19.08.2020

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

Ab Ende August sollen Drohnen auch bei der Grenzüberwachung in Österreich eingesetzt werden. Der Testbetrieb, der bis voraussichtlich Jahresende dauern soll, startet an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien.
/artikel/drohnen-grenze-osterreich
Drohnen
(c) BMI / Adobestock

Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu. Bereits im Jahr 2012 kündigte der damalige Verteidigungsminister Norbert Darabos an, sechs Drohnensysteme für das Bundesherr beschaffen zu wollen. Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch.

Eine Luftüberwachung der Grenzen durch Drohnen im „Normalbetrieb“ erfolgte allerdings nie. Geht es nach den jüngsten Plänen des österreichischen Innenministers Karl Nehammer soll sich dies aber nun ändern.

Drohnen effizienter als Hubschrauber

Bereits Anfang August kündigte Nehammer gegenüber der Apa an, in der Luftraumüberwachung mit Drohnen die „nächsten Schritte“ gehen zu wollen. Konkret soll eine Luftraumüberwachung des grenznahen Raums erfolgen und die Kontrollen verdichtet werden. Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“. Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.

Ungarn und Slowenien über Pilotversuch informiert

Den Anfang soll nun ebenfalls ein neuer Pilotversuch machen, um unterschiedliche Drohnensysteme auf deren Einsatztauglichkeit zu überprüfen. Zum Einsatz sollen rund 40 Drohnen und 90 Operatoren kommen, die derzeit ausgebildet werden. Die Drohnen sollen laut Nehammer rund 1300 Polizisten und Soldaten bei ihren Einsätzen an der Grenze unterstützen.

Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer über den Pilotversuch informiert. Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.


Deine ungelesenen Artikel:
17.09.2026

Reploid will bis Jahresende bis zu 30 Mio. Euro über Wandelschuldverschreibung aufnehmen

Das Welser Insektenzucht-Scaleup Reploid will Kapital aufnehmen, das kommendes Jahr mit Discount in Aktien umgewandelt werden soll. Das Angebot richtet sich an einen geschlossenen Kreis, die Zeichnung ist ab einem Betrag von 100.000 Euro möglich.
/artikel/reploid-will-bis-jahresende-bis-zu-30-mio-euro-ueber-wandelschuldverschreibung-aufnehmen
17.09.2026

Reploid will bis Jahresende bis zu 30 Mio. Euro über Wandelschuldverschreibung aufnehmen

Das Welser Insektenzucht-Scaleup Reploid will Kapital aufnehmen, das kommendes Jahr mit Discount in Aktien umgewandelt werden soll. Das Angebot richtet sich an einen geschlossenen Kreis, die Zeichnung ist ab einem Betrag von 100.000 Euro möglich.
/artikel/reploid-will-bis-jahresende-bis-zu-30-mio-euro-ueber-wandelschuldverschreibung-aufnehmen
Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz
Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz

Schon seit mehr als einem Jahr ist Reploid nun an der Wiener Börse (und plant bereits den Wechsel in den prime market, wie brutkasten berichtete). Eine große Aktienemission gab es bislang aber nicht. Stattdessen nutzte das Welser Insektenzucht-Scaleup auch nach dem Listing andere Finanzierungsformen, wie eine umsatzbasierte Finanzierung, Crowdinvesting und einen großen Wachstumskredit.

Darlehen werden 2027 verpflichtend in Aktien umgewandelt

Nun kündigte Reploid in einer verpflichtenden Meldung an, bis 31. 12. bis zu 30 Millionen Euro aufnehmen zu wollen und macht dies abermals nicht via Aktienemission, aber mit einem Instrument, das dieser schon recht nahe kommt: Das Scaleup emittiert eine Wandelschuldverschreibung. Dabei wird das nun aufgenommene Kapital verpflichtend zwischen 15. August und 9. September 2027 in Aktien umgewandelt.

Das passiert zum dann aktuellen Aktienkurs bzw. zu einem Durchschnittskurs, allerdings mit einem Discount von 20 Prozent. Bis dahin bekommen die Zeichner:innen auf das formell unbesicherte und nachrangige Darlehen zudem einen Zinssatz von 2,5 Prozent p.a.. Das Angebot richtet sich allerdings nur an einen geschlossenen Kreis. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 100.000 Euro.

Vorteile im Vergleich zu Aktienemission

Die Vorteile für Reploid bei dieser Vorgehensweise liegen indessen auf der Hand. Erstens ist die Wandelschuldverschreibung, im geschlossenen Kreis platziert, regulatorisch deutlich einfacher handzuhaben als eine Aktienemission. So muss etwa kein öffentlicher Prospekt erstellt werden und es gibt keinen aufwändigen Zulassungsprozess. Zweitens hat das Scaleup die Chance, die Unternehmensbewertung bis zur Wandlung so weit zu steigern, dass das aufgenommene Kapital vergleichsweise günstiger wird.

Zweiteres könnte wiederum durch die erfolgreiche Aufnahme des Kapitals als Erfolgsmeldung begünstigt werden. Generell muss sich Reploid nach wie vor beweisen: Der zuletzt veröffentlichte Jahresabschluss 2025 weist zwar an der Oberfläche beachtliche Gewinne aus, bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber eine durchaus komplexe Situation, wie brutkasten analysierte.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innenminister Nehammer möchte mit Drohnen Österreichs Grenzen sichern

  • Die Idee, Drohnen für den Grenzschutz einsetzen zu wollen, ist nicht neu.
  • Im Jahr 2016 erfolgte dann im Burgenland an der Grenze zu Ungarn unter dem sperrigen Titel „Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz Migration/ hilfs- und schutzbedürftige Fremde“ ein erster Pilotversuch statt.
  • Nehammer erhofft sich dadurch „schnellere Ermittlungsergebnisse im Kampf gegen die Schlepperei“.
  • Zudem argumentierte der Innenminister Anfang August, dass Drohnen im Vergleich zu Luftbildern aus Hubschraubern deutlich effizienter und kostengünstiger sind.
  • Die Nachbarstaaten Slowenien und Ungarn sind laut Nehammer bereits informiert.
  • Zudem hätte Slowenien Interesse an einer Kooperation gezeigt, um die Drohnen auch an der slowenischen Grenze Richtung Kroatien zu testen.