28.09.2020

„Digital Venture Trophy “ sucht beste Startups Oberösterreichs

Den teilnehmenden Startups winken Investments und Preise im Wert von 270.000 Euro.
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Bernhard Lehner von startup300 (l.u.), Thomas Meneder (l.o.) und Christian Matzinger (m.) vom OÖ HightechFonds und Raphael Friedl (r.) von tech2b. (c) FORMDENKER

Der OÖ HightechFonds, startup300 und tech2b haben sich zusammen getan, um die „Digital Venture Trophy“ ins Leben zu rufen. Ein Pitch-Format, bei dem sich Startups mit vergleichsweise wenig Aufwand ein Investment oder Sachpreise (etwa eine Mitgliedschaft im startup300-Club zero21) angeln können. Insgesamt beläuft sich der Wert der Investments und Preise auf rund 270.000 Euro. Als Vorbilder für das Pitch-Format werden in der Presseaussendung TV-Gründershows wie „2 Minuten 2 Millionen“ und „Die Höhle der Löwen“ genannt. Die Venture Trophy wird von der Raiffeisenlandesbank OÖ unterstützt.

Die Motivation hinter der Digital Venture Trophy

„Die Gründerlandschaft in Oberösterreich ist wahnsinnig lebending“, sagt Raphael Friedl, tech2b Geschäftsführer: „Unsere Venture Trophy soll die innovativsten Ideen vor den Vorhang holen und ihnen den Start oder Ausbau ermöglichen.“

Das Event soll gerade jetzt – in einer durch Covid sehr herausfordernden Zeit – ein positives Zeichen für den Gründergeist in Oberösterreich setzen, heißt es weiter in der Presseaussendung. Denn: Krisen seien schon Katalysatoren für großartige Innovationen und Firmengründungen gewesen.

„Wir wollen ein starkes Signal senden und zu Unternehmergeist und Zuversicht auffordern. Jede Krise ist eine Chance, gerade jetzt gibt es viele Möglichkeiten, als Startup sehr erfolgreich sein zu können“, ergänzt Bernhard Lehner, Vorstand der startup300 AG.

So nehmen Startups am Wettbewerb teil

Einreichen können Unternehmerinnen und Unternehmer bis 11. Oktober in zwei Kategorien: Pre-Market ist offen für all jene Startups, die ganz am Anfang stehen, Market-Scale für Gründerinnen und Gründer, die bereits soweit sind, den Markt zu erobern.

Neben den Investments als erstem Preis winken den Bestgereihten auch Beratung und Workshops mit Experten von tech2b und startup300.

Die Jury der Digital Venture Trophy

Bewertet werden die Ideen von Thomas Meneder (Oö HightechFonds), Bernhard Lehner (startup300) und Reinhard Schwendtbauer (Raiffeisenlandesbank OÖ) als lokale Experten aus Oberösterreich. Zudem gehören der Jury auch der ehemalige Finanzminister Hans Jörg Schelling, der Münchner Unternehmer Manfred Tropper sowie die Co-Founderin und CEO des Female Founders Club, Lisa Fassl, an.

Finale Präsentation am 20.10.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 20. Oktober ab 15h in einem On- und Offline-Event in der Tabakfabrik sowie live via Social Media präsentiert. Mitzuverfolgen ist das Event via Youtube-Stream oder via Facebook-Live-Schaltung.

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Sie machte Wien zum beliebten Standort für die EU-Niederlassungen internationaler Krypto-Unternehmen: die EU-Kryptoregulierung MiCAR. Denn die heimische Finanzmarktaufsicht FMA genießt den Ruf, bei der Erteilung der für das Krypto-Geschäft in der EU notwendigen MiCAR-Lizenz hart, aber fair zu sein.

FMA: „MiCAR auch im Enforcement angekommen“

Nach einigen Meldungen rund um die Erteilung solcher Lizenzen – und in einem Fall einer vorübergehenden Sanktionierung – in den vergangenen Monaten, erfolgte nun erstmals die Verhängung einer Strafe wegen eines MiCAR-Verstoßes durch die FMA. „Damit wird sichtbar, dass die MiCAR nicht mehr nur ein Konzessions- und Aufsichtsthema ist, sondern auch im Enforcement angekommen ist“, heißt es von der Behörde in einer Aussendung dazu.

