02.06.2023

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

Die spannendsten Lösungen für ein digitaleres Österreich: Unter dem Titel "Digital Austria" findet am 29. und 30. Juli die zweite Ausgabe des 〈coding austria〉 Hackathons statt. Es winken Geldpreise.
/artikel/digital-austria-zweiter-coding-austria-hackathon
Das Organisationsteam des Hackathons 2022 | (c) brutkasten
Das Organisationsteam des Hackathons 2022 | (c) brutkasten
sponsored

„Als ich dort war, hatte ich einen Dauer-Grinser, weil ich die ganze Zeit eine einfach unfassbar coole, positive Energie gespürt habe“ – wenn Wolfgang Zak, Abteilungsleiter Business Projects bei RUBICON IT, über die erste Ausgabe des 〈coding austria〉 Hackathons vergangenes Jahr spricht, kommt er ins Schwärmen. Und damit ist er nicht allein. „Wir sind überzeugte Wiederholungstäter“, sagt Manfred Guttmann, CIO der Österreichischen Notariatskammer. Die zweite Ausgabe ist nämlich bereits für diesen Sommer fixiert: Am 29. und 30. Juli ist es soweit. Die Location ist wieder das Wiener RUBICON-Office. Neben der Notariatskammer und RUBICON ist auch der brutkasten wieder als Co-Veranstalter dabei.

=> Zur offiziellen Page mit Detailinfos und Anmeldung

„Digital Austria“: Thema breiter als im Vorjahr

Nach dem großen Erfolg unter dem Titel „Vernetztes Leben am Land“ im Vorjahr, ist der Themenkreis dieses Jahr mit dem Motto „Digital Austria“ noch breiter gefasst. „Letztes Jahr waren wir letztlich ein bisschen eingeengt. Heuer wollen wir der Digitalisierung im Allgemeinen freien Lauf lassen, damit wir noch mehr von den Ideen profitieren können, die die Hackathon-Teilnehmer mitbringen“, sagt Manfred Guttmann. Ziel seien nicht Einzelinteressen der Veranstalter, sondern die Digitalisierung im Land voranzubringen.

〈coding austria〉 Hackathon: 6 Challenges gemeinsam mit weiteren Partnern

Dazu wurden sechs konkrete Challenges definiert: Mobility, Energy, Social, Public Sector, Sustainable Industry und Knowledge & Education. Für diese Challenges arbeiten Notariatskammer, RUBICON und brutkasten mit weiteren externen Partnern zusammen. Wolfgang Zak gibt ein Beispiel: „In der Social Challenge ist das etwa das Rote Kreuz, das ein konkretes Anliegen in den Hackathon mitbringt“. Und Manfred Guttmann verrät: Noch sei man für weitere Partner in den Themenfeldern offen. „Der Hackathon soll die Teilnehmer nämlich nicht nur mit uns zusammenbringen, sondern wir wollen offen für weitere Lösungsfelder sein, die wir der Digitalisierung zuführen können“, so der Notariatskammer-CIO.

„Nicht nur Technik-Freaks, sondern auch Leute, die einfach Bock darauf haben, etwas zu bewegen“

Offenheit stehe auch im Zentrum, was die Teilnehmer:innen anbelange. Auch dieses Jahr werden rund 100 „Hacker:innen“ erwartet. „Wir hatten letztes Jahr ein wunderbares Teilnehmerfeld. Es war sehr divers in Sachen Alter, Geschlecht, Interessen und Skills. Mich würde es sehr freuen, wenn das auch heuer gelingt“, sagt Guttmann. „Es waren nicht nur Technik-Freaks dabei, sondern auch Leute, die einfach Bock darauf hatten, etwas zu bewegen und Ideen zu entwickeln und sich etwa besser mit Marketing auskennen oder besonders gut pitchen können“, ergänzt Zak.

Impression vom 〈coding austria〉 Hackathon im Vorjahr | (c) brutkasten
Impression vom 〈coding austria〉 Hackathon im Vorjahr | (c) brutkasten

Geldpreise und gut dotierte Spezial-Challenges beim 〈coding austria〉 Hackathon

Zum 〈coding austria〉 Hackathon könne man in einem bereits bestehenden Team kommen, oder auch vor Ort ein neues Team bilden. Was Teilnehmer:innen wirklich unbedingt brauchen, fasst Manfred Guttmann knapp zusammen: „Ausdauer. Innerhalb von 24 Stunden etwas abzuliefern, braucht ein gewisses Maß an Aufopferung und vor allem Freude daran, ein Wochenende dafür zu nutzen.“

Dafür werde man entsprechend belohnt: Neben dem besonderen Erlebnis winken Geldpreise für die Top 3 Teams (1. Platz: 4.000 Euro, 2. Platz: 2.500 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro) und für weitere Spezial-Challenges, etwa eine Diversity-Challenge. „Die sind auch gut dotiert, damit möglichst jeder mit etwas nach Hause geht“, so der Notariatskammer-CIO.

Vorjahres-Sieger-Team sorgte international für Aufsehen

Jedenfalls nehmen alle Teilnehmer:innen wertvolle Erfahrungen und Kontakte mit – „egal ob Hackathon-Veteranen oder Newcomer“, ist Wolfgang Zak überzeugt, „und sie werden durch unseren Koch vor Ort hervorragend mit gutem, gesunden Essen verpflegt“. Ein Beispiel aus dem Vorjahr zeigt, was beim 〈coding austria〉 Hackathon noch alles möglich ist: Das Sieger-Team sorgte mit seinem Google Maps-Plugin Greenify, das den CO2-Fußabdruck von Wegstrecken berechnet, in der internationalen Coder:innen-Community für Aufsehen und wurde im Anschluss von einem Mobility-Konzern zu Gesprächen eingeladen.

