22.02.2023

Die Umdasch Group baute ein Haus im Metaverse

Mit der Umdasch Group landet das nächste heimische Unternehmen im Metaverse.
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Umdasch, Metaverse, Decentraland
(c) Decentraland/ Umdasch Group - Die Umdasch Group ist nun auf Decentraland.

Vielen ist es bereits bekannt: Das Metaverse ist ein virtueller, dreidimensionaler Raum, in dem sich User:innen in Form von Avataren bewegen können. Virtuelle Gegenstände können verwendet und beeinflusst werden wie z.B. Kleidung tragen oder Häuser bauen. Die virtuelle Welt birgt großes Potential und bereits große Unternehmen sind dort vertreten. So nun auch die Umdasch Group.

Umdasch Group erkennt Potential

Studien zufolge erreicht das Metaverse im Jahr 2030 ein globales Umsatzpotential von mehreren Billionen Dollar, wobei der Handel eine der größten Einnahmequellen darstellen wird.

„Das Metaverse als das Internet in 3D ist der nächste logische Schritt. Noch ist nicht klar, welche Geschäftslogiken sich etablieren werden. Aber in einem sind sich Expert:innen einig, dass es kommen wird“, betont die Projektleiterin Maria Tagwerker-Sturm das Potential.

Möglichkeiten im Metaverse: Plattform oder eigene VR Website

Die Umdasch Group sieht den virtuellen Schauplatz als Möglichkeit für User:innen aktiv mit Marken zu interagieren. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten bereit: Erstellt werden die virtuellen Welten entweder als virtuelle Kopien von bestehenden Räumen durch „Reality Capturing“ mit 360°-Fotos und -Scans, oder durch die Modellierung von 3D-Räumen. Dort ist es möglich, sie mit Informationen und Interaktionsmöglichkeiten zu bereichern.

Veröffentlicht wird entweder auf einer Metaverse-Plattform wie beispielsweise Decentraland, Roblox oder Sandbox, oder als eigene Website, die via Link im Browser abgerufen werden kann.

In divisionsübergreifenden Teams haben sich verschiedene Expert:innen wie Architekten, 3D/VR/AR Artists, UX Designer, Brandexperten, Software Developer und Game Engineers mit allen Möglichkeiten auseinandergesetzt und erste Projekte realisiert. Die Umdasch Group hat im Decentraland Parzellen von virtuellem Land (Koordinaten 31/1) mit plattformeigener Crypto-Währung gekauft und ein Gebäude darauf errichtet. Das Bauwerk wurde den Werten der Umdasch Group entsprechend designt und bietet Interaktionsmöglichkeiten für User:innen.

Umdasch in Düsseldorf

„Als Umdasch Group haben wir die optimalen Voraussetzungen, um ins Metaverse einzusteigen und unsere Kund:innen dabei zu unterstützen. Wir kombinieren unsere Expertise aus Bau und Architektur zum virtuellen 3D-Gebäudedesign, unser Verständnis, wie man Stores gestaltet und unsere Digitalkompetenz“, so Andre Spang, Geschäftsführer der Umdasch Group Ventures.

Prämiere stellt für die Umdasch Group Ventures die Teilnahme an der „EuroShop“ in Düsseldorf von 26. Februar bis zum 2. März dar, wo erstmals alle digitalen Lösungen der Gruppe vorgestellt werden. Das verfolgt grundsätzlich das Ziel, die Metaverse- und VR-Leistungen speziell für den Handel anzubieten und sich dabei als Experte in der Gestaltung und Schöpfung virtueller Räume zu positionieren.

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(c) Startups for Europe
(c) Startups for Europe

Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

„Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen“

Die Mission sei mutig und einfach: Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen, heißt es in einer Presseaussendung zum Start. In dieser werden einmal mehr die bekannten Probleme europäischer Startups thematisiert: mangelndes Risikokapital, Bürokratie, Fragmentierung und die aus all dem resultierende Abwanderung von Startups. „Das ist kein Schicksal, sondern ein Regelwerk – und Regeln können neu geschrieben werden“, konstatiert man bei Startups for Europe.

„Durch den Zusammenschluss machen wir aus der Erfahrung von Tausenden Gründer:innen echtes politisches Gewicht. Europa hat alles, was es braucht, um führend zu sein. Jetzt muss es seine Gestalter:innen bauen lassen“, kommentiert Simon Schaefer. Der bisherige Allied-for-Startups-Präsident ist nun Präsident von Startups for Europe. Schaefer war auch Co-Initiator der Initiative EU-INC. Ein weiterer Co-Initiator, der gebürtige Österreicher Andreas Klinger, ist nun auch Teil des neu gebildeten Vorstands von Startups for Europe – ebenso wie AustrianStartups-CEO Hannah Wundsam.

Wundsam: „Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“

Wundsam kommentiert auf brutkasten-Anfrage: „Die EU-INC-Initiative hat gezeigt: Echte Reformen in Europa brauchen eine starke, klare Stimme von außen. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken. Auch nicht in der Politik. Die Rahmenbedingungen für Startups werden in Brüssel gesetzt. Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam unüberhörbar sagen, was sich ändern muss, damit Europa der Ort wird, an dem die Zukunft gebaut wird.“

Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

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