Termin-Fehler und fehlende Telefonnummer und Mail-Adresse

Getroffen hat es ausgerechnet Österreichs Krypto-Regulatorik-Musterschüler Bitpanda. Konkret machte das Wiener Unicorn bei der Veröffentlichung eines Whitepapers im Zuge eines Token-Launchs im vergangenen Jahr einige Termin- bzw. Formfehler, wie aus der Bekanntmachung der FMA hervorgeht: Das Whitepaper hätte laut Regelwerk bis spätestens 20 Werktage vor Veröffentlichung an die FMA übermittelt werden müssen, was nicht passierte; eine Marketingmitteilung zum Whitepaper wurde unerlaubterweise bereits vor dessen Veröffentlichung verbreitet; und in einer weiteren Marketingmitteilung fehlten ein Disclaimer, eine Telefonnummer und eine Mail-Adresse.

„Unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben“

70.000 Euro Strafe wurden letztlich verhängt. Seitens Bitpanda stellt man auf brutkasten-Anfrage klar: „Alle von der FMA aufgezeigten Punkte wurden jeweils unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben. Wir haben uns für eine rasche, einvernehmliche Beendigung des Verfahrens entschieden. Die Veröffentlichung erfolgte nach dem österreichischen MiCA-Vollzugsgesetz. Das Verfahren ist damit abgeschlossen.“

Zudem betont man beim Scaleup: „Kundengelder, die Sicherheit unserer Plattform oder die Integrität des Bitpanda-Ökosystems waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt. Aus den beanstandeten Punkten ist unseren Kundinnen und Kunden kein finanzieller Schaden entstanden.“

Analyse: Musterschüler als erster Bestrafter als falsches Signal

Das genau Bitpanda die erste Strafe auf MiCAR-Basis ausfasst, ist nachvollziehbar und könnte dennoch ein falsches Signal aussenden. Als größter heimischer Player, der in seinen Prozessen eng mit der FMA zusammenarbeitet, überrascht es nicht, dass gelegentlich Formfehler nicht nur passieren sondern auch unmittelbar bemerkt werden. Indessen sind einige große internationale Player weiterhin ohne MiCAR-Lizenz am heimischen Markt aktiv und entziehen sich erfolgreich der Strafverfolgung. Dass der Formfehler durch die FMA verfolgt wird ist korrekt und konsequent; dass ausgerechnet Bitpanda damit zum Exempel wird, wird den großen regulatorischen Themen am Krypto-Markt aber nicht gerecht.

In der Aussendung der FMA äußert man sich zu dieser Thematik indirekt und gewohnt sachlich: „Der Umstand, dass es sich um den ersten veröffentlichten MiCAR-Fall handelt, begründet für sich genommen keine Sonderstellung des betroffenen Unternehmens oder der festgestellten Verstöße.“

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„Digital Venture Trophy “ sucht beste Startups Oberösterreichs

  • Der OÖ HightechFonds, startup300 und tech2b haben sich zusammen getan, um die „Digital Venture Trophy“ ins Leben zu rufen.
  • Ein Pitch-Format, bei dem sich Startups mit vergleichsweise wenig Aufwand ein Investment oder Sachpreise angeln können.
  • Insgesamt beläuft sich der Wert der Investments und Preise auf rund 270.000 Euro.
  • Einreichen können Unternehmerinnen und Unternehmer bis 11. Oktober in zwei Kategorien: Pre-Market ist offen für all jene Startups, die ganz am Anfang stehen, Market-Scale für Gründerinnen und Gründer, die bereits soweit sind, den Markt zu erobern.
  • Neben den Investments als erstem Preis winken den Bestgereihten auch Beratung und Workshops mit Experten von tech2b und startup300.
  • Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 20. Oktober ab 15h in einem On- und Offline-Event in der Tabakfabrik sowie live via Social Media präsentiert.

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  • Insgesamt beläuft sich der Wert der Investments und Preise auf rund 270.000 Euro.
  • Einreichen können Unternehmerinnen und Unternehmer bis 11. Oktober in zwei Kategorien: Pre-Market ist offen für all jene Startups, die ganz am Anfang stehen, Market-Scale für Gründerinnen und Gründer, die bereits soweit sind, den Markt zu erobern.
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