11.02.2016

Fast jeder vierte Strom- und Gas-Wechsel via durchblicker.at

Das Online-Vergleichsportal durchblicker.at hat sich zum Marktführer in Sachen Strom- und Gas-Wechsel entwickelt. 2015 erfolgte jeder vierte Wechsel über die Plattform.
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Beinahe jeder vierte Strom und Gas-Anbieterwechsel in Österreich passiert via. durchblicker.at K.C. - fotolia.com

Nicht nur die Miete sondern auch die Strom- und Gasrechnung minimieren jedes Monat den Kontostand. Deshalb wechseln immer mehr Menschen den Strom- und Gasanbieter über das Internet. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Wechselplattform durchblicker.at

Fast jeder Vierte wechselt via durchblicker.at

In knapp 150.000 Haushalten entschied man sich im Jahr 2015 den Anbieter zu wechseln. „22 Prozent der Strom-Kunden und 25 Prozent der Gas-Kunden wechselten über durchblicker.at“, das teilte das Internet-Tarifvergleichsportal nach Veröffentlichung der Gesamtmarktzahlen durch die E-Control am Mittwoch mit.

„22 Prozent der Strom und 25 Prozent der Gas-Kunden wechseln via druchblicker.at“

Marktanteil verdreifacht

Screenshot durchblicker.at
Screenshot durchblicker.at

Das Internetvergleichsportal hat seinen Marktanteil im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Laut eigenen Angaben war durchblicker.at somit doppelt so erfolgreich wie die Aktion „Energiekosten-Stop“ des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). 2015 zählte das Unternehmen knapp eine Million Tarfivergleiche auf der Homepage.

„Tarifvergleich regt zum Wechseln an“

„Wir gehen davon aus, dass sich zusätzlich zu jenen Kunden, die gleich bei uns einen neuen Energievertrag abgeschlossen haben, mindestens noch einmal so viele Haushalte durch unseren Tarifvergleich zu einem Wechsel direkt beim Anbieter animieren ließen“, so Geschäftsführer Reinhold Baudisch. Im Durchschnitt sparten Wechsel-Kunden laut Daten von durchblicker.at bei Strom gerechnet auf das Gesamtjahr 2015 rund 162 Euro, bei Gas 272 Euro.

+++Mehr zum Thema: WHO setzt auf sauberes Wasser von Helioz+++

Über durchblicker.at

durchblicker.at ist ein Online-Tarifvergleichsportal. Aktuell bietet durchblicker.at 24 Tarifvergleiche für Versicherungen, Telekommunikation, Strom und Gas, sowie traditionelle Finanzprodukte wie Kredite, Girokonten und Sparzinsen. Aktuell beschäftigt das Startup mit Sitz in Wien 35 Mitarbeiter.

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Das Hansmann Family Office Team (v.l.) Andrei Podlesnyi, Johann "Hansi" Hansmann, Laura Phillipeck-Casanova & Lisa Pallweber © Tanja Hofer

„Meine Engel-Aktivitäten habe ich ja jahrelang gemacht, sagen wir mal, aus Spaß“, sagt Hansi Hansmann im Gespräch mit dem brutkasten. Der bekannte Investor prägte das österreichische Startup-Ecosystem über Jahre hinweg maßgeblich als One-Man-Show, wie ein Blick auf seine Karriere im brutkasten-Interview von 2024 zeigt. Mit frühen Beteiligungen an heimischen Erfolgsgeschichten wie Runtastic, mySugr, Shpock, Busuu oder Durchblicker baute er ein weitreichendes Portfolio auf.

2022 folgte die Transformation zur Hans(wo)men Group, um auch vermehrt Gründerinnen gezielt zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das Portfolio mehr als 100 Direktinvestments, über 50 aktive Beteiligungen und mehr als 25 LP-Positionen in Venture-Capital-Fonds. Nun schlägt der Investor das nächste Kapitel auf: Mit dem offiziellen Launch des Hansmann Family Office werden die gewachsenen Aktivitäten unter einer gemeinsamen Marke gebündelt.

Diversifikation für verlässliche Liquidität

Bislang lag der Fokus der Organisation primär auf Venture Capital. Da Exits im Frühphasenbereich jedoch extrem zeitintensiv sind, stößt das klassische VC-Modell an Grenzen beim laufenden Cashflow. „Unser letzter Exit, Tractive, hat jetzt 13 Jahre gedauert“, erklärt Managing Partner Lisa Pallweber. Der Verkauf des Pet-Tech-Scaleups zählt zu den größten Startup-Exits der österreichischen Geschichte.

Während der langen Wartezeiten müsse jedoch das Team bezahlt werden und Kapital für neue Investments bereitstehen. Laut Hansmann könne es im Venture-Capital-Bereich durchaus passieren, dass man sieben bis neun Jahre „trocken“ ohne Realisierung verbleibe, bei zwar hohen Buchwerten, aber fehlender Liquidität.

Vier zentrale Säulen

Aus diesem Grund diversifiziert das Team bereits seit rund zwei Jahren verstärkt in andere Assetklassen. Neben Direct Venture Capital, das weiterhin das Herzstück, mit Investments europaweit ab der Pre-Seed-Phase bleibt, fließt Kapital nun auch in profitable Private-Equity-Beteiligungen, insbesondere bei Nachfolgesituationen im DACH-Raum. Hinzu kommen Immobilienprojekte in Spanien, darunter das Hotel Vacança Beach in Dénia, um unter anderem eine flexible Liquiditätsplanung zu gewährleisten. Ergänzend hält das Family Office auch Public-Market-Investments wie ETFs.

Siebenstellige Beträge für Philanthropie

Ein wesentlicher Pfeiler des neu formierten Family Office ist darüber hinaus die strategische Verankerung der Entrepreneurial Philanthropy, die direkt in die Gesamtstrategie integriert wird. „Wir werden jedes Jahr siebenstellig in Philanthropie Geld geben“, kündigt Hansmann an.

Über die Romulus Stiftung committet sich das Team zu mehrjährigen Partnerschaften mit Organisationen wie der Stiftung Unternehmerische Zukunft, wo Hansmann als Beirat fungiert, Kontext – Institut für Klimafragen, Changemaker GenC, Conxious oder den Female Founders. Ziel ist es, diesen Initiativen die zeitaufwändige, jährliche Kapitalsuche zu ersparen, damit diese sich auf ihre Kernarbeit konzentrieren können.

People-First-Ansatz mit messbaren KPIs

Das philanthropische Engagement wird dabei explizit nach Kriterien geführt, die an klassische Startup-Investments angelehnt sind. Im Mittelpunkt steht ein „People-First“-Ansatz, der auf starke Gründerpersönlichkeiten und deren Umsetzungskompetenz setzt. Der erzielte gesellschaftliche Impact wird zudem konsequent über klare Meilensteine gemessen.

„Unsere Themenfelder sind klar definiert: Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Gender Equality. […] Der Unterschied ist nur: Statt Financial Return steht hier der Social Return im Mittelpunkt“, fasst Lisa Pallweber die Ausrichtung zusammen. Mit dem offiziellen Launch vollzieht die Organisation damit den Wandel von einer vorrangigen Angel-Struktur hin zu einem breit aufgestellten, unternehmerischen Family Office.

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