22.06.2022

Donauinselfest mit Vienna Pay: Erstmals mit Handy bezahlen

Das größte Fest Europas ermöglicht seinen diesjährigen Besuchern zum ersten Mal seit Bestehen Speis und Trank mit dem Mobiltelefon zu bezahlen.
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(c) Donauinselfest - Mit Vienna Pay gibt es eine neue Zahlungsart am Donauinselfest.

Federführend dabei ist das Wiener Startup „VIPASO“ (Vienna Payment Solutions), das die Konsumation beim Heurigen und den Bier-Trucks bargeldlos ermöglicht. Das Unternehmen hat, mit Unterstützung von VISA, explizit für das Donauinselfest eine App entwickelt, durch die mobile Zahlungen ohne ein Terminal oder eine physische Karte – dafür über Bluetooth – durchgeführt werden können.

Donauinselfest: Bezahlen mit üblichen Bankarten

Das Bezahlen funktioniert nach Registrierung einer der gängigen Bankkarten (Debitkarte, Kreditkarte, VISA oder Mastercard) und ist konkret im Heurigenbereich und bei den Bier-Trucks eingerichtet.

So geht Vienna Pay

Nach dem Downlaod der App müssen User die Bankkarte speichern und bestätigen. Beim Bezahlvorgang präsentiert man die App und bestätigt schlussendlich den erforderlichen Betrag. Die Abbuchung erfolgt direkt auf dem Bankkonto (Debitkarte) oder über die monatliche Abrechnung (Kreditkarte).

Die Vienna Pay-App steht ab heute 0:00 Uhr im Apple-App-Store und Google-PlayStore zum Download zur Verfügung und kann während des gesamten Donauinselfestes vom 24. bis 26. Juni eingesetzt werden.

Datenschutz

Zwecks Datenschutz heißt es, dass Daten ausschließlich im geschützten Bereich gespeichert werden (nicht auf dem Mobiltelefon) und die Kommunikation für die Zahlungsabwicklung verschlüsselt nach den höchsten Sicherheitsstandards erfolge.

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Sasha Lipman und Petra Capin | (c) tech2impact

2020 startete tech2impact in Wien als Mentoring-Programm für Impact-Startups (brutkasten berichtete damals). Das erklärte Ziel der Gründerinnen Sasha Lipman und Jelena Popovic zum Start: „Gründer:innen gezielt dort zu unterstützen, wo sie es am meisten brauchen bzw. spezifische Bedürfnisse haben.“ Dafür gab es ein Netzwerk an Mentor:innen.

Mit der Zeit wurde das Programm weiterentwickelt. Co-Gründerin Popovic ging – für sie kam später Petra Capin. 2022 startete man ein Accelerator-Programm (brutkasten berichtete), 2024 wurde eine umfassende Neuaufstellung kommuniziert. Man gehe „von einem unternehmenszentrierten zu einem personenorientierten Modell über“, hieß es damals. Es folgten weitere Initiativen, darunter die mehrmalige Organisation des Events Insideout Summit im Rahmen der ViennaUp.

„Haben nicht die finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum erreicht“

Doch wie das Führungsduo Lipman und Capin via LinkedIn bekanntgab, wird tech2impact bald geschlossen. Im Herbst setze man noch einen letzten Durchgang des Programms „Edge“ um, im Frühling 2027 werde man dann das Geschäft beenden. „Wir haben mehr Geschäftsmodelle ausprobiert, als wir zählen können, alle mit demselben Ziel: tech2impact zu einem nachhaltigen Business zu machen, das nicht nur von Projekt zu Projekt läuft“, schreiben Lipman und Capin.

Trotz Erfolgen und finanziellen Wachstums, die erreicht worden seien, sei man stark von äußeren Faktoren wie Förderzyklen und Budgets von Partnern abhängig geblieben. „Wir haben nicht die finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum erreicht, die es gebraucht hätte“, so die beiden weiter. Getreu den eigenen Prinzipien stehe letztlich die mentale Gesundheit an erster Stelle. Man werde die Vision aber in anderen Formaten vorantreiben.

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