30.04.2020

Diese Acts treten beim „4GAMECHANGERS Roomservice“ auf

4GAMECHANGERS Roomservice bietet ab sofort als Provider-Plattform eine Möglichkeit, Lesungen, Konzerte und Kabarettprogramme zu streamen. Der Ticketverkauf soll Kulturschaffenden in Zeiten von Corona eine Einkommensquelle bieten. Das Programm startet am 8. Mai.
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4GAMECHANGERS Roomservice
Mit dabei u.a. (v.r.n.l.) Florian Scheuba, Adele Neuhauser und Michael Niavarani | (c) scheuber/wikipedia(cc)/niavarani.

Aufgrund der Coronakrise kämpfen derzeit insbesondere Künstler und Kulturschaffende mit der Absage von Events, Veranstaltungen und Konzerten. Eine neue Initiative der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe und Infochefin Corinna Milborn in Kooperation mit der Falco Privatstiftung möchte nun mit „4GAMECHANGERS Roomservice“ Abhilfe schaffen.

+++ 4gamechangers Festival 2020 wird wegen Coronavirus verschoben +++

4GAMECHANGERS Roomservice

Bei 4GAMECHANGERS Roomservice handelt es sich im Prinzip um eine Provider-Plattform, um Lesungen, Konzerte und Kabarettprogramme zu streamen. Über die Plattform können wie in einem Theater oder einer Konzert-Location Tickets gekauft werden. Dadurch soll Kulturschaffenden in Zeiten des Veranstaltungsverbots eine Einkommensquelle geboten werden.

Ausgespielt werden die „Roomservice“-Sessions über die Provider-Plattform 4gamechangers.io im Livestream, wo sie weitere 44 Stunden On Demand zur Verfügung stehen werden.

4GAMECHANGERS Roomservice  versteht sich laut den Initiatoren als österreichische Alternative zu internationalen Social Media Angeboten. Die Plattform geht dabei bewusst über gratis Events auf Social Media hinaus und gibt den Künstlern und Schriftstellern die Möglichkeit, finanziell von ihren Inhalten zu profitieren.

Programm startet am 8. Mai

Die Auftritte aller Art durch Kabarettisten, Comedians, Schauspieler, Autoren und Musik-Acts haben eine durchschnittliche Länge von 50 Minuten. Das Programm startet am 8. Mai.

Als Zugpferd dienen bei „Roomservice“ primär etablierte Acts, die exklusiv für ihr Publikum aus dem Wohnzimmer in das Wohnzimmer streamen. Aber mitmachen können alle. Auch Nachwuchs-Künstler sollen so die Möglichkeit haben, von ihren Auftritten zu profitieren.

Start-Programm von „4GAMECHANGERS Roomservice“:

8. Mai
18:00 Uhr: „Karlin spielt eigenes Zeug“ – Alexander Karlin (70 MINUTEN // MUSIK)
20:00 Uhr: „WERISTdICHTER?“ – Alexandru Cosarca & Sarah Hauber (50 MINUTEN // THEATER)


9. Mai
19:00 Uhr: „Full Defizit“ – Harald Pomper (90 MINUTEN // KABARETT)
21:00 Uhr: „Marlyn & Stern“ – Lisa Stern & Co. (90 MINUTEN // MUSIK)


10. Mai
18:00 Uhr: „Tödlicher Crash im selbstfahrenden Auto“ – Barbara Wimmer (46 MINUTEN // LESUNG)
19:00 Uhr: „Nadiv Molcho“ – Nadiv Molcho (45 MINUTEN // KABARETT)
20:00 Uhr: „All4Austria – A Wiedasehn“ – Piotre Lueger & Co. (45 MINUTEN // MUSIK)


