10.05.2017

Die Gewinner des Startup Live Vienna #15 stehen fest

Ein weiteres Startup-Live Wochenende in Wien voller Gründerfieber und harter Arbeit ist vorbei. Fünfzehn Teams traten mit ihrer Business-Idee an. Am Ende konnten xDROID, Refurbed.de und hiMoment die Jury überzeugen. Taskrookie gewann die Publikumswertung.
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Startup Live Vienna 2018
(©)Tamás Künsztler - Startup Live bietet heimischen Startups die Möglichkeit ihr Unternehmen vor einem breiten Publikum zu präsentieren.

Smartes Licht bis Schwangerschaft

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©Tamás Künsztler

Von Smart Lightening über ein Tippspielsystem für Sportbegeisterte bis hin zu einer Plattform zur Unterstützung während der Schwangerschaft war alles dabei. Am Ende konnte hiMoment, die App zum persönlichen Glücklichsein mit einer emotionalen Präsentation der Geschäftsidee überzeugen, xDROID und Refurbed.de waren als Overall Winner die Superstars der Jury und Taskrookie gewann im Online-Voting die Zuseher vor Ort und via Livestream für sich.
Für die Gewinner der Abschlusspitches winkten Tickets für das Pioneers Festival, ein Medienpaket von derBrutkasten, ein Fixplatz im CEE-Startuphub weXelerate und Consultingeinheiten von CONDA, dem Patentamt und Grant Thornton.

Von den Besten lernen  – Netzwerken wie die Profis

Aber nicht nur die Gewinner konnten sich glücklich schätzen. Alle teilnehmenden Teams wurden über das Wochenende hinweg von internationalen Experten aus der Szene und im Business Modelling unterstützt. Die Teilnehmer arbeiteten bis spät in die Nacht und netzwerkten dabei mit wichtigen Partnern aus der Wirtschaft als auch anderen Startup-Begeisterten. Unter den Mentoren fand man unter anderem Szenegrößen wie Business Angel Markus Ertler, Ulmon-Gründer Florian Kandler und die Chatbot-Experten Thomas Schranz und Jakob Reiter. Auch einer der Hauptpartner der Veranstaltung, T-Mobile, sieht in dieser Veranstaltung eine massive Bereicherung der Startup Landschaft und unterstützt deshalb gemeinsam mit den Partnern CONDA, startup300, Wirtschaftsagentur Wien und dem Österreichischen Patentamt das Eventformat. Das bewährte Konzept der Veranstaltungsreihe feierte bereits Erfolge in vielen europäischen Städten darunter Wien, Athen, Berlin, Prag, Kopenhagen, Hamburg, Tel Aviv und Belgrad.

Unternehmensinformation

Die 2009 von Pioneers ins Leben gerufene Start-up Eventreihe Startup Live bewährte sich bereits international in 40 Städten und konnte bisher fast 10.000 Teilnehmer verzeichnen. Ob Runtastic, Shpock, Zoomsquare oder Swell – all diese erfolgreichen österreichischen Start-ups haben eines gemeinsam: Sie alle standen auf der Bühne von Startup Live, haben ihre Geschäftsidee mit Hilfe renommierter Mentoren verfeinert und perfektioniert und anschließend vor der Investorenjury präsentiert.

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Georg Kuttner und Tanja Sternbauer ©Tamás Künsztler

Alle Infos und Updates zum Event findest du unter Startup Live Vienna und auf Facebook!
Weitere Infos hier!

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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