01.04.2022

Du backst das: Torten so einfach wie eine Orchidee

Julia Greßböck hat keinen grünen Daumen. Dafür kann sie gut Torten backen und ermöglicht das mit "Du backst das" auch allen, die keinen "süßen Daumen" haben.
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Julia Greßböck hat
Julia Greßböck hat "Du backst das" gegründet © Du backst das

Eigentlich ist die Vöcklabruckerin Julia Greßböck Lehrerin für Sport und Mathematik. In ihrer Freizeit hat sie aber immer gerne Torten gebacken und daraus ist schließlich ein Jungunternehmen entstanden. „Du backst das“ ist ein Online-Shop für Back-Sets, mit denen jede und jeder eindrucksvolle Torten für Anlässe wie Hochzeiten und Geburtstage kreieren kann.

Im Shop kann man aus unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Designs, Farben und „Toppern“ wählen und bekommt dann ein Set aus unterschiedlichen Beutelchen mit Zutaten inklusive Backformen und Teigkarte zugeschickt. Frische Zutaten wie Eier oder Mascarpone müssen Kund:innen selbst beisteuern – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung liegt in der Box.

Du backst das: Torten für Anfänger:innen

Auf die Idee zu „Du backst das“ kam Greßböck über einen Umweg. Die 30-Jährige bedauert keinen grünen Daumen zu haben. „Alle Pflanzen, die keine Orchideen sind, fallen der „natürlichen“ Auslese à la Julia zum Opfer“, schreibt sie auf ihrer Website. Deshalb habe sie Verständnis für alle, die sich beim Backen von Torten schwer tun. Das brachte sie auf die Idee, eine Torte zu entwickeln, die wie die Orchidee im Pflanzenreich von jedem und jeder „bewältigt“ werden kann. „Eine Torte, die einem gelingt, obwohl man nicht viel Zeit hat oder das eigentlich gar nicht kann“, so Greßböck.

Natürliche Zutaten, keine Buttercreme

Die Torten von „Du backst das“ sind laut Greßböck binnen zwei Stunden gemacht. Die Jungunternehmerin setzt auf regionale und natürliche Zutaten und verzichtet auf „schwere“ Komponenten wie Buttercreme. Der Crememix, den es in unterschiedlichen Farben gibt und der daheim nur mit Mascarpone und Schlagobers verrührt werden muss, ist so erfolgreich, dass er mittlerweile auch ohne Torte im Shop erhältlich ist. Auch sonst kommen nur natürliche Zutaten zum Einsatz und selbst die Streusel sind handgemacht.

TV-Tipp: Julia Greßböck stellt „Du backst das“ am 5. April in der TV-Show 2 Minuten 2 Millionen auf Puls 4 vor. Um die Gunst der Investor:innen rittert sie gemeinsam mit Balcosy, Karma Food und Natierlich.

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Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

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