19.08.2022

Dodge Charger Daytona: Dieses E-Auto ist verdammt laut – mit Absicht

Die US-Automarke Dodge will mit einer nun vorgestellten E-Version des Dodge Charger Dytona das Segment Muscle Car neu definieren.
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Das Dodge Charger Daytona Concept Car | (c) Dodge
Das Dodge Charger Daytona Concept Car | (c) Dodge

Er fährt schneller und er beschleunigt schneller als sein benzinbetriebener Vorgänger, dessen Produktion kommendes Jahr eingestellt werden soll. Was also sollte es noch brauchen, um Fans der US-Marke von einer E-Version des Dodge Charger Daytona zu überzeugen? Klar, den richtigen Sound und nostalgische Gefühle.

Klassisches Muscle Car-Design und 126 Dezibel-Fake-„Auspuff“

Kürzlich stellte Dodge eine solche E-Version als Concept Car vor, das „sehr nahe“ am für 2024 geplanten Serienprodukt sein soll, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber dem US-Magazin TechCrunch sagt. Der elektrische Dodge Charger Daytona steht nicht nur im Design klar in der Tradition der Marke. Er verfügt auch über einen „Auspuff“, der dank Verstärker und eigenem Klangkörper 126 Dezibel ausspuckt. Der meist als Vorteil von E-Autos gesehene Umstand, dass sie weniger Straßenlärm erzeugen, wird hier also bewusst eliminiert (in den meisten Ländern müssen die Fahrzeuge per Gesetz Geräusche erzeugen, um nicht von Fußgänger:innen überhört zu werden). Ob man das Feature abschalten können wird, ist noch unklar.

Das Dodge Charger Daytona Concept Car | (c) Dodge
Das Dodge Charger Daytona Concept Car | (c) Dodge

Ein E-Auto mit „Gangschaltung“ – für die Nostalgie

Und noch ein bei E-Autos eigentlich gänzlich überflüssiges Feature soll bei Kund:innen nostalgische Gefühle auslösen: Der Dodge Charger Daytona tut so, als würde er (wie in den USA üblich mit Automatik) Gänge herauf- und herunterschalten. „Der Charger definiert nicht nur die Richtung, in die Dodge geht. Er wird das gesamte Muscle Car-Segment in Amerika neu definieren“, kommentiert Dodge CEO Tim Kuniskis. Die Strategie für einen Komplettumstieg auf E-Autos steht. Dabei will sich das Unternehmen aber im Design und weiteren Aspekten – wie dem Sound – treu bleiben.

Dodge Charger Daytona: „Das amerikanischte Ding aller Zeiten“

Natürlich trifft das neue Konzept nicht nur auf Gegenliebe. „Das ist das amerikanischte Ding aller Zeiten“, schreibt ein Kommentator. Und: „126 Dezibel sind mehr als genug, um Ohrenschmerzen und sogar Gehörverlust zu verursachen – und das völlig grundlos“. Wie gut das Modell tatsächlich angenommen wird, wird sich zeigen. Noch wurde auch der geplante Verkaufspreis noch nicht genannt.

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Bundesminister Peter Hanke und FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz beim Pressegespräch © Tobias Gärtner

„Wir merken explosionsartige Entwicklungen“, sagte Innovationsminister Peter Hanke heute beim Pressegespräch mit FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz zum österreichischen Weltraumsektor. Die beiden präsentierten eine erste Zwischenbilanz, 5 Monate nach der Erhöhung des österreichischen ESA-Beitrags und kündigten ein neues Investor-Forum für Raumfahrt-Startups an.

Rückfluss statt bloßem Beitrag

Seit dem ESA-Ministerrat in Bremen im November 2025 zahlt Österreich 340 Millionen Euro in die Europäische Weltraumorganisation ein: 80 Millionen oder 30 Prozent mehr als in der Vorperiode. Bereits in den ersten Monaten der Laufzeit 2026–2028 sind 74 Millionen Euro als Aufträge an österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zurückgeflossen, davon „rund 51 bis 52 Millionen direkt an Unternehmen“, so Tausz. Die gesamte ESA-Zeichnung beim Ministerrat 2025 betrug 22,3 Milliarden Euro, das höchste Volumen in der Geschichte der Organisation.

200 Unternehmen mit klarem Wachstumspfad

Rund 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind laut offiziellen Zahlen derzeit im österreichischen Weltraumsektor aktiv und erzielten 2022 Gesamteinnahmen von 209 Millionen Euro. Der europäische Markt für sichere Satellitenkommunikation soll laut EUSPA-Marktbericht 2026 von 200 Millionen Euro (2025) auf 1,2 Milliarden Euro bis 2040 wachsen. Der Sektor ist außerdem als eines von neun Stärkefeldern in der Industriestrategie 2035 verankert.

Privatkapital für Space-Tech

Öffentliche Mittel allein reichen dem Ministerium zufolge nicht aus, um das Wachstumspotenzial des Sektors auszuschöpfen. Deshalb wird am 29. und 30. Oktober 2026 in München ein trilaterales ESA-DACH-Forum ins Leben gerufen, organisiert von FFG, der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR sowie dem Swiss Space Office.

Ziel ist ein kuratiertes Matching zwischen rund 60 ausgewählten Raumfahrt-Unternehmen und rund 120 Investor:innen, um gezielt privates Kapital in den Sektor zu lenken. „Es soll ganz klar sein für die Investoren, die kommen: Hier wird über Weltraum gesprochen“, so Tausz. Das Format soll danach jährlich rotieren.

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