18.05.2026
ZIVILSCHUTZ

„Einzigartig in Europa“: Österreich entwickelt Zivilschutz-App ZIVA

Heute startet der Testbetrieb von ZIVA, der Zivilschutz-App des Österreichischen Zivilschutzverbandes (ÖZSV). Erstmals in Europa vereint die App Gefahrenanalyse, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnungen. 120 Organisationen waren an der Entwicklung beteiligt.
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ÖZSV Bundesgeschäftsführer Josef Farda (li.) ÖZSV Präsident Andreas Hanger (Mitte) Bundesminister Gerhard Karner (re.) präsentieren die ZIVA App. Sie halten gemeinsam ein Bild der APP hoch
ÖZSV Bundesgeschäftsführer Josef Farda (li.) ÖZSV Präsident Andreas Hanger (Mitte) & Bundesminister Gerhard Karner (re.) präsentieren die ZIVA App. (c) Paul Gruber

Befindet man sich in Zukunft in der Nähe eines Unwetters, Brandes oder Stromausfalls, kann man per ZIVA über eine Push-Nachricht informiert werden. Dazu liefert die App konkrete Handlungsempfehlungen in Notfällen. Ergänzend sind mit ZIVA standortbezogene Risikoanalysen (wie Hochwassergefährdung), personalisierte Vorsorge-Checklisten und Notfallanleitungen – etwa bei Blackouts oder Evakuierungen – abrufbar. Damit sei sie als erste Zivilschutz-App des Kontinents, die all diese Punkte vereint, „einzigartig in Europa“, heißt es von den Initiator:innen.

„Eine starke Initiative des Zivilschutzverbandes“, kommentiert Innenminister Gerhard Karner. „Dank der neuen Zivilschutz-App sind alle wichtigen Informationen, Gefahrenhinweise und Warnungen zentral und in Echtzeit abrufbar.“

„Mit ZIVA verbinden wir erstmalig öffentliche Gefahrenpläne und -warnungen mit konkreten und individuellen Handlungsempfehlungen. Wir begleiten die Menschen bei ihrer eigenen Vorbereitung und sorgen dafür, dass aus Information auch Sicherheit wird“, erklärt Andreas Hanger, Präsident des Österreichischen Zivilschutzverbandes.

Die Zivilschutz-App geht ab heute in die finale Testphase und soll ab September zum Download verfügbar sein. (c) ÖZSV

Über 120 Organisationen beteiligt

Die Entstehung von ZIVA ist das Ergebnis eines außergewöhnlichen, österreichweiten Schulterschlusses von mehr als 120 Organisationen. Das Projekt vereint die Expertise von Bundes- und Landesbehörden mit dem Praxiswissen großer Einsatzorganisationen wie der Feuerwehr und den Rettungsdiensten.

Auch die Wissenschaft (u. a. DCNA, BOKU und TU Wien) sowie zentrale Infrastrukturpartner (wie ASFINAG und APG) leisteten Beiträge. Besonderer Wert wurde zudem auf Zugänglichkeit gelegt: In enger Zusammenarbeit mit Behindertenorganisationen entstand eine vollständig barrierefreie und inklusive Lösung.

Finale Testphase startet heute

Dieselben Partnerorganisationen, die ZIVA inhaltlich mitgestaltet haben, werden nun als erste eingeladen, die App zu testen und ihr abschließendes Feedback einzubringen. Der finale Launch für die breite Öffentlichkeit ist für Anfang September 2026 geplant – nach Abschluss der Beta-Phase und Auswertung des Nutzerfeedbacks. Im App-Store wird ZIVA kostenlos und werbefrei ab Herbst verfügbar sein.

Präsentation und Pre-Launch von ZIVA. (c) Paul Gruber
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Foxyfitness
© Foxyfitness - (v.l.) René Giretzlehner, Florian Gschwandtner und Christian Kaar.

Den offiziellen Weltrekord im Gaberln hält der Brasilianer Ricardinho. 50 Stunden lang hielt er im Dezember 2025 den Ball ohne Unterbrechung in der Luft und kam dabei auf rund 1,03 Millionen Ballkontakte. Nun hat Florian Gschwandtner mit Foxyfitness, in das seine ehemaligen Runtastic-Mitgründer René Giretzlehner und Christian Kaar eingestiegen sind, Worldkick entwickelt. Dabei handelt es sich um eine App, die jeden einzelnen Ballkontakt in Echtzeit erkennt und zählt. Dies gelingt ohne Sensor, Wearable oder zusätzliche Hardware, einzig die Smartphone-Kamera wird dafür benötigt.

Worldkick: 5 Levels und ein Leaderboard

Dabei erkennt die Kamera jeden Ballkontakt automatisch (mittels Augmented Reality) und zählt ihn als einen Punkt. Mit steigender Punktzahl bewegen sich die Spieler:innen dann durch fünf Level mit zunehmender Schwierigkeit. Persönliche Bestleistungen und ein Streak-System sollen dafür sorgen, dass aus einem kurzen Versuch im Wohnzimmer ein tägliches Ritual wird, so der Plan der Founder.

(c) Foxyfitness – Florian Gschwandtner beim Gaberln.

Das emotionale Herzstück der App ist das nationale Leaderboard. Spieler wählen beim Start ihr Land, und jeder Punkt fließt in die Wertung ihrer Nation ein. Live-Rankings zeigen in Echtzeit, welches Land den Ball am längsten oben hält – global und im direkten Länderduell.

Integrierter Turnierspielplan

Ergänzt wird die Challenge durch einen integrierten Turnierspielplan mit Anstoßzeiten und Ergebnissen sowie durch automatisch erzeugte Highlight-Videos mit Score, Flagge und dem persönlichen Beitrag fürs Land – mit der Möglichkeit, es auf Social Media zu teilen.

„Wenn dein Handy bei jedem Ballkontakt mitzählt und dein Score live im Ranking deines Landes auftaucht, passiert etwas Eigenartiges: Du willst einfach nicht aufhören. Es fühlt sich an wie ein Spiel, aber im Grunde trainierst du Ballgefühl, Konzentration und Ausdauer – und das Ganze wird zur Frage der nationalen Ehre“, sagt Florian Gschwandtner, CEO der Foxyfitness GmbH.

In Österreich erscheint die App unter dem Namen „Worldkick – Gaberln“, in Deutschland als „Worldkick – Fußball Jonglieren“. Sie ist ab sofort auf iOS verfügbar. Android soll in den nächsten Tagen folgen.

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