16.06.2021

Unternehmerin und Mutter – Eine Doppelrolle mit Doppelbelastung zu Pandemiezeiten I Editor’s Choice #32

Wie schwer ist es, Unternehmertum und Familie unter einen Hut zu bekommen? Darüber sprechen wir in der aktuellen Ausgabe von Editor's Choice mit den beiden Gründerinnen von balanceUp Lisi Molzbichler und Ruth Gabler-Schachermayr.
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Startup Podcast Editor's Choice
"Editor's Choice" ist der Startup-Podcast des brutkasten. (c) der brutkasten

Die beiden österreichischen Unternehmerinnen Lisi Molzbichler und Ruth Gabler-Schachermayr sind die Gründerinnen von balanceUp. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die Selbständige dabei unterstützt, Business und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Bei Editor’s Choice sprechen sie über die alltäglichen Hürden, die insbesondere alleinerziehenden Unternehmerinnen und Unternehmer bewältigen müssen. Zudem thematisieren sie die Relevanz, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und erklären, warum besonders Frauen während der Coronakrise besonders hohe Resilienz bewiesen haben. Doch nicht nur das: Molzbichler und Gabler-Schachermayr geben darüber hinaus praxisnahe Tipps und erläutern, wo es von Seiten der Politik noch mehr Unterstützung braucht.

Ruth Gabler-Schachermayr und Lisi Molzbichler (v.l.) | (c) balanceUp

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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