12. Mai
19:00 Uhr: „Sibylle Kefer Solo“ – Sibylle Kefer (60 MINUTEN // MUSIK)


13. Mai
19:00 Uhr: „argeWorte – Wortskulpturen von Mona May“ – Mona May, Peta Klotzberg & Peter Lang“ (60 MINUTEN // KABARETT)
20:00: „Singer-Songwriter-Soirée“ – Amelie Tobien (45 MINUTEN // MUSIK)


14. Mai
19:00 Uhr: „Eva D’s Wohnzimmer“ – Eva Daymanovi (50 MINUTEN // MUSIK; KABARETT ETC:)
20:30 Uhr: „WEANARISCH G’REDT, G’SUNGEN UND G’SPIELT“ – Tini Kainrath & Wolfgang „Fifi“ Pissecker & Co. (60 MINUTEN // KABARETT & MUSIK)


Weitere Künstler beim Roomservice, Daten tba:

  • Michael Niavarani & Florian Scheuba
  • Nadja Maleh
  • Gernot Haas
  • Adele Neuhauser & William Mang
  • Adele Neuhauser, Christian Dolezal, Susanne Hehenberger & Peter Wesenauer
  • Julya Rabinowich
  • Daniela Flickentanz
  • Joesi Prokopetz
  • Please Madame
  • „Hauptsache Koscher“ mit Shlomit Butbul, Tania Golden, Eduard Wildner und Wolfgang Schmidt
  • Violetta Parisini
  • uvm.

Unter folgender Adresse können sich Künstler, Musiker, Kabarettisten & Autoren aktiv melden, wenn sie bei „Roomservice“ dabei sein wollen 4gamechangers@prosiebensat1puls4.com


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Bereits seit der Veröffentlichung des Ministerialentwurfs zu einer neuen Paketsteuer im Mai trifft diese in der öffentlichen Diskussion auf Kritik. Vorgesehen ist eine Abgabe von zwei Euro pro zugestelltem Paket, die ab dem 1. Oktober 2026 von großen Online-Handelsplattformen mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro eingehoben werden soll. Nachdem das vorparlamentarische Begutachtungsverfahren zum Gesetzesentwurf am 26. Mai 2026 offiziell geendet hat, geht die Vorlage im nächsten Schritt in die Debatte und finale Abstimmung im Nationalrat.

Mit den prognostizierten Einnahmen von jährlich rund 280 Millionen Euro will die Bundesregierung die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel teilweise gegenfinanzieren. Zudem wolle man den lokalen stationären Handel gegenüber den internationalen E-Commerce-Riesen stärken, so die Argumentation. Und auch der Umweltschutzaspekt wird seitens der Regierung ins Treffen geführt. Diese Begründung lassen viele Kritiker:innen aber nicht gelten.

Dobrocka: „wird nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben“

Auch unter Gründer:innen heimischer Startups und Scaleups im Logistik-Bereich, die für brutkasten erreichbar waren, herrscht breite Ablehnung gegenüber der Paketabgabe. Dabei ist es nicht die Zielsetzung, die kritisiert wird. „Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert über Maßnahmen zu diskutieren, die den österreichischen Markt vor einer Flut an ausländischen Sendungen schützen und österreichische Unternehmer stärken. Aber diese Maßnahme tut das nicht“, meint etwa Petra Dobrocka, Co-Founderin und CCO des Wiener Logistik-Scaleups byrd. „Selbst wenn ein heimischer Händler die Ware in Österreich verpackt und mit der österreichischen Post an einen österreichischen Kunden schickt: Sobald der Verkauf über einen Marktplatz wie Amazon läuft, greift die Steuer.“ Die Maßnahme werde letztlich „nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben.“

Braith: „Emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen“

Ähnlich argumentiert auch Storebox-Co-Founder und CEO Johannes Braith. Er führt zusätzlich eine ökologische Perspektive ins Treffen. „Wir brauchen aus meiner Sicht weniger Symbolpolitik und mehr intelligente Steuerung. Wenn Politik Lenkungswirkung ernst meint, dann sollte sie emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen und nicht pauschal jede Form des Versandhandels verteuern“, so der Gründer. Das Gesetz unterscheide nämlich zu wenig zwischen emissionsintensiven und emissionsarmen Zustellmodellen. Klassische Haustürzustellung sei ineffizient und verursache Retourenverkehr und Parkdruck, meint Braith und führt Click-&-Collect-Modelle mit gebündelter Anlieferung ins Treffen, wie sie auch sein Unternehmen umsetzt.

