Der Mobilfunkanbieter A1 wird am Samstag, den 25. Jänner, offiziell sein 5G-Netz starten. Der Verkaufsstart von 5G-Smartphones und den Tarifen soll hingegen erst am kommenden Montag, den 27. Jänner, erfolgen. Die Details dazu wurden gestern im Bundeskanzleramt unter Beisein der Bundesregierung präsentiert – der brutkasten berichtete.
Am Rande der Pressekonferenz zum 5G-Netzausbau von A1 wurden unter anderem auch die ersten 5G-fähigen Smartphones ausgestellt, die ab Montag über A1 vertrieben werden sollen. Zu den Tarifen ist bis dato noch nichts bekannt. Hier ein Überblick:
Samsung Galaxy Fold 5G
Unter den Smartphones befindet sich das Samsung Galaxy Fold 5G. Das Smartphone verfügt über ein faltbares 7,3-Zoll-Display. Laut Samsung soll das Smartphone 200.000 Faltvorgänge aushalten. Anfang Mai 2019 wollte Samsung das Endgerät auf den Markt bringen. Daraus wurde schlussendlich September 2019, da erste Testgeräte für Techmedien nach wenigen Tagen Displaydefekte aufwiesen. Nach der Überarbeitung konnte Samsung die Probleme aber in den Griff bekommen. Das Samsung Galaxy Fold 5G verfügt über insgesamt sechs Kameras und einen Akku mit einer Kapazität von 4.235 mAh.
Das Galaxy S10 5G verfügt über ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display. Zudem sind sechs Kameras verbaut. Bei einer von ihnen handelt es sich um eine 16 MP Ultra-Weitwinkelkamera mit einem 123 Grad Sichtbereich. Eine 3D-Tiefenkamera kann darüber hinaus die Tiefe und Distanz messen, damit auch Videos mit einem Live-Fokus aufgenommen werden können. Sie erkennt die Entfernung zwischen dem Objektiv und Motiv in Echtzeit und sorgt somit auch bei Videos für die passenden Bokeh-Effekte.
(c) Samsung
Samsung Galaxy Note 10+ 5G
Als drittes Endgerät von Samsung soll ab Montag auch das Galaxy Note 10+ über A1 erhältlich sein. Das Smartphone verfügt nicht nur über den 5G-Mobilfunkstandard, sondern auch über einen leistungsstarken 7 nm-Prozessor. Nutzern steht ein interner Speicher von bis zu 512 GB zur Verfügung, der sich mit einer microSD-Karte, um bis zu 1 TB zusätzlich erweitern lässt. Besonderes Feature des Smartphones: Mit dem sogenannten S Pen lassen sich handschriftliche Notizen in einen Text verwandeln.
(c) Samsung
ZTE Axon 10pro 5G
Neben den drei Samsung-Modellen soll mit dem ZTE Axon 10 Pro zudem ein Smartphone eines chinesischen Herstellers angeboten werden. Die Hauptkamera an der Rückseite löst mit 48,0 Megapixel auf, die Frontkamera hingegen mit 20,7 Megapixel. Der Speicherplatz verfügt über eine Kapazität von 256 GB und kann mit microSD-Karte sogar noch auf bis zu zwei Terabyte ausgeweitet werden.
(c) ZTE
ZTE Cube
Neben dem ZTE Axon 10 Pro soll zusätzlich auch ein ZTE Web-Cube ins Programm aufgenommen werden. Nähere Details dazu sind bis dato noch nicht bekannt.
VERBUND X Venture Day 2026: über die Grenzen hinaus
Der diesjährige VERBUND X Venture Day mit mehr als 200 Gästen aus 15 Ländern und über 130 verschiedenen Organisationen stand einmal mehr im Zeichen der Zusammenarbeit - und das (auch) beim großen Thema europäische Souveränität.
VERBUND X Venture Day 2026: über die Grenzen hinaus
Der diesjährige VERBUND X Venture Day mit mehr als 200 Gästen aus 15 Ländern und über 130 verschiedenen Organisationen stand einmal mehr im Zeichen der Zusammenarbeit - und das (auch) beim großen Thema europäische Souveränität.
