28.06.2017

DigitalDays2017

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(c) Facebook Digital Days

Nach den erfolgreichen DigitalDays2016  finden die DigitalDays2017 heuer von Mittwoch, 20. bis Donnerstag, 21. September 2017 an der Universität Wien statt und finden ihren Abschluss mit einem großen Event im Wiener Rathaus.

Die Anmeldung zu den #didays17 ist bereits online möglich: Digital Days 2017 Tickets

Auch dieses Mal wollen wir in einem zweitägigen Event die Digitalkompetenz am Standort Wien verstärkt sichtbar machen und gemeinsam alle Aktivitäten rund um die DigitalCity.Wien Initiative und ihre PartnerInnen präsentieren. Dieses Jahr wollen wir verstärkt innovative Technologien erlebbar machen und in der „DigitalCity.Wien TechStreet“ präsentieren.

Wir laden Sie ein, sich noch bei uns mit Ihren Ideen und Themen zu melden! Denn nur gemeinsam können wir die DigitalDays2017 optimal vorbereiten und die Digitale Kompetenz am Standort Wien sichtbar machen und das Programm der DigitalDays2017 so vielseitig wie möglich zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Input!

Rückfragen, Informationen zur Veranstaltung bzw. gerne auch Vorschläge und Ideen an birgit.ginzler@tinavienna.at von TINA Vienna, Smart City Wien Agentur und Koordinationsstelle der DigitalCity.Wien Initiative.

 

Hard Facts:

Wann? 20 September um 9:00 – 21 September um 22:00
Wo? Universitätsring 1, 1010 Vienna, Austria

Alle Infos unter: Digital City Wien Days 2017

 

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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