21.04.2020

Die Imkerei: Bio-Honig im Pitch bei „2 Minuten 2 Millionen“

Florian Peterstorfer will bei der Puls4-Gründershow "2 Minuten 2 Millionen" die Investoren mit seinem Honig-Startup "Die Imkerei" überzeugen.
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Die Imkerei
(c) Die Imkerei

Die schönsten Projekte sind manchmal nicht digital, sondern kommen aus der handfesten analogen Welt – „Die Imkerei“ von Florian Peterstorfer ist ein solches Startup. Am 21. 4. wird der Oberösterreicher in der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ vor den Investoren Florian Gschwandtner, Martin Rohla, Katharina Schneider und Hans Peter Haselsteiner pitchen.

Die Imkerei: Vertriebesprofi setzt auf Bienen

Im Jahr 2015 hängte Peterstorfer seinen Vertriebsjob an den Nagel und stürzte sich in die Welt der Bienen. Nach einer Ausbildung zum Imkereifacharbeiter gründete er 2018 mit „Die Imkerei“ sein eigenes Unternehmen. Seitdem produziert und vermarktet Peterstorfer hochwertigen und mehrfach ausgezeichneten Bio-Honig und betreut mehrere Bienenhäuser für namhafte österreichische Unternehmen.

+++2 Minuten 2 Millionen: News, Daten und Hintergründe+++

Im eigenen Shop auf der Website bietet Die Imkerei zum Beispiel 250 Gramm Bio-Blütenhonig, -Waldhonig, -Lindenhonig oder -Cremehonig für jeweils 5,50 Euro an. Zudem werden Nahrungsergänzungsmittel auf Honig-Basis angeboten. Die Bienenbrotkapseln mit Propolis bestehen etwa aus fermentierten Blütenpollen, die aus der Bienenwabe gewonnen werden. Das kann antibiotisch und antioxidativ wirken, heißt es auf der Website. Die Kapseln gibt es etwa zum einmaligen Kauf (50 Kapseln zu 27 Euro) oder im Abo: Hier kostet das Drei-Monats-Abo mit drei Gläsern zu je 50 Kapseln 69 Euro.

Schokolade, Wein und Gin auf Honig-Basis

Außerdem wird ein Honigwein – wahlweise trocken oder lieblich -, sowie ein Gin mit Honig-Aroma im Shop angeboten. Und dann gibt es noch die Honig-Pralinen: Die Confiserie Wenschitz produziert exklusiv für Die Imkerei diese besondere Kreation. Die Pralinen bestehen aus Cremehonig und Nougat Füllung, mit Rosenblütensalz bestreut. „Wir haben fast 6 Monate an der Rezeptur getüftelt“, heißt es dazu auf der Website: „Richtige Honigmenge. Verhältnis Honig/Nougat. Menge Salz und Art des Salzes. Entstanden ist eine Geschmacksexplosion im Mund.“

Heute Abend wird sich zeigen, ob Peterstorfer mit seinem Startup auch den Investoren ausreichend Honig um den Mund schmieren kann, und ob es dementsprechend zu einem Investment kommt.

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Vl.: Georg Reich, CFO/COO Checkyeti, Timothée de Roux, CEO Manawa, Jakob Keller, CEO Checkyeti | (c) Checkyeti
Vl.: Georg Reich, CFO/COO Checkyeti, Timothée de Roux, CEO Manawa, Jakob Keller, CEO Checkyeti | (c) Checkyeti

Medial war es in den vergangenen Jahren eher ruhig rund um den Wiener Outdoor- und Nature-Activity-Marktplatz Checkyeti. Brutkasten berichtete zuletzt 2019 über eine Vier-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde. Seitdem hat sich dem Vernehmen nach jedoch einiges getan, wie öffentlich einsehbaren Firmendaten zu entnehmen ist.