Impression vom VERBUND Venture Day 2026 | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
„Von der Innovation zur Skalierung und von der Skalierung zu einem stärkeren Europa“ mit diesem einen Satz könne man das große Ziel für den europäischen Energiesektor zusammenfassen, sagt VERBUND-X-Geschäftsführer Franz Zöchbauer in seinen einführenden Worten zum VERBUND Venture Day 2026, der erstmals beim neuen Energy-Launchpad-Partner WU Wien stattfand. „Wir haben die Lösungen, aber es dauert zu lange, bis sie am Markt sind. Wir müssen skalieren, aber kein Player kann das alleine. Es braucht ein Ökosystem und hier zählen die Menschen“, so Zöchbauer.
Franz Zöchbauer | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Die Zusammenarbeit im Ökosystem als Motto beim VERBUND Venture Day ist nicht neu, der Diskurs, in den das Motto dieses Jahr eingebettet ist, durchaus: Auch hier dominiert das große Thema europäische Souveränität. Der Titel des diesjährigen Events lautet „Scaling Beyond Borders“.
10,25 Billionen Euro für die Energiewende
Zöchbauer drückt die Ambition hinter der eingeforderten Skalierung in Zahlen aus: Es brauche Schätzungen zufolge 10,25 Billionen Euro, um das Energiesystem Europas bis 2040 zu transformieren. „Das ist 70 mal das Volumen des Marshallplans oder das Volumen von 25 Jahren globale VC-Investments“, so der VERBUND-X-Geschäftsführer. Es handle sich also um eine epochale Investment-Chance. Doch er erinnert: „Zahlen ändern die Welt nicht. Menschen tun es.“
Achim Kaspar | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Dabei sei die Energiewende keineswegs nur ein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit, betont VERBUND-COO Achim Kaspar in einer Panel-Diskussion unter dem Titel „Owning the Future“: „Wir sind an einem Wendepunkt. Man liest jeden Tag von Problemen beim Transport fossiler Energieträger. Wir müssen auf erneuerbare umsteigen.“ Für VERBUND sei dabei schon lange klar: „Wir wollen nicht das nächste Kodak werden.“
„Es laufen mehrere Energiewenden parallel“
Diese europäische Sicht auf die Energiewende setzt Angela Wilkinson, CEO des World Energy Council, im Panel und bei ihrer Keynote in die globale Perspektive: „Es laufen mehrere Energiewenden parallel. In Europa geht es um den hundertprozentigen Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Im nahen Osten etwa geht es um Technologien, um den CO2-Ausstoß auch mit fossilen Energieträgern auf Null zu bringen.“
Angela Wilkinson | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Bei der Souveränität gehe es letztlich um die Möglichkeit, sich seine Abhängigkeiten auszusuchen, „nicht um teuren Isolationismus“, meint Wilkinson. Was ihr insgesamt fehle, sei eine kollektive Vision für eine bessere Zukunft. „Wir haben klare Ziele bei der CO2-Reduktion, aber keine gemeinsame positive Perspektive. Wir haben die Energiewende zwar an die Wall Street gebracht, aber nicht auf die Hauptstraße, wo die Menschen sind.“
Konsequenter Fokus auf die Kund:innen
Darum, wie die Transformation direkt zu den Menschen gebracht werden kann, ging es in einem Talk von VERBUND-CEO Michael Strugl und Greg Jackson, Gründer von Octopus Energy. Strugl sieht das britischen Unternehmen dabei als Vorbild: „Octopus ist ein echter Champion, wenn es um Kundenservice geht.“ Als er Jackson zum ersten Mal nach dessen Geschäftsmodell gefragt habe, sei die Antwort denkbar simpel gewesen: „Ich will den Kunden weniger verrechnen.“ Dieser konsequente Fokus auf die Kund:innen sei der Schlüssel, sagt Strugl.
