23.01.2020

Distillery Krauss: Fast halbe Million Euro Crowdfunding für heimischen Gin

Das steirische Familienunternehmen "Distillery Krauss" konnte über die heimische Crowdfunding-Plattform Lion Rocket 471.500 Euro einsammeln. Das Kapital soll für den Markteintritt in Amerika und Asien genutzt werden.
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Distillery Krauss
(c) Distillery Krauss

„Essen und Trinken“ machen laut den aktuellen Zahlen von CrowdCircus am heimischen Crowdinvesting-Markt einen Anteil von 8,5 Prozent aus – der brutkaten berichtete.

Ein Investitionsprojekt in diesem Segment das besonders hervorsticht, wurde letztes Jahr von der steirischen Distillery Krauss rund um die Gründer Carmen und Werner Krauss gelauncht.

Mit einer Kampagne, die über die heimische Crowdfunding-Plattform Lion Rocket abgewickelt wurde, konnte das Familienunternehmen 471.500 Euro an Kapital aufstellen. Das Kapital soll der künftigen Expansion von Spirituosen und der Internationalisierung dienen. Insgesamt haben sich 334 Investoren beteiligt.

+++ Crowdinvesting: So entwickelte sich der heimische Markt 2019 +++ 

Zukunftsmärkte Asien und Amerika

Im Fokus der Familie stehen die Zukunftsmärkte „Asien“ und „Amerika“. „Vor allem im asiatischen Raum wird der Spirituosenmarkt in den kommenden Jahren massiv wachsen. Dabei werden Edelbrände und andere hochwertige, individuelle Spirituosen – insbesondere Gin – eine wichtige Rolle spielen“, so Carmen Krauss.

In Asien sind China und Japan die ersten Ziele. In Amerika möchte sich die Familie zunächst in Brasilien und den USA mit exklusiven Craft-Spirituosen etablieren. „Wir sind bereits dabei, den Eintritt in diese Märkte vorzubereiten. Die Verhandlungen mit möglichen Partnern verlaufen sehr vielversprechend“, so Krauss.

Die Gründer Carmen und Werner Krauss | (c) Krauss Distillery

Neue Produktionshalle

Damit die Expansion auch technisch umsetzbar ist, haben Carmen und Werner Krauss bereits in der Vergangenheit ordentlich Kapital in die Hand genommen. Ende 2017 starteten sie mit einem Neubau ihrer Betriebsstätte in St. Martin im steirischen Sulmtal.

Die Nutzfläche beträgt 1400 m². Insgesamt verfügt die Brennerei über vier Brennblasen, wovon zwei für die Produktion von Gin und zwei für den Rest der Produktpalette an Spirituosen vorgesehen sind.

Die Anlage verfügt über eine Produktionskapazität von 750.000 Flaschen Gin pro Jahr und erfüllt somit die nötigen Voraussetzungen für die angestrebte Internationalisierung des Unternehmens.

Distillery Kraus
(c) Distillery Krauss

Marketing & Vertrieb

Die 471.500 Euro von der Crowd sollen vor allem zur Beschaffung von Rohstoffen, weiteren Anlagen, Flaschen und Fässern verwendet werden. Letztere werden zur Herstellung und Lagerung von Whiskey, Rum und Applebrandy benötigt.

Zudem soll auch Geld in Marketing & Vertrieb fließen. In Bezug auf den Bekanntheitsgrad wurden bereits wichtige Milestones erreicht. So wurde das Unternehmen beispielsweise bei den World Spirits Awards in San Francisco prämiert. Mit der Auszeichnung „Gin of the Year“ bei den China Wine & Spirits Awards erzielte die Distillery Krauss unter anderem auch schon einen Erfolg in Asien.


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© Microsoft - Joachim Franz.

Microsoft gab heute bekannt, dass Joachim Franz mit 1. Oktober 2026 die Position des Country Manager Österreich übernehmen wird. Er folgt auf Hermann Erlach, der sich entschieden hat, eine Rolle außerhalb des Unternehmens anzunehmen.

