbrauch deutlich reduzieren können“, kommentiert Ahmad A. Al-Hamad von ElephantSkin in einer Aussendung.

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Hannes Kaufmann (CTO) und Sulejman Ganibegovic (CEO), beide KEBA Digital © Keba

Das international tätige Technologieunternehmen Keba mit Hauptsitz in Linz hat die Ausgründung der Keba Digital bekannt gegeben. Laut einer Presseaussendung soll die neue Unternehmenseinheit die im Konzern vorhandene Software-Erfahrung mit KI-Expertise verknüpfen. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können.

Integration nach Startup-Insolvenz

Die Grundlagen für diesen Schritt wurden im April 2025 gelegt. Damals übernahm die Keba Gruppe das Linzer KI-Startup 7LYTIX nach dessen Insolvenz. Das Know-how des integrierten Startups fließt nun laut Keba direkt in die Neugründung ein. „Mit Keba Digital bieten wir diese Expertise nun erstmalig hardwareunabhängig in Form von KI-Dienstleistungen und industrietauglichen Plattformen an“, wird Christoph Knogler, CEO der Keba Group AG, zitiert.

CEO mit Exit-Erfahrung

Operativ geleitet wird das Unternehmen von Sulejman Ganibegovic als CEO und Hannes Kaufmann als CTO. Die beiden Manager bringen unterschiedliche berufliche Stationen in das Führungsteam ein.

Ganibegovic ist seit über einem Jahr im Konzern und war zuvor als Vice President Digital Business bei Keba tätig. Laut Unternehmensangaben verfügt er über Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Softwareunternehmen. Ganibegovic war als CEO der Digitalagentur mogree tätig, bevor sie 2022 an den Münchner Mitbewerber Cloudflight zu einem nicht genannten Betrag verkauft wurde.

Seit über 26 Jahren ist Kaufmann bei Keba beschäftigt. Er war vor dem Wechsel zur neuen Einheit als Leiter der Softwareentwicklung bei Keba Industrial Automation tätig. In dieser Funktion verantwortete er Softwarearchitekturen im Bereich der Robotik und Produktionsanlagen. Die Geschäftsführung fokussiert sich nach eigenen Angaben nun sowohl auf kundenindividuelle KI-Lösungen als auch auf standardisierte digitale Produkte für den industriellen Einsatz.

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