Michael Strugl | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Viele Energieunternehmen würden Kund:innen bisher nur als reine Abnehmer verstehen, meint Jackson. Octopus setze stattdessen auf radikale Vereinfachung und digitale Flexibilität: „Statt schwer lesbarer, regulierter PDFs nutzen wir einfache E-Mails, auf die man direkt antworten kann.“ Diese Kundennähe gepaart mit intelligenter Steuerung – etwa beim Laden von Elektrofahrzeugen – sei der Treiber für das rasante Wachstum des Unternehmens. Für Strugl ist das eine klare Orientierung für die gesamte Branche: „Innovatoren und Disruptoren helfen uns dabei, das gesamte System in ein erneuerbares, dezentrales und digitalisiertes Energiesystem zu verwandeln.“
Tragende Rolle für Gründer:innen – Unis entscheidend
Es sind also nicht nur Politiker:innen und Verantwortliche in Energiekonzernen, sondern auch Gründer:innen, die bei der Energiewende eine tragende Rollen spielen. Hier wiederum sind die Universitäten entscheidende Akteure, wie Franz Zöchbauer am Panel gemeinsam mit WU-Wien-Rektor Rupert Sausgruber und TU-Wien-Rektor Jens Schneider erläutert. „Es gibt im Energiesektor so viel Potenzial, aber man braucht nicht nur viel Geld sondern auch die Ideen“, bringt es Schneider auf den Punkt.
Jens Schneider (l.) und Rubert Sausgruber (r.) | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
„Starke Gründer:innen, aber viele Hindernisse am Weg“
Dass natürlich auch die Politik ihren Beitrag leisten muss, um die Skalierung über die Grenzen hinaus zu ermöglichen, erörtert Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner in ihrer Keynote. Man müsse die Herausforderung angehen, Startups in Europa zu halten. „Wir haben starke Gründer:innen, aber viele Hindernisse am Weg“, sagt Zehetner und spricht nicht nur das bekannte Thema Wachstumskapital, sondern unter anderem auch die Ausgründungsbedingungen für universitäre Spinoffs an.
Elisabeth Zehetner | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Als konkrete Maßnahmen – teils auf europäischer, teils auf nationaler Ebene – nennt die Staatssekretärin etwa den European Scaleup Fund und den heimischen Dachfonds und die Notwendigkeiten, die europäische Kapitalmarktunion zu stärken und die Mitarbeiter:innenbeteiligung auch durch steuerliche Anreize weiter zu verbessern. Denn letztlich sei das Ziel – ganz getreu dem Motto des Venture Days – klar: „Erfinde dein Produkt hier, bau dein Unternehmen hier und skaliere hier, aber verkaufe dein Produkt in die ganze Welt.“
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Diese 5G-Smartphones bietet A1 ab nächsten Montag an
Der Mobilfunkanbieter A1 wird am Samstag, den 25. Jänner 2020, offiziell sein 5G-Netz starten. Der Verkauf der neuen Geräte und Tarife soll hingegen erst am kommenden Montag, den 27. Jänner starten. Die Details dazu wurden gestern im Bundeskanzleramt unter Beisein der Bundesregierung und Bundeskanzler Sebastian Kurz präsentiert
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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
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Der Mobilfunkanbieter A1 wird am Samstag, den 25. Jänner 2020, offiziell sein 5G-Netz starten. Der Verkauf der neuen Geräte und Tarife soll hingegen erst am kommenden Montag, den 27. Jänner starten. Die Details dazu wurden gestern im Bundeskanzleramt unter Beisein der Bundesregierung und Bundeskanzler Sebastian Kurz präsentiert
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Der Mobilfunkanbieter A1 wird am Samstag, den 25. Jänner 2020, offiziell sein 5G-Netz starten. Der Verkauf der neuen Geräte und Tarife soll hingegen erst am kommenden Montag, den 27. Jänner starten. Die Details dazu wurden gestern im Bundeskanzleramt unter Beisein der Bundesregierung und Bundeskanzler Sebastian Kurz präsentiert
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
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