So dürfte es etwa 2024 eine größere Finanzierungsrunde gegeben haben – in diesem Jahr kam es zu einer signifikanten Anteilsverschiebung zur oberösterreichischen Investmentgesellschaft Bamberger GmbH und einer deutlichen Steigerung des im Jahresabschluss ausgewiesenen Eigenkapitals. Zudem verließ in dem Jahr Co-Founder Stefan Pinggera das Unternehmen. Georg Reich hingegen ist nach wie vor Geschäftsführer – mittlerweile gemeinsam mit Jakob Keller. Im jüngsten einsehbaren Jahresabschluss 2024/2025 steht weiterhin eine Vergrößerung des Bilanzverlusts um fast drei Millionen Euro zu Buche, was auf Verluste in der Höhe hindeutet. Gleichzeitig stiegen die liquiden Mittel deutlich.

Zwei „sehr komplementäre“ Unternehmen

Nun gab Checkyeti aber die Übernahme eines französischen Konkurrenten bekannt. Mit der 2021 in Paris gegründeten Alentour SAS kauft das Wiener Unternehmen den Marktplatz Manawa auf, der ebenfalls auf Outdoor- und Nature-Aktivitäten spezialisiert ist. Dabei bringe man „zwei sehr komplementäre“ Unternehmen zusammen, wird betont. „Die Transaktion bringt nicht nur eine Vergrößerung des Unternehmens, sondern vereint sich ergänzende geografische Stärken, Produktportfolios, Technologien und langjährige Beziehungen zu Anbietern und schafft so eine stärkere Plattform für Kund:innen, Anbieter von Aktivitäten und Reiseziele gleichermaßen“, heißt es dazu.

Französische Banque des Territoires finanziert Deal mit

Über das Volumen des Deals gibt es keine Auskunft. Der Deal werde teilweise über die französische Banque des Territoires finanziert, die bereits zuvor Manawa finanzierte und nun auch Anteilseigner der Gruppe wird. Die Marke Manawa soll innerhalb der Gruppe erhalten bleiben, das Unternehmen weiterhin eigenständig agieren – aber im Rahmen einer intensiven Zusammenarbeit. Gemeinsam biete man nun ein Netzwerk von mehr als 8.000 Anbietern in ganz Europa mit Zugang zu mehr als 27.000 Outdoor- und Naturerlebnissen und schaffe damit den größten spezialisierten Marktplatz für Outdoor- und Naturaktivitäten auf dem Kontinent.

„Wir können nun die Zukunft unserer Branche aktiv mitgestalten“

„Diese Transaktion spiegelt die Position wider, die Checkyeti in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Wir können nun die Zukunft unserer Branche aktiv mitgestalten, anstatt nur an ihr teilzunehmen. Unsere Ambition geht weit über den Zusammenschluss zweier erfolgreicher Unternehmen hinaus“, kommentiert Checkyeti-CEO Jakob Keller. Und Co-Founder und COO Georg Reich meint: „Manawa ist eine hervorragende strategische Ergänzung, die komplementäre Stärken, tiefes lokales Fachwissen und vertrauensvolle Beziehungen zu Anbietern einbringt. Gemeinsam können wir mehr in den digitalen Vertrieb, die KI-gestützte Kundenakquise, Automatisierung und das Kundenerlebnis investieren und gleichzeitig einen deutlich größeren Mehrwert sowohl für Anbieter als auch für Reisende schaffen.“

Manawa-CEO Timothée de Roux sagt: „In den vergangenen Jahren haben wir eine starke Plattform und vertrauensvolle Beziehungen zu Tausenden von Erlebnisanbietern in ganz Europa aufgebaut. Teil von CheckYeti zu werden, gibt uns die Größe, die Technologie und die Ressourcen, um diesen Weg zu beschleunigen und noch mehr Mehrwert für unsere Partner und Kunden zu schaffen.“

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Die Imkerei: Bio-Honig im Pitch bei „2 Minuten 2 Millionen“

  • Die schönsten Projekte sind manchmal nicht digital, sondern kommen aus der handfesten analogen Welt – „Die Imkerei“ von Florian Peterstorfer ist ein solches Startup.
  • Am 21. 4. wird der Oberösterreicher in der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ vor den Investoren Florian Gschwandtner, Martin Rohla, Katharina Schneider und Hans Peter Haselsteiner pitchen.
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  • Nach einer Ausbildung zum Imkereifacharbeiter gründete er 2018 mit „Die Imkerei“ sein eigenes Unternehmen.
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