05.05.2021

Wie umweltschädlich ist Bitcoin wirklich? | Editor’s Choice #27

In der aktuellen Folge des brutkasten-Podcasts “Editor’s Choice“ sprechen wir mit dem Blockchain-Experten Andreas Freitag von Accenture über den Stromverbrauch beim Bitcoin-Mining.
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Startup Podcast Editor's Choice
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#27: Der Inhalt der aktuellen Editor’s Choice-Folge

Willkommen zu „Editor’s Choice“ – dem Startup-Podcast aus der Redaktion des brutkasten, in dem wir jede Woche über ein aktuelles Thema sprechen, das die Startup- und Innovations-Szene beschäftigt.

In der aktuellen Folge des brutkasten-Podcasts “Editor’s Choice“ spricht Brutkasten-Finance-Chefredakteur Dominik Meisinger mit Andreas Freitag von Accenture über dessen kürzlich im brutkasten veröffentlichten Gastbeitrag zum Stromverbrauch von Bitcoin. Dieser könnte mittelfristig ein existenzielles Problem für die Kryptowährung werden, glaubt der Blockchain-Experte. Aber verbraucht nicht auch das traditionelle Finanzsystem viel Strom? Und ist es wirklich wahrscheinlich, dass Staaten Bitcoin-Mining verbieten? Diese und weitere Fragen zur Thematik werden diskutiert.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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