03.03.2026
KLIENTELGELD

Eisenstädter Healthcare-Fintech Pflegenavi startet Kooperation mit Caritas

Das Eisenstädter Startup Pflegenavi digitalisiert die Verwaltung von Bewohnergeldern in Pflegeeinrichtungen – und geht nun gemeinsam mit der Caritas der Erzdiözese Wien in den breiten Rollout.
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pflegenavi
Markus Reinfeld (COO & Co-Founder), Rainer Schuster (CTO & Co-Founder) und Patrick Reinfeld (CEO & Co-Founder) | Foto: Pflegenavi

Das Eisenstädter Startup Pflegenavi rund um das Gründer- und Brüderpaar Patrick und Markus Reinfeld sowie den Tech-Experten Rainer Schuster fokussiert sich auf die digitale Verwaltung von Bewohnergeldern, also Drittgeldern, in Pflegeheimen – mit einer e-Wallet-Lösung.

Pflegenavi stattet Mitarbeiter:innen mit PIANQA aus

Gemeinsam mit der Caritas der Erzdiözese Wien wurde dieses System in einer Pilotphase in stationärer wie mobiler Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie in der Hilfe in Not organisationsweit in über 100 Einrichtungen zuerst getestet und nun ausgerollt.

Mehr als 1.000 Mitarbeiter:innen werden nun mit Pflegenavi-Bezahlkarten (PIANQA) ausgestattet, rund 2.000 Klient:innen erhalten eine eigene e-Wallet. Dadurch wird künftig die Klientengeldverwaltung durchgängig digital abgebildet – von der Verwahrung bis zur Zahlung und revisionssicheren Nachvollziehbarkeit.

e-Wallets als „echte Trennung“

Diese Lösung setzt nicht nur auf digitale Dokumentation, sondern auf eine echte Trennung von Klienten- und Organisationsgeldern über insolvenzsichere e-Wallets – bisher waren in solchen Organisationen Sammelkonten üblich. Für alltägliche Ausgaben wie Einkäufe oder Apothekenbesuche sollen Mitarbeiter:innen die PIANQA-Bezahlkarten (VISA Platinum Business) nutzen. Die Karten stehen physisch und virtuell zur Verfügung, Transaktionen können in Echtzeit den jeweiligen Klient:innen zugeordnet werden.

Peter Adelmann, CFO der Caritas der Erzdiözese Wien, erklärt: „Wir freuen uns, dass Pflegenavi nach der erfolgreichen Pilotphase nun in den Echtbetrieb für mehr als 100 Einrichtungen übergeht. Damit entlasten wir unsere Mitarbeiter:innen und erleichtern die tägliche Arbeit spürbar. Das Wichtigste aber ist: Wir haben eine rechtssichere und transparente Lösung für die Verwaltung fremder Gelder in unseren Pflege- und Betreuungseinrichtungen geschaffen.“

Schon zu Beginn des Projekts sei klar gewesen, dass eine rechtskonforme Klientengeldverwaltung besondere Anforderungen mit sich bringe – rechtlich, organisatorisch und im Alltag. Patrik Lindenthal, Projektkoordinator der Caritas, präzisiert: „Wir wussten sehr genau, wo die Herausforderungen liegen. Was es gebraucht hat, war eine Produktidee, die diese Komplexität praktikabel auflöst. Pflegenavi hat diese Expertise eingebracht.“

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Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks
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2024 von Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic gemeinsam mit Storebox-Co-Founder Johannes Braith gestartet (brutkasten berichtete damals), ist aus dem Side-Project whoranks vergangenes Jahr eine FlexCo geworden. Anfang 2026 verkündete man einen Relaunch und ein sechsstelliges Investment. Nun folgte der Launch von „whoranks for Teams“.

whoranks: Performance analysieren

Die Plattform für messbare LinkedIn-Performance und Personal-Brand-Rankings richtet sich mit dem neuen Produkt erstmals gezielt an Unternehmen, die LinkedIn nicht länger nur als Social-Media-Kanal, sondern als strategischen Reichweiten-, Employer-Branding- und Sales-Kanal verstehen. Über whoranks for Teams können Unternehmen die LinkedIn-Performance ihrer Mitarbeiter:innen in einer gemeinsamen Ansicht analysieren, Personal Brands miteinander vergleichen, Watchlists erstellen und über Rollen- und Berechtigungsmodelle steuern, wer welche Daten sieht.

„In vielen Unternehmen entsteht die stärkste Reichweite längst nicht mehr nur über die Corporate Page, sondern über Menschen: Founder, Sales-Leader, Expertinnen, Führungskräfte oder Mitarbeitende, die konstant sichtbar sind. Genau diese Wirkung machen wir mit whoranks for Teams messbar“, sagt Emir Selimovic, Co-Founder von whoranks.

Side-by-Side-Vergleiche

Das neue Produkt bietet unter anderem Team Analytics, Side-by-Side-Vergleiche von Personal Brands, Watchlists für ausgewählte Gruppen sowie Rollen- und Rechteverwaltung. Damit sollen Unternehmen erkennen können, welche Personen tatsächlich Reichweite, Engagement und Wachstum erzeugen – und wo noch ungenutztes Potenzial liegt.

Parallel dazu öffnet whoranks zentrale Analysefunktionen für noch mehr Nutzer:innen: Performance Analytics sind ab sofort kostenlos in jedem Personal-Brand-Plan enthalten. User:innen können dadurch unter anderem verfolgen, wie sich ihr whoranks-Score über die Zeit entwickelt, wie sich Engagement-Qualität, Konsistenz und Wachstumsdynamik verändern und welche Faktoren die eigene Reichweite tatsächlich treiben. Damit möchte das Startup einen weiteren Schritt in Richtung seiner Mission setzen: LinkedIn-Performance transparenter, vergleichbarer und umsetzbar zu machen. Denn ein Score sei erst dann wirklich wertvoll, wenn Nutzer:innen verstehen, was ihn bewegt und wie sie ihre Personal Brand gezielt weiterentwickeln können.

whoranks-Ranking in Österreich & Deutschland

Zum Halbjahr zeigt auch das aktuelle „Juni-2026-Ranking Austria & Germany“ die gleiche Spitze: Mike Leber, Nana Janashia und Leila Gharani halten die Top 3 bereits den fünften Monat in Folge. Gleichzeitig zeigt das Ranking, wie eng das Feld dahinter ist: Neu in den österreichischen Top 10 ist unter anderem Sebastian Kurz, der im Juni auf Platz 5 eingestiegen ist.

In Deutschland hingegen kam wieder Bewegung in das Ranking der reichweitenstärksten LinkedIn-Persönlichkeiten. Bundeskanzler Friedrich Merz stieg neu auf Platz drei ein. Florian Palatini kehrt auf Rang sechs zurück und verfügt mit 704.751 Follower über die größte Community innerhalb der gesamten Top 10. Ebenfalls deutlich verbessern konnte sich Thomas Müller, der auf Platz zwei vorrückte. An der Spitze blieb weiterhin Carsten Maschmeyer, der seine Führungsposition behauptet und seinen Vorsprung auf einen Indexwert von 8,4 ausbaut.

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