06.11.2018

3,6 Mrd. Euro: Early Stage-Investments in Europa in drei Jahren vervierfacht

Einer Studie von Tech.eu, Stripe und Techstars zufolge gab es in den vergangenen Jahren einen rapiden Anstieg bei Early Stage-Investments in Tech-Startups. Besonders profitierten die Sektoren FinTech und MedTech.
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Early Stage-Investments Europa 2018 - AVCO Annual Conference 2020 - vc-investments
(c) fotolia.com - Philip

„Die europäischen Startup-Ökosysteme haben an Reife gewonnen, vor allem in wichtigen Zentren wie London, Paris, Berlin und Stockholm. Sie haben sich zu einem gesunden Nährboden für eine neue Generation ambitionierter Unternehmer auf dem ganzen Kontinent entwickelt“, sagt Robin Wauters, Mitgründer und Redakteur von Tech.eu. Die Plattform präsentierte nun gemeinsam mit Stripe und Techstars London am Web Summit in Lissabon eine Studie zu Early Stage-Investments in Tech-Startups in Europa.

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3,6 Mrd. Euro Early Stage-Investments im ersten Halbjahr 2018

Betrachtet wurde dabei der Zeitraum von 2015 bis zum ersten Halbjahr 2018. Das herausstechendste Ergebnis: Die Early Stage-Investitionen in Tech-Startups in Europa haben sich im betrachteten Zeitraum vervierfacht – von 875 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015 auf mehr als 3,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2018. Die Steigerung ist vorrangig der Etablierung von Startup-Ökosystemen in mehreren großen europäischen Ländern geschuldet. „Das Vereinigte Königreich ist nicht mehr allein. Wir erleben gerade die Geburt einer neuen Generation von weltweit wettbewerbsfähigen Technologieunternehmen in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Schweden und Spanien“, sagt Guillaume Princen, Head of Continental Europe bei Stripe.

Aufstieg Frankreichs – Brexit-Folge?

Herausstechend ist in diesem Zusammenhang auch ein massiver Anstieg von Early Stage-Tech-Investments in Frankreich. Mit rund 24 Prozent den europäischen Gesamtvolumens liegt das Land gegenwärtig nur mehr etwa einen halben Prozentpunkt hinter dem Spitzenreiter Vereinigtes Königreich. Deutschland liegt mit unter 13 Prozent bereits abgeschlagen an dritter Stelle. Die Studienautoren nennen als möglichen Grund für das Ende der britischen Dominanz auch den Brexit.

FinTech und MedTech klar voran

Was die Branchen angeht, in die investiert wurde, stehen laut Studie FinTech und MedTech ganz klar an der Spitze. Die Segmente haben in den vergangenen drei Jahren in Europa 2,32 Milliarden Euro beziehungsweise 2,07 Milliarden Euro erhalten. Im FinTech-Bereich liegt das Vereinigte Königreich mit 829,9 Millionen Euro Early Stage-Investments im besagten Zeitraum klar voran. Dahinter kommt Deutschland mit 402,2 Millionen Euro zu stehen.

⇒ tech.eu

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
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Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

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Wien als „der richtige Standort“

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Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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