05.06.2015

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

/artikel/ein-startup-das-spinnt-aber-nicht-verrueckt-ist
Spinnenseide ruft zwar bei vielen Ekel hervor, kann aber äußerst nützlich sein.

Spiderman lässt grüßen. In der Comic-Verfilmung wird Peter Parker von einer radioaktiven Spinne gebissen und entwickelt Superkräfte. Unter anderem entwickelt er die Fähigkeit, Spinnenfäden zu produzieren, mit denen er von Haus zu Haus schwingen kann, ohne dass sein Netz reißt und er von schwindelerregenden Höhen auf den Boden kracht.

Auch im realen Leben sind die feinen, fast unsichtbaren Fäden vielseitig belastbar, die manchen Menschen Schauder über den Rücken jagen. Spinnenseide ist vier Mal so belastbar wie Stahl (natürlich auf ihr Gewicht bezogen) und dehnbar wie Gummi – so kann man einen Faden um das dreifache seiner Länge dehnen, ohne dass er reißt. Darüber hinaus sind sie leicht und wasserfest, besitzen aber andererseits ein hohes Wasseraufnahmevermögen.

Aufgrund der Beschaffenheit der Spinnenseide sollen Forscher seit langem versuchen, ähnliche Materialien künstlich und in Masse herzustellen – einem Startup aus Kalifornien soll dies jetzt gelungen sein: Bolt Threads soll eine Methode entwickelt haben, um Spinnenseide in Massenproduktion zu schicken.

Dabei sollen keine Tiere zu schaden gekommen sein, liest man zumindest auf der Website von Bolt Threads: „Keine Spinnen wurden bei der Entwicklung verletzt! Tatsache ist, dass im Prozess keine einzige Spinne vorkommt. Vielmehr haben wir direkt die Spinnenseide studiert, um die Beziehung zwischen DNA und Fäden-Charakteristik zu verstehen“ Ermöglicht werde dies durch modernste Technologie: „Wir können die Poteine produzieren, ohne Spinnen zu verwenden – eine große Erleichterung für alle Spinnenphobiker in unserem Team.“

Könnte dies die nächste Revolution im Textilbereich sein? Immerhin, die letzte richtige Material-„Erfindung“ liegt mit der Kommerzialisierung von Polyester über 60 Jahre zurück. Das Motto von Bolt Threads: „Wir glauben, dass die Antworten auf unsere verzwicktesten Probleme in der Natur liegen. Jeden Tag werden wir von Neuem von den Materialien inspiriert, mit denen wir arbeiten.“ Und das Startup, das sich mit seinem Sitz in den USA gut aufgehoben fühlt, lässt aufhorchen: „Wir wollen deine Kleidung im Jahr 2016 revolutionieren“ Bestehen unsere Hosen und Röcke nächstes Jahr bereits aus Spinnenseide? Bei den jetzigen Temperaturen wäre dies vielleicht sogar wünschenswert.

 

Deine ungelesenen Artikel:
04.08.2026

sproof: Salzburger Signatur-Startup kooperiert mit zwei Playern für KYC-Lösung

Das Salzburger Startup sproof kooperiert mit den zwei Unternehmen Shufti und Evrotrust. Gemeinsam lancieren die Partner einen durchgängigen, eIDAS-konformen Workflow, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) in einem integrierten Onboarding-Prozess bündeln soll.
/artikel/sproof-salzburger-signatur-startup-kooperiert-mit-zwei-playern-fuer-kyc-loesung
04.08.2026

sproof: Salzburger Signatur-Startup kooperiert mit zwei Playern für KYC-Lösung

Das Salzburger Startup sproof kooperiert mit den zwei Unternehmen Shufti und Evrotrust. Gemeinsam lancieren die Partner einen durchgängigen, eIDAS-konformen Workflow, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) in einem integrierten Onboarding-Prozess bündeln soll.
/artikel/sproof-salzburger-signatur-startup-kooperiert-mit-zwei-playern-fuer-kyc-loesung
(v. l. n. r.): Dr. Clemens Brunner (CEO & Co-Founder), Dr. Fabian Knirsch (CEO & Co-Founder), Andreas Steiner (CSO), Philipp Gernerth (CPO)

„Die EU-Anti-Geldwäscheverordnung macht qualifizierte Identitäten zum neuen Maßstab für digitales Onboarding. In der Partnerschaft mit Shufti Pro und Evrotrust verbindet sproof regulatorische Anforderungen mit hoher Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Fabian Knirsch, CEO und Mitgründer des Salzburger Signatur-Startups sproof. Gemeinsam mit dem Identitätsprüfer Shufti und dem Vertrauensdienstleister Evrotrust hat das Unternehmen einen End-to-End-Workflow entwickelt, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nahtlos in einem Prozess vereinen soll.

Prozess ohne Brüche

Ziel der Partnerschaft ist es, Medienbrüche beim Onboarding zu verhindern, an denen Abschlüsse oft scheitern. Der gesamte Ablauf wird über sproof gesteuert: Erst prüft Shufti die Identität der Unterzeichnenden biometrisch, via NFC oder eID in rund zwölf Sekunden. Anschließend wird ausschließlich ein verschlüsselter digitaler Fingerabdruck des Vorgangs an Evrotrust übermittelt. Das Originaldokument verbleibt bei sproof, wo nach der Zertifikatserstellung durch Evrotrust die finale Signatur in derselben Sitzung erfolgt. Bei Einmalsignaturen wird das Zertifikat danach sofort verworfen.

Datensouveränität im Fokus

Neben der Benutzerfreundlichkeit steht die europäische Datensouveränität im Fokus: sproof betreibt seine Plattform ausschließlich auf europäischer Server-Infrastruktur, wodurch Abhängigkeiten von US-Anbietern sowie Risiken durch Gesetze wie den US Cloud Act entfallen sollen. Die Signaturen sind eIDAS-konform EU-weit rechtsgültig und weisen eine Langzeitvalidierung von bis zu zehn Jahren auf.

„Ohne Konversionsverluste“

Die strategische Relevanz wird von den Partnern unterstrichen. Für Shufti war die Identitätsprüfung laut CEO Shahid Hanif nie das eigentliche Ziel, sondern das Fundament. Hanif betont: „Deshalb haben wir gemeinsam mit Evrotrust einen durchgängigen Prozess von der Identitätsprüfung bis zur qualifizierten elektronischen Signatur aufgebaut. Beides läuft in einer einzigen Onboarding-Strecke zusammen.“ Heinrich Grave, Managing Director DACH bei Evrotrust, sieht darin einen Schritt hin zu einer „regulierten Vertrauensinfrastruktur“, die direkt in die Customer Journey integriert ist. Unternehmen können regulatorische Vorgaben damit erfüllen, „ohne Konversionsverluste durch fragmentierte Prozesse“, so sproof-Gründer Knirsch.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ein Startup, das spinnt, aber nicht verrückt ist