29.07.2020

Millionen User-Daten von Alkohol-Liefer-Startup gestohlen

Das US-Startup Drizly, das in Nordamerika als "Amazon für Alkohol" bekannt ist, wurde Opfer eines Hacker-Angriffs.
/artikel/drizly-alkohol-lieferservice-kunden-daten-gestohlen
Datenleck bei Alkohol-Liefer-Startup Drizly
(c) Adobe Stock - fizkes

Datenlecks sind für Unternehmen und ihre Kunden unangenehm – besonders dann, wenn es um ein heikles Thema geht. Einen entsprechenden Vorfall gab es nun beim Startup-Drizly mit Sitz in Boston. Dieses gilt in Nordamerika als „Amazon für Alkohol“. Bei einem Hackerangriff wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.

Laut einer Mail von Drizly an seine Kunden handelt es sich dabei um E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Passwörter und „in manchen Fällen“ Lieferadressen. Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten. Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.

Drizly: Auch Kreditkarten-Daten gestohlen?

Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten. Dazu, wann die Daten gestohlen wurden, machte das Startup übrigens keine Angabe, empfahl Kunden aber, ihr Passwort zu ändern.

Screenshot: TechCrunch

Nicht nur, was die Kreditkarten-Daten angeht, scheint Drizly seinen Kunden nicht alles gesagt zu haben. In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen. In diesem Datensatz sind auch Angaben für mehrere Mitarbeiter des Alkohol-Lieferservice enthalten.

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AustrianStartups
© AustrianStartups - Michael Kowatschew und Nina Hödlmayr.

Nach vier Jahren Arbeit im AustrianStartups-Vorstand übergibt Nina Hödlmayr ihre Rolle an Michael Kowatschew, Co-Founder von Heizma. Nach diesem Wechsel gehören dem Vorstand Markus Raunig, Stephanie Cox, Bernhard Niesner, Kilian Kaminski, Anna Pölzl und Kowatschew an.

„Fällt mir nicht leicht“

„Ich freue mich, dass Misha (Anm.: Michael Kowatschew) meine Rolle im Vorstand übernimmt. Ich kenne ihn seit einigen Jahren als klugen, ambitionierten Gründer mit Integrität und der Fähigkeit, andere zu inspirieren. Er bringt genau die Perspektive mit, die AustrianStartups braucht, um Gründer auch weiterhin bestmöglich zu unterstützen“, sagt Hödlmayr. „Ich war bei AustrianStartups mit ganzem Herzen dabei, und ich hoffe, das war für alle spürbar. Diese Arbeit loszulassen, fällt mir nicht leicht. Gleichzeitig glaube ich daran, dass Organisationen sich weiterentwickeln und es manchmal richtig ist, einen Schritt zurückzutreten und Platz zu machen. Mein Engagement für Gründer werde ich auch weiterhin durch Investments und Mentoring fortsetzen.“

Hödlmayr war seit Mai 2022 Teil des Vorstands, Mentorin beim Entrepreneurial Leadership Program, Jurorin bei der Youth Entrepreneurship Week und Stifterin der Stiftung Unternehmerische Zukunft, deren Gründung sie bei einem Vorstands-Offsite mit anstieß.

„Ohne Nina wäre AustrianStartups nicht da, wo wir heute sind. Sie hat unsere Professionalisierung entscheidend vorangetrieben und war sich nie zu schade, selbst anzupacken – ob als unermüdliche Mentorin in unseren Bildungsprogrammen oder als Co-Gründerin der Stiftung Unternehmerische Zukunft. Ein großes Danke an Nina für ihren herausragenden Einsatz für AustrianStartups – auch ohne Vorstandsrolle bleibt sie uns als großartiges Vorbild für die nächsten Gründer erhalten“, sagt Raunig, Vorsitzender des Vorstands.

Und er ergänzt: „Misha ist ein Vollblutunternehmer, der selbst schon durch alle Höhen und Tiefen gegangen ist. Durch seine Arbeit bei der Sigma Squared Society bringt er wertvolle Erfahrung im Aufbau internationaler Gründer mit. Wir freuen uns sehr, dass er mit an Bord kommt und gemeinsam mit uns daran arbeiten wird, dass in Österreich wieder mehr Zukunft gebaut wird.“

Unternehmertum positiver wahrnehmen

Kowatschew möchte mit seiner Rolle im Vorstand dazu beitragen, dass mehr junge Menschen den Mut haben, zu gründen, und das Bild von Unternehmertum in Österreich positiver wahrgenommen wird: „Ich möchte mehr Brücken zwischen den besten Leuten aus unterschiedlichen Gründungsphasen bauen, von Early Stage über Scaleup und Exit bis zum Mittelstand. In der Verbindung talentierter und inspirierender Menschen aus unterschiedlichen unternehmerischen Phasen steckt viel Magie“, sagt er.

Sein Debüt in seiner neuen Rolle gibt Michael Kowatschew am 15. Oktober 2026 beim AustrianStartups Summit in der Ottakringer Brauerei in Wien. Dort wird er über seine persönliche Gründerstory sprechen.

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AI Summaries

Millionen User-Daten von Alkohol-Liefer-Startup gestohlen

  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
  • Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten.
  • Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.
  • Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten.
  • In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen.

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  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
  • Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten.
  • Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.
  • Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten.
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  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
  • Gegenüber dem Magazin-TechCrunch gibt ein Sprecher des Unternehmens an, dass weniger als zwei Prozent der gestohlenen User-Daten Adressen enthielten.
  • Zudem seine keine Kreditkarten- oder ähnliche Zahlungs-bezogene Daten gestohlen worden.
  • Ein TechCrunch aufgespürtes Angebot im Dark Web deutet aber auf eine andere Sachlage hin: In einem illegalen Marktplatz wird bereits seit Februar ein entsprechender Drizly-Kunden-Datensatz mit Kreditkarten-Daten angeboten.
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  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
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  • In einem TechCrunch vorliegenden Datensatz sind, zusätzlich zu den in der Kunden-Mail des Startups genannten Daten, auch noch Telefonnummern, IP-Adressen und Geodaten zu Rechnungsadressen.

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  • Bei einem Hackerangriff auf das US-Alkohol-Liefer-Startup Drizly wurden User-Daten von rund 2,5 Millionen Kunden gestohlen, wie das Unternehmen nun bestätigte.
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