03.07.2024

Dominic Weiss wird neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien

Dominic Weiss wird mit 1. Jänner 2025 die Leitung der Geschäftsstelle der Wirtschaftsagentur Wien übernehmen. Er folgt in dieser Funktion auf Gerhard Hirczi.
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Dominic Weiss wird neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien | (c) Dominic Weiss

Mit Ende des Jahres wird Wirtschaftsagentur Wien-Geschäftsführer Gerhard Hirczi in den Ruhestand gehen. Erst Ende vergangene Woche gab Hirczi im brutkasten-Talk bekannt, dass demnächst ein Nachfolger präsentiert werden soll. Nun steht die Nachfolge fest: Dominic Weiss wird neuer Leiter der Geschäftsstelle der Wirtschaftsagentur Wien.

Die Bestellung erfolgte nach Abschluss eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens. Auf Vorschlag von Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, der dem Präsidium der Wirtschaftsagentur Wien vorsteht, wurde Weiss am Dienstag einstimmig vom Vorstand der Wirtschaftsagentur Wien bestellt.

„Mit Dominic Weiss wurde ein ausgewiesener Stadtexperte im Bereich Innovation, Smart City und Digitalisierungsstrategien als Leiter der Geschäftsstelle bestellt“, so Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Der Background von Dominic Weiss

Dominic Weiss leitet seit Anfang 2022 die UIV Urban Innovation Vienna GmbH (eine Tochtergesellschaft der Wien Holding), bei der er seit 2013 beschäftigt ist. Davor konnte er bereits erste berufliche Erfahrungen in der Wirtschaftsagentur Wien, unter anderem im Büro Brüssel, sammeln. Er verfügt über ein Studium der Politikwissenschaft, ist 40 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

„Mit viel Nähe zur Praxis, aber auch mit visionären Zielsetzungen werden wir für die Wirtschaft in der Stadt die richtigen Schritte setzen, um Innovation und wirtschaftliches Fortkommen im Großen und Kleinen zu fördern. Das gilt für den Nahversorgungsbetrieb genauso wie für den internationalen High-Tech-Konzern, der in Wien tätig werden will“, so Dominic Weiss.

Die Bilanz von Gerhard Hirczi

Weiss tritt die Nachfolge von Gerhard Hirczi an, der die Leitung der Wirtschaftsagentur Wien kurz nach der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2009 übernommen hat und mit Ende des Jahres in den Ruhestand tritt. Zweiter Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien bleibt Gregor Deix.

Gerhard Hirczi konnte in seiner Amtszeit laut Wirtschaftsagentur Wien die Ansiedelung von internationalen Betrieben in Wien verdreifachen. In Summe wurden seit 2009 über 2.500 Ansiedlungsprojekte in Wien realisiert. Mehr über die Bilanz von Hirczi könnt ihr auch im brutkasten-Talk erfahren.


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© brutkasten

Wer Blockchain hört, denkt oft noch immer an Kryptowährungen, Kursentwicklungen und die Spekulationsexzesse der vergangenen Jahre. Dieses Bild greift jedoch zunehmend zu kurz. Nach zwei Tagen beim Proof of Talk in Paris, einem der relevantesten europäischen Treffen für Web3, digitale Assets und Finanzinnovation, ist mein Eindruck vor allem einer: Die Diskussion hat sich fundamental verändert.

Bemerkenswert war dabei weniger die Technologie selbst als die Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben Gründer:innen und Technologieunternehmen waren Banken, Asset Manager, institutionelle Investoren, Zahlungsdienstleister und Regulatoren präsent. Viele der Gespräche drehten sich nicht mehr um die Frage, ob Blockchain-Technologien künftig eine Rolle spielen werden, sondern darum, wo und wie sie konkret eingesetzt werden können. Die Debatte hat die Nische verlassen und ist in der Mitte des Finanzsystems angekommen.

Genau darin liegt auch die eigentliche Relevanz der Entwicklung. Im Kern geht es längst nicht mehr um Kryptowährungen. Es geht um die Infrastruktur der Finanzwelt von morgen. Diskutiert wurden Themen wie Tokenisierung, Stablecoins, digitale Identitäten, neue Kapitalmarktmodelle und die Frage, wie Finanztransaktionen künftig abgewickelt werden. Viele dieser Entwicklungen stehen noch am Anfang. Dennoch entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich hier grundlegende Bausteine einer neuen Finanzarchitektur herausbilden.

Besonders häufig fiel in Paris das Schlagwort Tokenisierung. Die dahinterstehende Idee ist, reale Vermögenswerte digital abzubilden und damit einfacher handelbar, teilbar und zugänglich zu machen. Befürworter sehen darin die Chance auf effizientere Kapitalmärkte und einen leichteren Zugang zu Investitionen. Ob sich diese Vision in vollem Umfang verwirklichen wird, bleibt abzuwarten. Unübersehbar ist jedoch, dass erhebliche Ressourcen und Aufmerksamkeit in diese Richtung fließen.

Für Europa stellt sich dabei eine weit größere Frage als jene nach einzelnen Technologien oder Geschäftsmodellen, nämlich die Wettbewerbsfähigkeit. In den vergangenen Jahren wurde intensiv darüber diskutiert, wie Europa bei künstlicher Intelligenz, Cloud-Infrastruktur oder Halbleitern eine stärkere Rolle einnehmen kann. Weniger Aufmerksamkeit erhält bislang die Frage, wer die Finanzinfrastruktur des digitalen Zeitalters gestaltet.

Dabei sind die Parallelen offensichtlich. Wer die Standards definiert, die Plattformen betreibt und die Infrastruktur kontrolliert, verfügt über einen erheblichen strategischen Vorteil. Wenn Europa digitale Souveränität ernst meint, sollte diese Debatte daher nicht bei KI oder Cloud-Lösungen enden. Sie muss auch den Finanzsektor umfassen.

Die Voraussetzungen dafür wären grundsätzlich vorhanden. Europa verfügt über starke Universitäten, technologisches Know-how, hohe Sparquoten und etablierte Finanzinstitutionen. Gleichzeitig zeigt sich seit Jahren ein wiederkehrendes Muster: Innovationen entstehen häufig in Europa, werden aber anderswo skaliert. Genau deshalb wird es entscheidend sein, Forschung, Unternehmertum, Kapital und Regulierung stärker zusammenzuführen und die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Proof of Talk hat mir vor allem eines vor Augen geführt: Die Diskussion befindet sich an einem anderen Punkt als noch vor wenigen Jahren. Die Frage lautet nicht mehr, ob Blockchain-Technologien jemals relevant werden könnten. Die Frage lautet zunehmend, welche konkreten Anwendungen sich durchsetzen und welche Regionen von dieser Entwicklung profitieren werden.

Ob Blockchain tatsächlich die Finanzwelt grundlegend verändern wird, kann heute niemand mit Sicherheit beantworten. Sicher ist jedoch, dass Banken, Investoren, Unternehmen und Regulatoren diese Möglichkeit mittlerweile ernsthaft diskutieren. Allein das unterscheidet die aktuelle Situation grundlegend von jener vor einigen Jahren.

Gerade deshalb lohnt es sich, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Nicht, weil jede technologische Vision Realität wird. Sondern weil in solchen Phasen oft die Grundlagen jener Infrastrukturen entstehen, die Wirtschaft und Gesellschaft über Jahrzehnte prägen. Die nächste Finanzinfrastruktur wird möglicherweise genau jetzt gebaut. Die entscheidende Frage für Europa lautet daher nicht, ob sie kommt, sondern welche Rolle wir dabei spielen werden.

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