17.06.2022

Dogecoin: Musk, Space X und Tesla auf 258 Mrd. Dollar verklagt

Elon Musk hatte den Kurs des Krypto-Assets Dogecoin immer wieder mit Tweets gepusht.
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Dogecoin Gründer Billy Markus
Foto: Dustin Mapes/Unsplash

Elon Musk, SpaceX und Tesla wurden am Donnerstag vor einem US-Bundesgericht verklagt, weil Musk den Preis des Dogecoin in einem gezielten „Krypto-Pyramidenspiel“ über Twitter „manipuliert“ haben soll. Der Kläger Keith Johnson hat Dogecoin 2021 gekauft und fordert mindestens 86 Milliarden Dollar Schadenersatz. Er strebt eine Sammelklage im Southern District of New York gegen Musk und seine Unternehmen SpaceX und Tesla an – in Summe geht es dabei um 258 Milliarden Dollar, wie Bloomberg berichtet.

Musk begann 2019 über Dogecoin zu twittern

Die Kryptowährung Dogecoin ist 2013 mit einem Kurs von 0.0002 Dollar gestartet. Im Mai 2021 erreichte der Coin mit rund 0,64 Dollar seinen Höchststand und sank seither auf mittlerweile auf rund 0,057 Dollar. Musk begann 2019 über Dogecoin zu twittern bzw. Tweet zu veröffentlichen, die das Wort DOGE enthielten, woraufhin der Kurs stieg. 2021 folgten immer wieder Hinweise auf eine Unterstützung von Dogecoin durch Musk.

Der Kläger Johnson argumentiert nun, dass Musk den Preis von Dogecoin mit seinen Tweets absichtlich in die Höhe getrieben hat. Dem Krypto-Asset fehle ein „zugrundeliegender Wert“ und Musk habe sie für seinen eigenen „Profit, seine Bekanntheit und sein Vergnügen“ gepusht. Johnson strebt per gerichtlicher Verfügung ein Verbot für Musk an, für Dogecoin zu werben und den Dogecoin-Handel nach Bundes- und New Yorker Recht zu einer Form des Glücksspiels zu erklären.

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Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft
Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft

Während man sich im Individualverkehr in den vergangenen Jahren tendenziell von der Idee verabschiedet hat, bleibt Wasserstoff vor allem für Schwerverkehr, Flugverkehr und Industrie eine zentrale Wette in der Energiewende. Konkret grüner Wasserstoff, der mittels Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Mit einer 140-Megawatt-Anlage im niederösterreichischen Bruck an der Leitha will der heimische Energieriese OMV im Joint Venture mit Masdar aus Abu Dhabi eine der größten Anlagen Europas bauen (brutkasten berichtete zuletzt über eine Förderzusage durch die aws über 123 Mio. Euro).

Direkte Pipeline zur Raffinerie Schwechat

Ab Ende 2027 soll die Anlage bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren und diesen direkt über eine 22 Kilometer lange Pipeline in die OMV-Raffinerie Schwechat liefern. Dort wird dieser dann in der Produktion von Kraftstoffen und chemischen Produkten eingesetzt und soll die direkten Emissionen um zehn Prozent bzw. 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. „Die Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich ermöglicht es uns, den Einsatz nachhaltigerer Energie in unserer Produktion sowie für unsere innovativen Produkte zu erhöhen. Der Bau einer der größten Anlagen für grünen Wasserstoff in Europa ist ein wichtiger Meilenstein bei der Dekarbonisierung unserer industriellen Prozesse“, meint dazu Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von OMV.

EIB-Darlehen: Nehammer betont Bedeutung für Souveränität

Die Kosten für den Bau der Anlage in Bruck an der Leitha sind mit insgesamt 600 Millionen Euro veranschlagt. Nach der genannten Förderung durch die aws holt sich die OMV nun den größten Brocken des notwendigen Budgets – 450 Millionen Euro – in Form eines Darlehens der Europäischen Investitionsbank (EIB). „Die Darlehenszusage der Europäischen Investitionsbank ist ein starkes Signal für das Vertrauen in die Transformationsstrategie von OMV und unsere Fähigkeit, Großprojekte umzusetzen, die zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen“, kommentiert Florey.

Reinhard Florey und Karl Nehammer beim Signing | (c) OMV Aktiengesellschaft

EIB-Vizepräsident und Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer betont in einem Statement die Relevanz für die europäische Souveränität. „Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein des Übergangs zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und sicheren Energiesystem für Europa“, so Nehammer. „Diese Investition legt zudem den Grundstein für die künftige Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen und unterstützt damit die Klima- und Energiesicherheitsziele der EU.“

OMV: „Netto-Null-Emissionen“-Ziel für 2050

Im Rahmen ihrer „Strategie 2030“ strebt die OMV bis Ende des Jahrzehnts eine Wasserstoff-Produktionskapazität von rund 900.000 Tonnen an. Dazu sind bereits kleinere Anlagen an verschiedenen europäischen Standorten in Betrieb. Anlagen für nachhaltigen Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel) und hydriertes Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil) befinden sich in Umsetzung. Bis 2050 hat sich der Konzern das Ziel „Netto-Null-Emissionen“ gesetzt.

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