25.03.2024
STATIONÄRER HANDEL

Salzburger Anti-Schweiß-Startup schafft Listung bei über 236 dm-Filialen in Österreich

Das Salzburger Anti-Schweiß-Startup "Don't call it Deo" hat ein Antitranspirant entwickelt, das eine Lösung gegen übermäßiges Schwitzen – Hyperhidrose – bietet. Nun schafft das Unternehmen die österreichweite Listung bei der Drogeriemarktkette dm.
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Erst im Feber 2023 gab das Salzburger Startup „Don’t call it Deo“ – zuvor Hidrei – rund um Gründer Stefan Steiner den Abschluss einer sechsstelligen Finanzierungsrunde bekannt. Als Investoren beteiligten sich damals ein ehemaliger Geschäftsführer eines globalen Medizinunternehmens sowie die in Deutschland ansässige Ariane IX AG, die auch am Salzburger Darmflora-Startup Flocke investiert ist (brutkasten berichtet).

Don’t call it Deo schafft Listung im stationären Handel

Nach einem groß angelegten Brand-Relaunch und dem Go-Live des Online-Shops im Sommer 2023 folgt nun der Schritt in den stationären Einzelhandel. Konkret ist das Antitranspirant Fluid nun in ingesamt 236 dm-Filialen österreichweit sowie im dm-Onlineshop erhältlich. Mit dem strategischen Schritt, das Produkt im Einzelhandel zu listen, soll nun eine „breitere Zielgruppe“ erschlossen werden, wie es in einer Aussendung heißt.

Das Produkt richtet sich laut Steiner an alle Menschen, die Geruch und Schweiß als belastend empfinden, insbesondere im Sommer, was ihre Lebensqualität und ihr Selbstvertrauen beeinträchtigt. Entwickelt wurde das Fluid über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren. Der ehemalige Diplom-Gesundheits- und Krankenpfleger und Gründer leidet selbst unter dem Problem, das auch unter dem Begriff Hyperhidrose bekannt ist. Das Fluid stoppt laut Steiner effektiv Geruchs- und Schweißbildung in den Achseln.

„Übermäßiges Schwitzen ist ein gesellschaftliches Tabuthema und deshalb sehen wir den Eintritt in den stationären Handel als eine fantastische Möglichkeit, Menschen zu unterstützen, sich wohl und selbstbewusst zu fühlen“, so Steiner.

Fluid ist klinisch und dermatologisch getestet

Ein Tropfen wird drei bis vier Tage unmittelbar vor dem Schlafengehen angewendet und stoppt Geruchs- und Schweißbildung. Die Wirkung soll mehrere Tage anhalten. Ein Fläschchen für rund 27 Euro reicht laut dem Gründer für bis zu acht Monate.

Das Fluid ist klinisch und dermatologisch getestet und wird laut Steiner auch von Dermatolog:innen bei übermäßigem Schwitzen empfohlen. Die Produktion des Antitranspirant Fluids erfolgt in Deutschland, seinen Hauptsitz hat das Startup allerdings in den Büroräumlichkeiten im neu erbauten Coworking-Space Techno Z in Puch/Urstein.


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Das alqem-Gründungstrio © alqem

Ob Bronze, Eisen oder Silizium, die meisten Materialien, die wir heute kennen und nutzen, wurden vor Jahrzehnten entdeckt, heißt es auf der Website des Münchner DeepTech-Startups alqem. 99,9 % der möglichen Werkstoffe bleiben bislang unentdeckt, doch die nächste, bahnbrechende Entdeckung könnte nun näher sein, als wir dachten. Mithilfe von KI möchte alqem die „nächste Generation“ an Materialien finden.

UVC Partners und Union Square Ventures im Lead

Mit einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde über acht Millionen Euro kommt das Team seiner Mission nun womöglich ein Stückchen näher. Wie das im Jahr 2026 gegründete Unternehmen mitteilte, wurde die Runde gemeinsam von den Risikokapitalgebern UVC Partners und Union Square Ventures angeführt. Das frische Kapital soll in den Ausbau der KI-gestützten Plattform zur Entdeckung und Kommerzialisierung neuer Hochleistungsmaterialien fließen.

„Fortschrittliche Materialien stehen im Mittelpunkt der Technologien, die die nächsten Jahrzehnte prägen werden – von sauberer Energie über Mobilität bis hin zur Verteidigung. Alqem hat die einzigartige wissenschaftliche Grundlage und den unternehmerischen Antrieb, um in diesem Bereich zum prägenden Akteur zu werden“, meint Amanda Birkenholz, Principal bei UVC Partners.

Fokus auf Permanentmagnete und Lieferketten

Die Technologie von alqem basiert auf zwei hauseigenen Datenfundamenten: der Materialdatenbank „al-mine“ für kristalline Verbindungen und der Trainingsdatenbank „al-oracle“ für Materialeigenschaften. Zudem betreibt das Startup eigene Laborkapazitäten zur Synthese und Charakterisierung. Dadurch soll der Transfer von der wissenschaftlichen Vorhersage bis zur industriellen Nutzung der neuartigen Materialien von Jahrzehnten auf Jahre oder Monate verkürzt werden.

Als erstes kommerzielles Anwendungsfeld fokussiert sich alqem auf Permanentmagnete, die ohne seltene Erden auskommen. Aktuell werden laut dem Unternehmen rund 90 Prozent dieser Magnete in China produziert. Die Münchner haben eigenen Angaben zufolge bereits eine Pipeline potenzieller Materialien entwickelt und experimentell validiert.

Das Trio hinter alqem

Hinter alqem steht ein dreiköpfiges Gründerteam: Dr. Hanh Nguyen (CEO), die Erfahrung von McKinsey, OCI Global und Unilever mitbringt, Dr. Tiago Cerqueira (CTO), Mitentwickler der offenen Materialdatenbank Alexandria, sowie Prof. Milan Allan (CSO), Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik an der LMU München.

Das Startup ist Teil des UnternehmerTUM-Ökosystems und kooperiert mit wissenschaftlichen Partnern wie der LMU München, der TUM sowie Universitäten in Portugal. Arbeitsplätze möchte man demnach gezielt in München und im portugiesischen Coimbra aufbauen.

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