Microsoft: Nutzung von KI vorantreiben

„Österreich ist für Microsoft ein strategisch bedeutender Markt. Joachim verbindet tiefgehende Branchenerfahrung mit einem klaren Kundenfokus und einem starken Verständnis dafür, wie sich Innovation in nachhaltigen Geschäftserfolg übersetzen lässt. Ich freue mich sehr, ihn in dieser Rolle willkommen zu heißen, und darauf, gemeinsam mit ihm und seinem Team die digitale Transformation und die Nutzung von KI in Österreich weiter voranzutreiben. Gleichzeitig möchte ich Hermann für seinen langjährigen Beitrag zu Microsoft danken. In den vergangenen fünf Jahren hat er maßgeblich dazu beigetragen, Digitalisierung und Innovation in Österreich voranzubringen. Er hat eine Organisation aufgebaut, die das Vertrauen von Kundinnen und Kunden sowie Partnern genießt und hervorragend für die Zukunft aufgestellt ist“, sagt Agnes Heftberger, Corporate Vice President & CEO, Microsoft Deutschland & Österreich.

Joachim Franz verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Managementberatung, digitale Transformation und Mobilität. Seit 2022 verantwortete er das Automotive-&-Mobility-Geschäft von Microsoft in Deutschland. Vor seinem Wechsel zu Microsoft hatte er verschiedene Führungspositionen im Volkswagen-Konzern inne und begann seine berufliche Laufbahn als Managementberater bei Accenture.

„Ich freue mich auf die neue Rolle und darauf, Teil des österreichischen Teams zu werden. Österreich bietet hervorragende Voraussetzungen, die Chancen der Künstlichen Intelligenz für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Wachstum zu nutzen. Ich möchte dazu beitragen, dieses Potenzial gemeinsam mit dem Team und unseren Kunden und Partnern in konkrete Ergebnisse für den Standort Österreich zu verwandeln“, kommentiert Franz seine neue Rolle.

„Manche Kapitel schwerer zu schließen“

Erlach selbst nahm per LinkedIn-Post Abschied: „Manche Kapitel sind schwerer zu schließen, weil sie prägen, wer wir sind. Wenn ich zurückblicke, sehe ich prägende Momente aus den vergangenen zehn Jahren und trage sie mit tiefer Dankbarkeit in mir. Doch erst Veränderung öffnet die Tür zu dem, was als Nächstes kommt. Nach vielen anspruchsvollen und wunderbaren Jahren bei Microsoft habe ich mich entschieden, eine neue, internationale Rolle außerhalb des Unternehmens zu übernehmen. Diese Worte zu schreiben, fühlt sich aufregend und schwierig zugleich an. Vor allem bin ich dankbar für das Vertrauen unserer Kunden, Partner und öffentlichen Institutionen – und für die Kolleginnen und Kollegen, die diesen Weg mit mir gegangen sind.“

Und weiter: „Ich freue mich, dass Joachim Franz die Rolle als Country Manager für Microsoft Österreich übernehmen wird. Er bringt umfangreiche Branchenerfahrung, Kundenorientierung und eine Leidenschaft dafür mit, Innovation in Wirkung zu verwandeln. Ich weiß, dass er seine eigene Energie und seine eigene Handschrift in das nächste Kapitel einbringen wird.“

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Distillery Krauss: Fast halbe Million Euro Crowdfunding für heimischen Gin

„Essen und Trinken“ haben laut den aktuellen Zahlen von CrowdCircus am heimischen Crowdinvesting-Markt einen Anteil von 8,5 Prozent. Ein Investitionsprojekt in diesem Segment das besonders hervorsticht, wurde letztes Jahr von der steirischen Distillery Krauss rund um die Gründer Carmen und Werner Krauss gelauncht. Im Fokus der Familie stehen die Zukunftsmärkte in Asien und Amerika. In Asien sind zunächst China und Japan die ersten Ziele, in Amerika möchte sich Krauss zunächst in Brasilien und den USA mit exklusiven Craft-Spirituosen etablieren. Crowdinvesting: EUR 471.500,- für Expansion Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 750.000 Flaschen Gin und der Kapazität, vier Mio. Flaschen Spirituosen abzufüllen, erfüllt das moderne Produktionsgebäude in St. Martin im Sulmtal die Voraussetzungen zur Internationalisierung. Letztere werden zur Herstellung und Lagerung von Whiskey, Rum und Applebrandy benötigt, die künftig zur weiteren Expansion des Unternehmens beitragen werden.

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