21.01.2020

easydesk: Mattersburg hat nun einen Co-Working-Space

Der neue Co-Working-Space easydesk im Burgenländischen Mattersburg eröffnet am 23. Jänner. 1500 Quadratmeter stehen für die Mieter zu Verfügung.
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easydesk: So sieht der neue Co-Working-Space in Mattersburg von außen aus.
(c) easydesk: So sieht der neue Co-Working-Space in Mattersburg von außen aus.

„Wir richten uns mit unserem Konzept an Unternehmer, die sich selbst und ihren Mitarbeitern eine optimale Arbeitsumgebung bieten möchten. Menschen, die ihr Bestes geben sollen, brauchen Raum zum Wohlfühlen. Sie benötigen flexible Arbeitsbereiche, die zu ihren unterschiedlichen Herausforderungen passen“, sagt Fabian Tribrunner, Geschäftsführer des neuen Co-Working-Space easydesk im burgenländischen Mattersburg, der am 23. Jänner eröffnet.

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Umfangreiches Angebot im 1500 Quadratmeter-Co-Working-Space

Insgesamt 1500 Quadratmeter stehen im easydesk im Ortsteil Walberdorf zu Verfügung. Das Angebot reicht von Einzelarbeitsplätzen über Einzelbüros bis hin zu einem 500 Quadratmeter-Großraumbüro. Dazu kommen mietbare Besprechungs- und Präsentationsräume für Workshops und Schulungen und eine Lounge für Firmenevents – mit Gesprächskojen und Gemeinschaftsküche samt Kaffeebar – und eine Terrasse mit Outdoor-Sitzgruppen. Bei potenziellen Mietern punkten will man zudem mit Glasfaser-High Speed Internet, Hochleistungs-Drucker und Scanner, Reinigungsdienst, 24/7 Zutritt, absperrbaren Rollcontainern, ausreichen Parkplätzen sowie Obst und Kaffee zur freien Entnahme. Das Hauseigene Datacenter verfügt über ein Notstrom-Aggregat.

easydesk: breite Zielgruppe

Als regionale Partner für easydesk fanden sich die Beteiligungsgesellschaft Accelleration-2 GmbH und der Immobilienentwickler BC Group GmbH, deren Geschäftsführer ebenfalls Fabian Tribrunner ist. Ansprechen will man mit dem Angebot eine recht breite Zielgruppe. „Auf einzelne Berufsgruppen legen wir uns bewusst nicht fest. Egal ob Gründer, Startup oder etabliertes Unternehmen, ein reger Austausch untereinander hilft bei Wachstum und der Problemlösung. Wir verstehen uns hier auch als Brückenbauer und Netzwerker“, meint Tribrunner.

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Invisible-Light Labs
@ Romana Maalouf Photography - (v.l.) Hajrudin Besic, Silvan Schmid, Josiane P. Lafleur und Niklas Luhmann.

Invisible-Light Labs (ILL), ein Spin-off der TU Wien, das Infrarot-Analysetechnologie für Nanomaterialien entwickelt, hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,5 Millionen Euro abgeschlossen.

Die Runde wurde gemeinsam von XISTA Science Ventures und dem aws Gründungsfonds angeführt, unter Beteiligung von Fund F.

Invisible-Light Labs ermöglicht chemische Analyse von Nanomaterialien

Das Kapital soll die internationale Kommerzialisierung des Flaggschiffprodukts des Unternehmens, das Analyse-Tool EMILIE, beschleunigen und die Entwicklung neuer Produkte für die Umweltüberwachung, die pharmazeutische Analyse und Nanotechnologie-Anwendungen unterstützen.

Gegründet von Silvan Schmid, Josiane P. Lafleur, Niklas Luhmann und Hajrudin Bešić, kombiniert Invisible-Light Labs nanoelektromechanische Sensortechnologie mit Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR). Dies ermöglicht die chemische Analyse von Nanomaterialien und Substanzen, die nur in extrem geringen Mengen zur Verfügung stehen – und das über verschiedene Branchen hinweg, von der Pharmazie bis zur Umweltüberwachung, heißt es per Aussendung.

EU-Grant 2022

Bereits im Jahr 2022 zeichnete der Europäische Innovationsrat (EIC) Invisible-Light Labs mit einem EIC Transition Grant in Höhe von 2,22 Millionen Euro für das Projekt NEMILIES aus, um deren NEMS-Technologie aus dem Labor auf den Markt zu bringen. EMILIE wurde schließlich 2024 kommerziell eingeführt und vom Fachmagazin „The Analytical Scientist“ sogar zur Innovation des Jahres 2024 ernannt. Im Jahr 2025 ging Invisible-Light Labs eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics ein, um die weltweite Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten EMILIE-Systems auszubauen.

Wissenschaftlich bestätigt

Die technologische Leistungsfähigkeit der Plattform wurde im April 2026 durch zwei Peer-Review-Publikationen wissenschaftlich bestätigt:

Im Fachjournal ACS Nano (Timarac-Popović et al. 2026) dokumentierte das Forschungsteam die präzise chemische Identifizierung von Nanoplastik im Pikogrammbereich. Die Validierung erfolgte unter anderem anhand des Nachweises von Nanoplastikpartikeln, die von einem einzelnen Nylon-Teebeutel freigesetzt wurden.

Eine weitere Studie in Science Advances (Surdu et al. 2026) belegt, dass die Plattform in der Lage sei, die chemische Zusammensetzung atmosphärischer Aerosole im Submikrometerbereich quantitativ zu bestimmen. Die Nachweisgrenzen liegen hierbei um das rund 1.000-Fache unter denen herkömmlicher Analyseverfahren.

Rollout geplant

„EMILIE verbindet die hohe Empfindlichkeit nanomechanischer Sensorik mit der breiten Verfügbarkeit von Infrarotspektrometern. Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, diese neue Technologie mehr Anwendern zugänglich zu machen – von Forschern, die neue medikamentöse Nanopartikel und Nanomaterialien entwickeln, bis hin zu Atmosphärenwissenschaftlern, die an den Polen der Erde arbeiten“, sagt CEO und CO-Founderin Josiane P. Lafleur.

Und Alexander Schwartz, Partner bei XISTA Science Ventures, kommentiert: „Wir sind zutiefst beeindruckt davon, wie das Gründerteam von ILL fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse in eine außergewöhnliche Technologie und ein hervorragendes Produkt übersetzt hat, das nun gemeinsam mit Bruker, dem Marktführer auf diesem Gebiet, vertrieben wird. Dies mit begrenzten Ressourcen zu erreichen, spricht für die Fähigkeiten, den Fokus und die Entschlossenheit des Teams.“

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easydesk: Mattersburg hat nun einen Co-Working-Space

Insgesamt 1500 Quadratmeter stehen im easydesk im Mattersburger Ortsteil Walberdorf zu Verfügung. Bei potenziellen Mietern punkten will man etwa mit Glasfaser-High Speed Internet, Hochleistungs-Drucker und Scanner, Reinigungsdienst, 24/7 Zutritt, absperrbaren Rollcontainern, ausreichen Parkplätzen sowie Obst und Kaffee zur freien Entnahme. Als regionale Partner für easydesk fanden sich die Beteiligungsgesellschaft Accelleration-2 GmbH und der Immobilienentwickler BC Group GmbH. Ansprechen will man mit dem Angebot eine recht breite Zielgruppe.

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