=> Zur offiziellen Page mit Detailinfos und Anmeldung

Deine ungelesenen Artikel:
30.10.2026

Silicon Austria Labs entwickelt ein neues E-Auto-Ladegerät mit nur 50 Millimeter Höhe

Das Forschungszentrum Silicon Austria Labs hat gemeinsam mit Industriepartnern ein besonders flaches Ladegerät für Elektroautos entwickelt. Der Prototyp kann nicht nur die Fahrzeugbatterie laden, sondern auch Strom zurück ins Haus oder ins Netz speisen.
/artikel/silicon-austria-labs-entwickelt-ein-neues-e-auto-ladegeraet-mit-nur-50-millimeter-hoehe
30.10.2026

Silicon Austria Labs entwickelt ein neues E-Auto-Ladegerät mit nur 50 Millimeter Höhe

Das Forschungszentrum Silicon Austria Labs hat gemeinsam mit Industriepartnern ein besonders flaches Ladegerät für Elektroautos entwickelt. Der Prototyp kann nicht nur die Fahrzeugbatterie laden, sondern auch Strom zurück ins Haus oder ins Netz speisen.
/artikel/silicon-austria-labs-entwickelt-ein-neues-e-auto-ladegeraet-mit-nur-50-millimeter-hoehe
Christian Mentin, Head of Research Unit System-Level Integration Technologies bei Silicon Austria Labs | (c) Peter Drechsler / SAL

Das österreichische Forschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL) hat nach eigenen Angaben das weltweit dünnste bidirektionale 11-Kilowatt-Bordladegerät für Elektroautos entwickelt. Die sogenannte „Tiny Power Box 2.0“ ist nur fünf Zentimeter hoch und soll Autoherstellern neue Möglichkeiten beim Einbau bieten. Entwickelt wurde der Prototyp von Forschungsteams in Villach und Graz gemeinsam mit den Industriepartnern Infineon, AVL, TDK, Fronius und MetaSystem. Das Forschungsprojekt hatte ein Volumen von 7,2 Millionen Euro.

Laden und Strom zurückspeisen

Jedes Elektroauto verfügt über einen sogenannten On-Board-Charger. Dieser wandelt den Wechselstrom aus der Steckdose oder Wallbox in Gleichstrom um, den die Fahrzeugbatterie speichern kann. Die Tiny Power Box 2.0 übernimmt dabei gleich drei Funktionen: Sie lädt die Batterie mit bis zu elf Kilowatt, kann Strom aus dem Fahrzeug zurück ins Haus oder öffentliche Netz speisen und versorgt über einen integrierten Wandler auch das 12-Volt-Bordnetz. Darüber werden unter anderem Beleuchtung, Steuergeräte und Infotainment betrieben. Dafür ist bislang häufig ein separates Bauteil notwendig.

Durch die bidirektionale Funktion könnte ein geparktes Elektroauto künftig auch als Stromspeicher dienen. Beispielsweise ließe sich tagsüber erzeugter Solarstrom in der Fahrzeugbatterie speichern und bei Bedarf wieder im Haushalt nutzen.

Mehr Leistung auf weniger Raum

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung sei die Wärme gewesen, die beim Umwandeln des Stroms entsteht, heißt es von SAL. Je kompakter das Ladegerät, desto schwieriger wird es, diese abzuführen.

„Bei 50 Millimetern Bauhöhe liegt die eigentliche Herausforderung in der Wärmeentwicklung, die auf sehr kleinem Raum abgeführt werden muss. Wir haben Kühlung, magnetische Komponenten und Isolation deshalb in kombinierten Designprozessen als ein gemeinsames Gesamtsystem simuliert und entwickelt. Nur so lassen sich 11 Kilowatt bidirektional auf engstem Bauraum umsetzen“, erklärt Christian Mentin, Head of Research Unit System-Level Integration Technologies bei Silicon Austria Labs.

Die Entwicklung baut auf einem Vorgängerprojekt aus dem Jahr 2022 auf. Damals hatte SAL bereits ein kompaktes Ladegerät mit sieben Kilowatt Leistung entwickelt. Die neue Generation erreicht elf Kilowatt und kommt dabei mit einer deutlich geringeren Bauhöhe aus.

Forschungsergebnisse für weitere Anwendungen

Nach dreieinhalb Jahren Forschung liegt die Tiny Power Box 2.0 nun als Prototyp vor. Mit fast allen beteiligten Industriepartnern laufen bereits Folgeprojekte. Dabei sollen die entwickelten Technologien auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen, etwa in der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, in industriellen Gleichstromnetzen oder bei der Stromversorgung von Rechenzentren.

Ob und wann die Tiny Power Box 2.0 selbst in Serienfahrzeugen eingesetzt werden könnte, ist derzeit offen. Interesse gibt es laut SAL aber bereits von europäischen und internationalen Autoherstellern.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„Digital Austria“: Über 10.000 Euro Preisgeld beim zweiten 〈coding austria〉 Hackathon