20.08.2015

Diese 7 Bücher empfiehlt Bill Gates zum Lesen im Sommer

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© Bill Gates Notes: Der Microsoft-Gründer Bill Gates ist der reichste Mann der Welt.

Der Sommer ist in vollem Gange und das warme Wetter lädt richtig dazu ein, die Mittagspause oder den Feierabend im Freien zu verbringen. Viele Menschen haben den Juli genutzt, um auf Urlaub zu fahren, einige haben sich ihren Urlaub für den August aufgespart, andere entschließen sich vielleicht noch spontan dazu, die Koffer zu packen und ans Meer oder in die Berge zu fahren. Keinesfalls in der (Reise-)Tasche fehlen, dürfen diese sieben Bücher – zumindest wenn es nach Bill Gates geht. Und der ist immerhin der reichste Mann der Welt.

In seinem persönlichen Blog postete der Microsoft-Gründer kürzlich eine Liste von Büchern, die man seiner Meinung nach lesen sollte. Er nennt die Aufzählung „Strandlektüre (und mehr)“

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Bill Gates schreibt: „Letztes Jahr hatte ich nur ein richtiges Strandbuch auf meiner Sommer-Leseliste. Dieses Jahr habe ich versucht ein paar mehr auszuwählen, die ein wenig leichter zu lesen sind. Jedes dieser Bücher macht mich nachdenklich oder lässt mich lachen oder – in manchen Fällen – beides“ Bereits im Winter hat Gates eine Bücherliste gepostet.

„Jeden Sommer versuche ich, ein bisschen über mein normales Pensum hinaus zu lesen“, meint Gates. Die Autorin des ersten Buches lobt Gates wie folgt: „Ich wünschte, ich könnte so toll schreiben wie sie es tut!“, dieses Kompliment würden wahrscheinlich viele Autoren gerne aus Bill Gates Mund hören.

Die komplette Liste unter dem Videolink:

Hier noch einmal aufgelistet:

Nummer eins: On Immunity – Eula Biss: In diesem Buch geht es um die Sorgen junger Mütter. Die Themen Impfung, Infektionen, Essen und Pharmakonzerne werden unter anderem beleuchtet.

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Nummer zwei: „Should we eat meat?“ – Vaclav Smil: Der Autor geht ua. der Frage nach, wieso wir Fleisch essen und welche Auswirkungen dies auf die Umwelt hat.

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Nummer drei: „How to Lie with Statistics“ – Darrell Huff: Die Wahrheit über Zahlen, Statistiken und andere sogenannten Tatsachen.

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Nummer vier: „What if?“ – Randall Munroe: Entstand aus seinem gleichnamigen Blog. Er stellt und beantwortet darin (hypothetische) Fragen, die man sich wahrscheinlich nicht gestellt hätte.

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Nummer fünf: „XKCD – Randall Munroe“ – Comic-Sammlung aus dem Blog des Autors. Gates: „Es ist jener Humor, den nicht jeder mag, aber den ich liebe!“

Nummer sechs: „Hyperbel and a Half“ – Allie Brosh: Humorvolle Alltagssituationen, Fettnäpfchen, in die jeder einmal trifft sehr witzig und im Blogstil erzählt.

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Nummer sieben: „The Magic of Reality“ – Richard Dawkins: Mythen der Menschheit wissenschaftlich erklärt. Ein Buch für Groß und Klein.

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Quelle: Bill Gates Blog, Alle Foto Credits: © Bill Gates Video YouTube 

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Die Stadtwerke Klagenfurt versorgen die Region unter anderem mit Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und verantworten den öffentlichen Personennahverkehr. © Stadtwerke Klagenfurt

Ob E-Mails, vertrauliche Kunden-Dokumente oder interne Richtlinien: Viele österreichische Unternehmen haben verstanden, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz unausweichlich wird, stehen allerdings vor der Herausforderung, KI sicher in die eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Bei den Stadtwerken Klagenfurt entschied man sich bewusst gegen Standard-Lizenzen externer US-Hyperscaler und entwickelte stattdessen eine maßgeschneiderte Inhouse-Lösung: den „Stadtwerke GPT“, auch liebevoll „Susi-Sorglos“ genannt.