Weiß: EU-Regelung statt „Alleingang“

Georg Weiß, Co-Founder und CEO des Wiener Logistik-Scaleups Quivo, würde in dem Zusammenhang lieber eine europäische Lösung sehen. „Auf EU-Ebene gibt es ja auch Vorschläge, etwa Zölle für Kleinpakete unter 150 Euro einzuführen, um den europäischen Markt vor Billigprodukten zu schützen. Das halte ich für die sinnvollere Maßnahme, als aus Österreich heraus einen Alleingang zu machen und eine Zwei-Euro-Paketgebühr einzuführen“, so der Gründer gegenüber brutkasten.

AustrianStartups: Nachteile für Startups und Scaleups befürchtet

Kritik an der Paketsteuer kommt auch von AustrianStartups. „Wer Österreich als Innovationsstandort stärken will, kann nicht gleichzeitig die Vertriebskanäle innovativer Unternehmen im E-Commerce belasten. In der aktuellen Form würde der Entwurf vor allem Startups, Scaleups und KMUs treffen, die über Plattformen verkaufen oder aus Österreich versenden“, meint man dort. Auch befürchtet man potenzielle Probleme für Scaleups in der Branche, weil ein gleitender Übergang bei der Umsatzschwelle fehle: „Für Scaleups, die gerade die 100-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, bedeutet das einen abrupten Kostenschock in genau der Phase, in der sie skalieren wollen.“

Kaminski: „Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll“

Zudem hebt AustrianStartups eine besondere Problematik im Secondhand- und Refurbishment-Bereich hervor und zitiert dazu refurbed-Co-Founder Kilian Kaminski: „Bei einem refurbishten iPhone beispielsweise ist der Produktpreis zwar relativ hoch, aber die Marge für Refurbisher ist sehr gering. So eine Abgabe kann nicht einfach weitergegeben werden. Das Resultat: Preise im Reuse-Bereich steigen, neue Billigwaren nicht. Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll. Falls die Abgabe kommt, braucht es zwingend eine Ausnahmeregelung für Secondhand und Refurbished.“

AustrianStartups forderte daher bereits im Mai „eine Rücknahme des Entwurfs in seiner aktuellen Form“. Sollte dies nicht passieren jedenfalls aber eine „Prüfung eines EU-weiten Rahmens statt eines österreichischen Alleingangs“ und eine Ausnahmeregelung für Secondhand, Refurbished und Reuse.

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AI Summaries

Diese Acts treten beim „4GAMECHANGERS Roomservice“ auf

  • 4GAMECHANGERS.io bietet ab sofort als Provider-Plattform eine Möglichkeit, Lesungen, Konzerte und Kabarettprogramme zu streamen und dafür Tickets zu verkaufen wie in einem Theater – und damit eine Einkommensquelle für Kulturschaffende in Zeiten des Veranstaltungsverbots.
  • Das Programm startet am 8. Mai.

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  • Das Programm startet am 8. Mai.

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Diese Acts treten beim „4GAMECHANGERS Roomservice“ auf

  • 4GAMECHANGERS.io bietet ab sofort als Provider-Plattform eine Möglichkeit, Lesungen, Konzerte und Kabarettprogramme zu streamen und dafür Tickets zu verkaufen wie in einem Theater – und damit eine Einkommensquelle für Kulturschaffende in Zeiten des Veranstaltungsverbots.
  • Das Programm startet am 8. Mai.

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