20.11.2020

Cybersecurity & Digitales Prozessmanagement: Digitale Eventreihe geht am 25.11. in die 2. Runde

Die brutkasten KMU-Roadshow geht heuer als digitale Eventreihe in die zweite Runde. Am 25. November findet von 14:00 bis 17:00 Uhr das zweite Event zum Thema "Digitales Prozessmanagement & Cybersecurity" statt.
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KMU

Welchen konkreten Mehrwert bietet digitales Prozessmanagement für das eigene Geschäftsmodell? Welche Herausforderungen müssen Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation bewältigen? Welche Rolle spielt dabei Cybersecurity und wie kann ich Cyber-Angriffe verhindern?

Diese und weitere Fragen stehen auf der Agenda des zweiten Events der Brutkasten Eventreihe “KMU – Unternehmerische Zukunft gestalten”, der am 25. November von 14:00 bis 17:00 Uhr vollständig im digitalen Raum stattfinden wird.

+++ Jetzt kostenlos für den ersten Termin der digitalen Eventreihe anmelden +++ 

Die Zielsetzung: Input und Vernetzung 

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat der brutkasten zahlreiche ExpertInnen eingeladen, die im Zuge unterschiedlicher Formate – Keynotes, Panels, Workshops oder Pro- und Contra Talks – Antworten und konkrete Take-Aways liefern werden. 

Neben der Vermittlung von Branchen-Insights steht auch der Austausch unter den Event-Besuchern im Mittelpunkt. TeilnehmerInnen können sich direkt über das Matchmaking hosted by aws connect vernetzen. Mehr Infos zum Ablauf des Matchmaking findet ihr hier. 

Das Programm

Hier ein Überblick auf das Programm des zweiten Termins zu „Digitales Prozessmanagement und Cybersecurity“.

14:00: Welcome & Blitzlicht-Talks von Cisco, Wiener Städtische Versicherung und notare.at.

14:30: Keynote

14:40: Panel-Diskussion |Cybersecurity & Digitales Prozessmanagement

15:25: Pro & Contra Talk | hosted by Senat der Wirtschaft

15:50 | Pause

16:00: Breakout Session

  • Andreas Goldschmidt | Cisco | Schlaflose Nächte für Hacker, nicht für Sie Cisco Cloud Security – Kein Unternehmen ist zu klein für herausragende Security
  • Jasmin Moradzadeh | Austria Wirtschaftsservice (aws) | aws KI-Marktplatz: der neue Marktplatz für Künstliche Intelligenz und seine Bedeutung für Österreichs Unternehmen
  • Nina Ofner | notare.at | Digitale Notarielle Dienstleistungen & der Mehrwert der Beglaubigung.

17:00: Matchmaking | hosted by aws connect

Die Partner der Eventreihe 

Die Eventreihe wird gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice (aws), Cisco Austria, Notar.at und weiteren Netzwerkpartnern umgesetzt.

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Elias und Matthias Bohun von Traivelling bei der Prämierung der besten Geschäftsidee Niederösterreichs 2019
Elias und Matthias Bohun von Traivelling bei der Prämierung der besten Geschäftsidee Niederösterreichs 2019 (c) Daniela Matejschek

Interkontinentale Zugreisen einfach und nachhaltig zu ermöglichen, dafür wurde Traivelling vor gut fünf Jahren gegründet. Ursprünglich war das Unternehmen im B2C-Bereich tätig. Privatpersonen sollten ohne großartige Recherche weite Strecken mit dem Zug zurücklegen können. Zuletzt wollte man sich im B2B-Bereich verstärken, doch nun ist das Unternehmen insolvent. Ein Konkursverfahren am Handelsgericht Wien wurde eröffnet.

„Wir arbeiten in einem knappen Margenbereich“

Zuletzt arbeitete Traivelling daran, eine Softwareschnittstelle im B2B-Bereich anzubieten, über die Tickets weitervermittelt werden sollten. Das Wiener Startup hätte dafür monatliche Fees von B2B-Partnern und eine Provision von Bahnfirmen erhalten. Aus einer Aussendung des Kreditschutzverbands KSV1870 geht hervor, dass Traivelling dadurch Umsätze in einer Größenordnung generieren wollte, die für einen langfristigen Unternehmenserfolg entscheidend sein sollten. Im Endeffekt war laut KSV 1870 eben diese Softwareschnittstelle für die Nutzung durch Unternehmenskunden, also der B2B-Bereich, die Ursache für die Insolvenz.

Die Entwicklung dieser Schnittstelle konnte nämlich bis dato nicht fertiggestellt werden. Auch ein Rettungsversuch durch Verhandlungen mit Investoren scheiterte. „Es waren unüberbrückbare vertragliche Differenzen zwischen den Investoren und uns“, erklärt Geschäftsführer Elias Bohun, der die Namen der Investoren nicht nennen möchte.

„Wir arbeiten in einem knappen Margenbereich. Am Ende ist uns leider das Geld ausgegangen, obwohl wir jeden Tag Buchungen hatten. Wir hätten aber ein Vielfaches gebraucht“, sagt Bohun. Bereits gebuchte Tickets würden ihre Gültigkeit behalten. Das Unternehmen hatte zwei Mitarbeiter.

Die Verbindlichkeiten betragen laut Kreditschutzverband 435.000 Euro, rund 200 Gläubiger seien betroffen. Die Zahl der Gläubiger sei so groß, weil Traivelling sich unter anderem mittels Crowdfunding finanzierte.

Crowdfunding und FFG-Förderung

Das Startup konnte im Jahr 2025 über eine Crowdfunding-Aktion 200.000 Euro einsammeln (brutkasten berichtete). Um diese Summe zu erreichen, habe es laut Geschäftsführer Elias Bohun nur zehn Tage gebraucht. Zusätzlich erhielt das Wiener Startup eine FFG-Basisförderung. Insgesamt konnten man eine Finanzierung in Höhe von rund 600.000 Euro aufstellen.

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