Die Vision: Ein DSGVO-konformer „Büro-Buddy“

Das Hauptziel war von Beginn an klar definiert: eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter:innen Bedenken bezüglich des Datenschutzes komplett ausräumen können. „Wir wollten unseren Mitarbeitern einen souveränen, DSGVO-konformen Chatbot anbieten, den sie komplett bedenkenlos nutzen können, wo sie personenbezogene Daten von Kunden reinkopieren und vertrauliche Dokumente hochladen können“, erklärt Peter Weratschnig, IT-Bereichsleiter der Stadtwerke Klagenfurt.

Neben der Chatbot-Funktion dient die KI als intelligenter „Büro-Buddy“. Über ein Retrieval-Augmented-Generation-System (RAG) wurden ca. 2.000 Seiten an internen Dokumenten, von Konzernrichtlinien bis hin zu IT-Anleitungen, eingebunden, um Fragen zu regulatorischen Vorgaben oder Systembedienungen direkt zu beantworten.

Der Gamechanger: Die Austria Wirtschaftsservice (aws)-Förderung

Das Projekt hat man nicht alleine umgesetzt, sondern entstand durch den Kontakt mit dem Wiener KI-Startup BReact, das 2022 von Raphael Fakhir und Nemanja Klincov gegründet wurde. Der entscheidende Impuls für die Realisierung lag in der Förderlandschaft. Denn das finanzielle Gesamtinvestment bewegte sich im fast sechsstelligen Bereich, erklärte Weratschnig im Interview.

Hier kam die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) als entscheidender Beschleuniger ins Spiel. „Ohne diese Förderung hätten wir es nicht gemacht“, betont Weratschnig rückblickend. Die Förderung reduzierte das finanzielle Risiko für die Stadtwerke entscheidend und machte den Weg frei für die gemeinsame Entwicklung mit dem Startup.

Das Förderungsprogramm aws IÖB-Toolbox richtet sich an öffentliche Beschaffer und hat den Zweck, die Planung und Umsetzung von IÖB-Challenges als innovativem Instrument der Markterkundung, juristische und/oder technische Expertise für die Erstellung von Unterlagen für eine geplante Ausschreibung (Modul Prepare), sowie die Durchführung von innovativen Beschaffungen (Modul Transfer) zu ermöglichen. Damit sollen Anreize für eine verstärkte Innovationsnachfrage durch den öffentlichen Sektor gesetzt werden, insbesondere für Vorhaben mit positiven Beiträgen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Europäische KI-Architektur On-Premise

Auch technisch setzten die Partner auf digitale Souveränität: Als Sprachmodell dient ein Modell des französischen KI-Unternehmens Mistral, das Mitte des Jahres auch das Linzer Startup EmmiAI kaufte. Die Datenhaltung erfolgt laut Weratschnig ausschließlich On-Premise in eigenen IT-Systemen. Lediglich die reine GPU-Rechenleistung wird bei einem italienischen Anbieter angemietet. „Sobald das Modell nachdenkt, tut es das in dieser Infrastruktur ohne persistente Datenspeicherung. Danach sind keine Datenspuren außerhalb unseres IT-Systems zu finden“, erklärt der IT-Bereichsleiter. Das Resultat ist der angestrebte „Susi Sorglos“-Bot für den internen Arbeitsalltag.

Große Begehrlichkeiten & wertvolle Erkenntnisse

Nach der schrittweisen Bereitstellung als internes Web-Service stieß das Tool auf enormes Interesse in den Fachbereichen. Neben Fachfragen zu Richtlinien entstehen bereits Ideen für eigene Teil-Wissensdatenbanken oder interaktive Schulungsassistenten.

Gleichzeitig liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse für künftige KI-Initiativen. „Der Benefit aus unseren Lessons Learned ist fast ebenso hoch einzustufen wie das Tool an sich“, fasst Weratschnig zusammen. Seine zentralen Ratschläge an andere Unternehmen: Von Beginn an die eigene IT-Architektur und Lieferkette der Dienstleister genau prüfen sowie die Qualität der zugrundeliegenden Analog-Dokumente gründlich analysieren.


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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